Montag, 29. September 2014

Weshalb man seinen Orthopäden besser ernst nimmt

Es war ruhig in diesem Jahr hier in meinem Wanderblog. Das lag nicht am eher bescheidenen Wetter in den Alpen oder daran, dass ich drei Bücher fertiggestellt habe (mehr Infos hier!), sondern daran, dass ich lahm gelegt war. Entzündungen im rechten Fuß, vor allem rund ums untere Sprunggelenk. Eine erste Empfehlung des Orthopäden nahm ich halbherzig zur Kenntnis. Ich kühlte den Fuß ein wenig und schluckte ein paar Ibus. Klar, dass die Entzündungen schlimmer wurden, ein MRT offenbarte dies - nachdem ich knapp drei Wochen für das Buchprojekt "Ohne Geld durch Schwaben" großenteils zu Fuß unterwegs war. Ich wechselte den Orthopäden, und der verbat mir im Frühsommer alles, was über einen halbstündigen Spaziergang hinausging, behandelte mich mit Cortison und Ibus, ließ mich den Fuß mit Kühlpads, Quarkwickel und Murmeltiersalbe (!) pflegen und mahnte sechs bis acht Wochen Geduld an, gepaart mit einem langwierigen Aufbauprogramm - ein Geduldsspiel.
Nun ist der Fuß nach über sechs Monaten in Ordnung. Liebe Wanderfreunde, liebe Leser: Mit Entzündungen im Gehapparat ist nicht zu spaßen! Wenn der Orthopäde Euch sagt: Ihr müsst Geduld haben und Eure Haxe auskurieren, dann solltet Ihr das ernst nehmen. Sehr ernst!

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