Sonntag, 27. November 2016

Weihnachtsbuchtipp: Gipfelhütten der Ostalpen

Es ist Ende November, grau und neblig, Weihnachten naht. Zeit, von der nächsten Bergsaison zu träumen oder vielleicht von einer Berghütte, die im Winter geöffnet hat. Evamaria und Primus Wecker haben endlich eine Lücke geschlossen und eine Sammlung "Gipfelhütten Ostalpen" veröffentlicht. 50 Ein- und Zweitagestouren haben sie versammelt. Was gibt es Schöneres als direkt auf einem Gipfel zu übernachten, behaglich eingekuschelt und morgens einen Sonnenaufgang zu erleben? Das Autorenpaar deckt tatsächlich die gesamten Ostalpen ab. Natürlich dürfen die Top-Gipfel wie Zugspitze (Münchner Haus) oder Hochkönig (Matrashaus) auf deutscher Seite nicht fehlen, aber auch relativ unbekannte Gebiete wie Hochschwab oder Zirbitzkogel haben die Beiden nicht vergessen. Was das Buch zu einem idealen Geschenk macht, ist der "Träumfaktor": Es gibt sie, Gipfelhütten, die in zumindest einigen der dunklen Monaten geöffnet haben und bewirtschaftet sind, auf die der Nebelgeplagte Städter fliehen kann. Als da wären etwa die Hörnlehütte in den Ammergauer Alpen oder das Wankhaus mit erstklassigem Blick auf's Zugspitzmassiv. Oder die Hochrieshütte. Oder Franzls Hütte. Oder, oder, oder.

Der Band im mittleren Format ist reich bebildert, mit Toureninfos samt Kontaktdaten, Tourenmöglichkeiten sowie Wanderkarten in ausreichendem Maßstab versehen und alles in allem vorbildlich. Es gibt sogar Hütten, die auf veritable Dreitausender gebaut wurden, etwa auf Piz Languard, dem Logenplatz für den Blick in den "Festsaal der Alpen" oder auf Monte Vioz in der südlichen Ortlergruppe auf fast 3600 Metern Höhe. Doch die sind wirklich nur im Sommer bewirtschaftet. Doch dieser kommt bestimmt!

Link zum Buch samt Beispieltour und Inhaltsverzeichnis:

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Evamaria und Primus Wecker: Gipfeltouren Ostalpen. 50 Ein- und Zweitagestouren. Rother Selection, 240 Seiten, 24,90 Euro. ISBN 978-3-7633-3154-3

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