Montag, 22. August 2016

Tourentipp: Aperer Turm in den Stubaier Alpen

Franz-Senn-Hütte
Entlang des Stubaier Höhenwegs findet man keine Bergeinsamkeit. Oder etwa doch? Ich hatte für diesem Sommer einen "Schwerpunkt Stubaier" geplant. Viel übrig blieb nicht, denn die meisten Ecken kenne ich schon. Für drei Nächte und zwei Touren habe ich mich jedoch in die überaus beliebte Franz-Senn-Hütte einquartiert. Ich fragte den Hüttenwirt, welche beiden Wanderungen ich denn unbedingt machen müsste. Er empfahl mir die Rinnenspitze und den Aperen Turm.
Aperer Turm vom Alpeiner Tal
Nun, vergesst die Rinnenspitze! Es ist ein Berg für "Ersties" und entsprechend überlaufen. Der Berg ist 3003 Meter hoch, manche Karten zeigen nur exakt 3000 Meter, und womöglich geht es ihm bei der nächsten Vermessung wie vor vielen Jahren dem armen Fletschhorn, das vom Viertausender zum Fast-Viertausender degradiert wurde und heute nur noch mit 3996 Meter "geführt" wird. Jedenfalls tummelten sich allein während der Zeit, als ich auf dem Gipfel war, dort vier "Ersties", also Wanderer, die zum ersten Mal die magische Marke von 3000 Meter überschritten hatten. Das wäre an sich nicht tragisch, aber darunter waren viele Italiener, denn das Wochenende währte drei Tage: Es war für Italiener, Österreicher und Bayern dank Mariä Himmelfahrt verlängert. Die vielen Italiener wären auch nicht tragisch, aber die meisten hatten einen Hund dabei. Mindestens einen Hund. Hunde machen in Rudeln reichlich Radau, und sie stinken. Mithin: Sie gehören nicht auf einen Berggipfel! Die Rinnenspitze, trotz hübscher Aussicht in die Gletscherreste der Ostseite der Stubaier, war mir also ein wenig vergällt. Zumal ich kein Erstie bin.
Tag Nummer zwo also wollte ich auf den Aperen Turm steigen. 2984 Meter ist er hoch. Deutlich unter der magischen Marke also. Von der Franz-Senn-Hütte erscheint er im Südwesten als eindrucksvolle Pyramide, von der Östlichen Knotenspitze, die ich zwei Tage später bestieg, ist es ein dunkler, wenig auffälliger Knubbel. Doch der Wirt hatte Recht: Die Wanderung ist großartig! Sie führt erst am mäandrierenden Bach des Alpeiner Tales entlang, dann in meditativen Schleifen aufwärts bis in die Hochebene, die der Alpeiner Gletscher hinterlassen hat, vorbei an mächtigen Wasserfällen.
Über dem Alpeiner Ferner
Anschließend geht es auf die 1850er-Seitenmoräne des Alpeiner Gletschers, dessen bescheidenem Rest man immer näher kommt, bis er schließlich seine Spalten sozusagen tief unter einem öffnet. Ein wenig Blockkletterei folgt, ein Felsklotz wird umrundet, und schließlich sieht man den Gipfel vor sich. Bis hierhin bin ich keiner Menschenseele begegnet, erst ganz oben tummelte sich eine Großfamilie, die sich allerdings eine stille Siesta gönnte.
Der Apere Turm ist so weit ins Alpeiner Tal vorgeschoben, dass man dieses komplett überblickt, die Gletscherszenerie ist wunderbar, in der Ferne erkennt man sogar Reichenspitze und Großvenediger, ein idyllischer, aber sackkalter Gletschersee liegt unterhalb des Gipfels eingebettet.

Gipfelkreuz Aperer Turm mit Knotenspitzen
Die Route ist in den gängigen Wanderkarten eingezeichnet, sehr gut markiert und auch bei Nebel und Blindheit nicht zu übersehen. Die Franz-Senn-Hütte erhält von mir leider nur die Gesamtnote "befriedigend". Das Essen war mittelprächtig, die sanitären Anlagen nicht besonders sauber, aber das Personal sehr hilfsbereit und nett.

Reine Gehzeit: 5 bis 6 Stunden.


Infos:
Karte mit Wanderroute

Franz-Senn-Hütte

(alle Bildrechte: Matthias Kehle)

Montag, 8. August 2016

Walliser Bergeinsamkeit - das Wasenhorn (3246 m)

Mein Ziel - Das Wasenhorn (3246 m)
Überall in den Alpen gibt es sie: Großkantinen und Massenlager. Vor allem in Österreich und in Deutschland. Die großen Schweizer Hütten versammeln sich um die populären Viertausender im Wallis. Angesichts des teuren Franken bleiben allerdings die europäischen Touristen aus. Und dann gibt es noch die ganz kleinen Hütten, in die sich nur selten ein Ausländer verirrt. Ist die Hütte dann noch in einem wenig bekannten Gebiet gelegen, fragt man sich unwillkürlich, wie diese überleben kann. Die Monte-Leone-Hütte ist eine solche kleine (32 Lagerschlafplätze) Hütte im Simplon-Gebiet, gut zwei Marschstunden von der Passhöhe entfernt. Diese kleinen Hütten des Schweizer Alpenclubs SAC kommen nur deshalb über die Runden, weil sie von ehrenamtlichen Hüttenwirten betreut werden, die sich im Laufe der Bergsaison abwechseln: Jeder Hüttenwirt "opfert" eine gewisse Zeit seines Jahresurlaubs und bekommt Unterstützung von freiwilligen Helfern seiner Sektion.


Monte-Leone-Hütte (c) M. Kehle
Zwei Nächte blieb ich auf der Hütte, in beiden Nächten war ich der einzige "Ausländer". Die Berge rund um den Simplon sind keine Riesen und kulminieren im Monte Leone (3555 m) - ein paar Kilometer weiter reichen die Berge tausend Meter höher in den Himmel. Aber es sind einsame Berge, denn welcher Bergsteiger will sich damit brüsten, das wenig bekannte Wasenhorn (3246 m) bestiegen zu haben? Ich wollte es, denn es ist ein schöner, aber nicht anspruchsloser Wanderdreitausender. Man kann gemütlich innerhalb von ca. 1,5 Stunden auf den Berg steil auf den Gipfel steigen, einzig bei einem großen Altschneefeld muss man arg aufmerksam sein und dabei die Nordost-Route wählen oder aber, wie mir der Hüttenwirt empfahl, über die Mäderlücke via Südwestgrat auf- und anschließend über den "Normalweg" absteigen. Es ist eine spannende, teilweise ausgesetzte Kraxelei bis II, meist finden sich Wegspuren und einzelne Steinmänner, aber ohne Erfahrung im felsigen Gelände, sollte man von dieser Route die Finger lassen. Vom Gipfel hat man einen grandiosen Ausblick auf das gewaltige Schiff des Monte Leone mit dem immer noch imposanten Chaltwassergletscher, zur Mischabelgruppe, zum Weißhorn und den gesamten Berner Alpen, samt Rhone-, Fiescher- und Aletschgletscher, an klaren Tagen blickt der Schweif bis zum Ortler und zur Berninagruppe.
Blick vom Gipfel zu den Berner Alpen,
rechts der Bildmitte: Finsteraarhorn

Ich war an diesem Morgen des 3. August allein unterwegs und genoss den Nachmittag auf der Hütte - die Gesamtgehzeit beträgt von hier drei bis vier Stunden. Von Karlsruhe aus sind die Walliser Berge per Zug (IC und ICE) schnell zu erreichen. Um acht Uhr verließ ich die einsame Bergwelt, stieg wieder zum Simplon-Pass ab, hielt dort meinen Daumen in den Wind und stieg um 16 Uhr mit einer wunderbaren Bergtour auf dem Buckel aus dem Zug im Karlsruher Bahnhof.
Die Monte-Leone-Hütte liegt auf 2848 Metern Höhe, die Küche ist sehr zu empfehlen, das Brot wird selbst gebacken, die Preise (selbst für Wein) sind moderat, die Wirte, die ich erlebte, sehr nett und sehr hilfsbereich. Bezahlen kann man auch in Euro und bei einem sehr günstigem Kurs (für einen Euro gibt es 1,20 Franken).
Monte Leone und Chaltwassergletscher

Monte-Leone-Hütte:
Website: Monte-Leone-Hütte

Donnerstag, 28. Juli 2016

Besuchen Sie Lischana, so lange er noch steht!

Piz Lischana (rechts), Foto: Matthias Kehle
Nun also hat mal wieder ganz Europa Ferien. Die Bergwanderer schlagen sich um die letzten Lagerplätze in den Hütten Deutschlands, Österreichs und Italiens. Nur die Hütten in der Schweiz sind verwaist. Von ein paar Einheimischen abgesehen. Ja, liebe Leser, die Schweiz ist teuer, so viel stimmt. Das Hüttenpersonal sei außerdem unfreundlich, die Küche schlecht. So sagt man, so habe ich es gelegentlich erlebt, etwa in einigen Walliser Hütten. Und: Die Hütten, auf denen man nächtigen muss, um auf die Viertausender zu gelangen, sind auch überbelegt von schnarchenden und lauten, prahlenden Bergsteigern mit viel klimpernder Schlosserei.
Piz Lischana, Gipfelaufbau (c) Matthias Kehle

Es muss gar kein Viertausender sein, für manche ist ein solider Dreitausender schon das Höchste der Gefühle. Höchste Zeit wird es übrigens, will man noch Piz Lischana besteigen. Es ist ein stattlicher Dreitausender, und mit 3105 Metern der höchste Berg der Unterengadiner Dolomiten. Es wird deshalb Zeit, weil der eigenwillige, rote Radiolit-Gipfel einzustürzen droht. Mehr noch: Vor einigen Jahren ist bereits ein erklecklicher Teil des Gipfels abgebrochen und in die Tiefe gestürzt, ohne Schaden anzurichten. Nun sind die obersten 35 Meter des Gipfels vom Bauamt Scuol gesperrt worden, das Gipfelbuch befindet sich auf 3070 Metern. Zu groß die Gefahr, auf und mit dem Gipfel zu Tode zu kommen. Angeblich. Es gibt genügend Bergsteiger, die sich trotzdem auf den höchsten Punkt wagen. Ob wir ganz oben waren, wird nicht verraten. Jedenfalls besteht der Gipfel aus hausgroßen Blöcken, die von Rissen und Spalten durchzogen sind und Piz Lischana sehr wackelig erscheinen lassen.
Weshalb also sollte man auf einen Gipfel steigen, den man gar nicht besteigen darf? Nun: Berge wie Menschen sind endlich. Vielleicht kann demnächst ein Bergsteiger sagen: Ich war der letzte, der auf Piz Lischana stand. Ich habe die Letztbesteigung unternommen. Das wäre neu in der Alpingeschichte! Außerdem ist die Lischanahütte sehr empfehlenswert. Unter der Woche ist sie kaum besucht, das Personal ist super nett und das Essen vorzüglich. Man wird nicht abgefertigt, wie in mancher Großkantine der Ostalpen, sondern ist Gast für eine, vielleicht für zwei Nächte, über deren Besuch man sich wirklich freut. Das SAC-Haus liegt auf einem vorgeschobenen Felskopf und bietet einen sagenhaften Blick in die Silvretta und auf Scuol.

Nicht zu unterschätzen sind übrigens die Altschneefelder auf dem Grat, der bis zum Gipfelaufbau führt. Anfang Juli hätten wir Steigeisen noch gut brauchen können. Also vor dem Aufsteig das Hüttenpersonal fragen, ob Steigeisen nötig sind. Der Weg selbst ist gut markiert (rot-weiß und Steinmännchen).
Vor der Lischanahütte (c) Matthias Kehle

Infos:
Lischanahütte
Wikipedia Piz Lischana
Entgegen der Angaben bei Wikipedia ist der Gipfel nach wie vor gesperrt!
private Tourberichte
Private Tourberichte von Amateuren sind immer mit Vorsicht zu genießen!

Sonntag, 1. Mai 2016

Wandern im Kraichgau - Buchtipps

Der Kraichgau ist eine recht unspektakuläre Hügellandschaft zwischen Odenwald und Schwarzwald. Begrenzt wird er von der Rheinebene im Westen und im Osten von Heuchel- und Stromberg. Bis zu 333 Meter sind die badischen Buckel hoch. Steinsberg (333 m) und Michaelsberg (269 m)  habe ich als markanteste Erhebungen  in in meine "Badische Bergbibel" aufgenommen, eine unterhaltsame Sammlung von Geschichten, Wissenswertem und Kuriosem rund um die badischen Berge, die im höchsten Gipfel der deutschen Mittelgebirge dem Feldberg im Schwarzwald, kulminieren.

Die Gegend nennt sich gerne "deutsche Toskana", wie übrigens auch das Markgräflerland. Entsprechend der Lage und der bescheidenen Höhe der "Berge" empfiehlt es sich nicht, dort im Hochsommer zu wandern, sondern in sämtlichen anderen Jahreszeiten - Schnee sah man in der Gegend in den vergangenen Jahren so gut wie nie. Es ist ein kleines Wandergebiet mit verborgenen Schönheiten. Baden ist wohlhabend, entsprechend gut erhalten sind die alten Fachwerkgebäude, die Kirchen und Kapellen. Spektakulär sind die Hohlwege, die tief in die in großen Teilen von Löß bedeckte Landschaft eingeschnitten sind, herrliche Ausblicke über die Rheinebene hat man von manchen Kuppen, zwischen Karlsruhe und der Gegend südlich von Heidelberg. Auf dem Markt sind zwei Wanderführer, die beide eines gemeinsam haben: Es sind Mogelpackungen, beide führen den Titel "Kraichgau", aber nur ein Bruchteil der Touren deckt wirklich den Kraichgau ab - zu kleinräumig ist die Gegend. Beide Wanderführer enthalten Routen im württembergischen Strom- und Heuchelberg, im Enz- und Neckartal.
In der 4., völlig neu bearbeiteten Ausgabe des Rother-Führers "Kraichgau" dominieren diese Touren gar, die meisten liegen im Dreieck Bretten - Heilbronn - Ludwigsburg, sind also nur teilweise vom öffentlichen Nahverkehr des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) erreichbar, aber durchaus lohnenswert. Prächtige Aussichten genießt man in den Weinbergen südlich der Hölderlin-Geburtsstadt Lauffen am Neckar, spektakulär sind die Felsengärten bei Hessingheim samt Blick auf die Neckarschlaufen.
Nichtsdestoweniger deckt der Rother-Führer auch die wichtigsten und schönsten Routen im Kraichgau selbst ab. Nachteil des Bandes: Er gibt nur wenige Hinweise auf die Erreichbarkeit der Ziele mit öffentlichen Verkehrsmitteln, bekanntermaßen erreicht man fast alle Orte mit den vorbildlichen S-Bahn-Linien des KVV. Die Ziele außerhalb des KVV sind per "Öffis" von Karlsruhe aus schwerer zu erreichen. Der neue Rother Kraichgau ist also nichts für Wanderer aus Karlsruhe, sondern eher für Ausflügler aus der Region Stuttgart-Heilbronn, vor allem wenn sie umweltfreundlich mit Bus und Bahn unterwegs sind.
Eindeutig für Karlsruher ist der zudem deutlich übersichtlichere Band "Wandern im Kraichgau", erschienen als Ausflugsführer bei G. Braun. Nicht irritieren lassen: Der Verlag existiert nicht mehr, das Buch ist aber weiterhin erhältlich bei "Der kleine Buchverlag". Im Gegensatz zum Rother-Führer mit seinen 50 Touren konzentrieren sich die Autoren auf 25. Sämtliche Touren enthalten Hinweise auf Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, und zwar meist ausgehend vom Karlsruher Hauptbahnhof, außerdem sind die Wanderkärtchen präziser als bei Rother, die Beschreibungen selbst sind bei beiden Führern gleich gut.
Fazit: Badener kaufen badisch (G. Braun), Württemberger bayerisch (Rother)! Der Kraichgau samt Stromberg ist außerdem als formidables Weinbau-Gebiet bekannt, wobei der Kraichgau als badische Gegend höher klassifiziert ist als der Stromberg. Der Karlsruher Autor Johannes Hucke schreibt nicht nur schräge Krimis, sondern ist auch Verfasser mehrerer Weinlesebücher. Neu in der 3. aktualisierten Ausgabe erschienen ist nun sein "Weinlesebuch Kraichgau Stromberg". Untertitel: "Ein gehaltvoller Routenbegleiter zu Kraichgau- und Stromberg-Winzern in einer Landschaft voller Erlebnisse mit unaufdringlichen Hinweisen auf Spaziergänge, Gasthöfe, Rezepte und Sehenswürdigkeiten."
Richtig verausgaben braucht man sich im Kraichgau nicht, für Alpin-Wanderer ist die Gegend nichts, aber es soll ja immer mehr Genuss-Wanderer, Spaziergänger und Flaneure geben, und diese erhalten von Johannes Hucke nicht nur eine wohl komplette Liste von Weingütern nebst kenntnisreicher Beschreibung von deren Spezialitäten, sondern nahezu endlose Geschichten über Winzer, Besenwirtschaften und Sehenswürdigkeiten. Ein pralles Werk für Genießer, und von denen gibt es ja im Badischen genügend.
So bescheiden die Höhen des Kraichgaus also sind, Burgen, Schlösser, Klöster (Maulbronn), Weinberge, Aussichtspunkte, Besenwirtschaften, Seen - man kann dort einen ganzen Wanderurlaub verbringen. Wenn man nicht das Glück hat, ganz in der Nähe zu wohnen. Es muss nicht immer der Schwarzwald, der Odenwald, die Pfalz oder das Elsaß sein - das Gute liegt so nah!


Links:
"Badische Bergbibel"
Rother Wanderführer Kraichgau
G. Braun Ausflugsführer "Wandern im Kraichgau"
Weinlesebuch Kraichgau Stromberg

Sonntag, 20. März 2016

Mein Tourenbuch

Ziemlich alt und abgegriffen ist es, ziemlich dick, und wenn ich so weiter wandere, reichen die freien Seiten für noch knapp drei Jahre: Mein Tourenbuch, eine zerschlissene Kladde. Es ist von allen meinen Büchern das mir liebste! Der Rother-Verlag muss es gewusst haben, dass mein Tourenbuch bald voll geschrieben ist. Und nicht nur eines, denn jetzt hat er ein Tourenbuch auf den Markt gebracht, dem meine alte Kladde nicht das Wasser reichen kann. Denn das knapp 200 Seiten starke Büchlein - stabiler als meine alte Kladde und mit Lesebändchen - kann noch viel mehr als nur meine künftigen Touren aufnehmen. Es informiert nämlich: Der Leser bzw. Nutzer findet Ausrüstungschecklisten für Wanderungen, Hochtouren, Sportklettern, leider auch Mountainbike-Touren. Der Nutzer findet Hinweise auf Wegekategorien, Schwierigkeitsgrade, Erste Hilfe, ein alpines Wörterbuch in verschiedenen Sprachen sowie allerlei Wissenswertes. Etwa die höchsten und wichtigsten Gipfel der Gebirgsgruppen der Alpen. Der Alpinist kann hier also Häkchen machen. Bei den allermeisten (wie auch bei mir) dürfte das eine frustrierende Angelegenheit werden: Zwölf Häkchen bis jetzt.

Mein Tourenbuch, Rother-Bergverlag, 9,90 Euro
Link zum Buch