<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363</id><updated>2012-01-30T21:05:07.939+01:00</updated><category term='Hornisgrinde'/><category term='4000er'/><category term='Schliffkopf'/><category term='Höhenangst'/><category term='Sparrhorn'/><category term='Freudenstadt'/><category term='Silvretta'/><category term='Berner Oberland'/><category term='Allalinhorn'/><category term='Kurioses'/><category term='Viertausender für Wanderer'/><category term='Bregenzerwald'/><category term='Kleine Tricks und Kniffe'/><category term='Baden-Baden'/><category term='Gran Paradiso'/><category term='Wanderforschung'/><category term='Wanderbibel'/><category term='Wandern und wohnen'/><category term='Westweg'/><category term='Monte Vago'/><category term='Mojstrovka'/><category term='Klettersteig'/><category term='Grundregeln beim Wandern'/><category term='Impressum'/><category term='Wanderkleidung'/><category term='Wandertagebuch'/><category term='Fiescherhorn'/><category term='Augstmatthorn'/><category term='Baiersbronn'/><category term='Widderstein'/><category term='Murgleiter'/><category term='Walliser Alpen'/><category term='Ötztaler Alpen'/><category term='Weissmies'/><category term='Badener Höhe'/><category term='Wasserblasen'/><category term='Engadin'/><category term='Hoher Riffler'/><category term='Adelboden'/><category term='Ewigschneefeld'/><category term='Lesung'/><category term='Ettlingen'/><category term='Barfußwandern'/><category term='Piz Julier'/><category term='Breithorn'/><category term='Umweltzerstörung'/><category term='Kleines Matterhorn'/><category term='Karlsruhe'/><category term='Monte Moro'/><category term='Badischer Bäder-Weg'/><category term='Seekopf'/><category term='Mountainbiker'/><category term='Dreitausender'/><category term='Nacktwandern'/><category term='Hohloh'/><category term='Buchtipp Wandern'/><category term='Mummelsee'/><category term='Wandern und Gesundheit'/><category term='Outdoor-Sex'/><category term='Nationalpark Nordschwarzwald'/><category term='Titlis'/><category term='Schwierigkeitsgrade'/><category term='Nordschwarzwald'/><category term='Die Wanderbibel'/><category term='Stadtwandern'/><category term='Bunderspitz'/><category term='Saas Allmagell'/><category term='Kleine Wetterkunde für Laien'/><category term='Karhorn'/><category term='Forbach'/><category term='Altes Wegerecht'/><category term='Ortlergruppe'/><category term='Bishorn'/><category term='Kleines Furkahorn'/><category term='Dobel'/><category term='Bad Herrenalb'/><category term='Bad Wildbad'/><title type='text'>Matthias Kehles Wander-Blog</title><subtitle type='html'>Nur wo man zu Fuß war, war man wirklich.
Der Karlsruher Schriftsteller und Journalist Matthias Kehle schreibt über das Wandern.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>55</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-4558682253215877025</id><published>2012-01-30T20:59:00.002+01:00</published><updated>2012-01-30T21:05:07.947+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurioses'/><title type='text'>Menschenkotbeutel</title><content type='html'>Im Moment sollte man beim Wandern nicht müssen müssen, denn es ist kalt, sogar saukalt. Und da meldet die "Berner Zeitung", dass in Röthenbach im Emmental jetzt nicht nur grüne Robydog-Kästen für die Häufchen von Fiffi oder Waldi im Wald zu finden sind, aus denen man Hundekotbeutel ziehen kann, nein es gibt ab sofort den Robyman. Für die Häufchen der Herrchen und Frauchen. Ob da wohl demnächst die weißen Markierungen der Wanderwege weniger werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bernerzeitung.ch/region/emmental/Robyman-der-Robydog-fuer-Menschen/story/11281947"&gt;Link zur Berner Zeitung&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-4558682253215877025?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/4558682253215877025/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2012/01/menschenkotbeutel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4558682253215877025'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4558682253215877025'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2012/01/menschenkotbeutel.html' title='Menschenkotbeutel'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-8787736061786774412</id><published>2011-12-12T19:02:00.004+01:00</published><updated>2011-12-12T19:25:15.371+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtwandern'/><title type='text'>Weihnachtswandern</title><content type='html'>Eigentlich wollte ich in der Karlsruher Nordstadt nur eine Kleinigkeit erledigen. Ein Paar meiner Straßenschuhe war nach dem morgendlichen Dauerregen durchweicht, das andere war beim Schuhmacher - mehr als zwei Paar Halbschuhe braucht ein Mann ohnehin nicht. Nach meinem Schriftsteller-Mittagsschläfchen war die Bewölkung etwas aufgelockert, also zog ich die Wanderstiefel an und marschierte los. Zugegeben, es war grau und finster, in den Kleingärten, die ich abseits der Hauptstraßen passierte, lag nur brauner Blättermatsch. In den Vorgärten blinkten dafür Rentiere und Nikoläuse, Gevatter Weihnachtsmann seilte sich aus manchem Fenster ab, was bei mir Neid hervorrief, denn Bergsteigen ist im Moment ja wirklich nicht drin. Hier funkelten LED-Sterne, was mich sogleich an Loriots grandioses Weihnachtsgedicht erinnerte, dort buk eine junge Mutter hinter hell erleuchteten Küchenfenstern Weihnachtsgebäck. Überhaupt kann man beim winterlichen Stadtwandern wunderbar in die Wohnungen anderer Menschen sehen und - so man will - Milieustudien oder anderes betreiben. Wenn man schon die sommerlichen Anblicke hübscher und leicht bekleideter Frauen entbehren muss, dann regen des Winterstadtwanderers Phantasie wenigstens verschwommene Silhoutten hinter Badezimmerfenstern aus Milchglas an. Meine Erledigung vollbrachte ich also im Norden der Nordstadt. Wir wohnen südlicher als die Südstadt, also war ich ein erkleckliches Stück marschiert. Die Sonne war am Untergehen, ich überquerte den Alten Flugplatz, ein geschütztes Stück Brachland am Stadtrand. Mich überraschten mümmelnde Karnickel und ein Schauerchen, das allerdings einen Kawenzmann von Drei- oder Fünffachregenbogen hervorbrachte - die Sonne stand sehr tief. Beflügelt von meinen Milchglasphantasien kam ich an der Kunstakademie vorbei - hinter hell erleuchteten Lehrsälen vermutete ich im 3. OG nackte Modelle. Und schließlich kam ich rechtschaffen hungrig zum Karlsruher Weihnachtsmarkt. Eine Bratwurscht hatte ich mir redlich verdient nach dieser Weihnachtswanderung, so dachte ich gierig. In der Schlange vor mir bestellte ein Geschäftsmann eine Wurscht, und kaum hielt ich kurz darauf meine Wurscht in der Hand, hatte er seine verschlungen und eilte zum Glühweinstand. Gegenüber parlierten zwei Kunststudentinnen bei Glühwein. Sie hatten offenbar besseres zu tun als sich im 3. OG der Kunstakademie zu üben. Hübsch waren sie, die Wangen leicht errötet ob des Weines. Nein, ich würde nun keinen Glühwein trinken und mich zu ihnen gesellen. Nach dem rechtschaffenen Hunger hatte sich eine ebenso rechtschaffene Müdigkeit eingestellt, da hätte Alkohol verheerende Folgen und ich täte mich blamieren. Zumal mit meinen Wanderstiefeln. Ich aß also in aller Seelenruhe meine Bratwurscht und freute mich auf Weihnachten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-8787736061786774412?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/8787736061786774412/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/12/weihnachtswandern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8787736061786774412'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8787736061786774412'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/12/weihnachtswandern.html' title='Weihnachtswandern'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-5433910927708262795</id><published>2011-11-16T13:59:00.002+01:00</published><updated>2011-11-16T14:01:38.485+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wanderbibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nacktwandern'/><title type='text'>Justizposse um Nacktwanderer</title><content type='html'>In der "Wanderbibel" haben wir darüber berichtet, dass sich die Schweizer, besonders im Kanton Appenzell-InnerrHODEN mit Nackwanderern schwertun. Nun gibt es Neuigkeiten über den armen Kerl, der seine Hoden lieber außen trägt:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.berliner-kurier.de/panorama/unanstaendiges-benehmen--justiz-posse-um-nacktwanderer--47-,7169224,11154692.html"&gt;Hier klicken!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-5433910927708262795?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/5433910927708262795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/justizposse-um-nacktwanderer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/5433910927708262795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/5433910927708262795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/justizposse-um-nacktwanderer.html' title='Justizposse um Nacktwanderer'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-6087972049188417300</id><published>2011-11-14T16:30:00.008+01:00</published><updated>2011-11-15T16:31:40.875+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hohloh'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hornisgrinde'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordschwarzwald'/><title type='text'>Wandertagebuch - Hornisgrinde</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-ltdEkJVkKTE/TsKFTZi9QJI/AAAAAAAAAYA/Ylt6-iPuSQs/s1600/06.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ltdEkJVkKTE/TsKFTZi9QJI/AAAAAAAAAYA/Ylt6-iPuSQs/s320/06.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5675245048761761938" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foto: Gute Frage - was macht das Paar hinter dem roten Schirm?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie ist mein Hausberg, vierzig Kilometer Luftlinie von meinem Schreibtisch entfernt. In den letzten Wochen konnte ich die Hornisgrinde von hier aus nicht sehen, denn es herrscht Inversionswetterlage. Der Rheingraben liegt im Nebel, der Dreck steht in der Karlsruher Luft, es stinkt und ist bedrückend grau. Die Webcams letzte Woche zeigten Sonne oberhalb von 800 Meter, und zwar sowohl die Kamera auf dem Schliffkopf als auch die am Mummelsee-Hotel. Mittlerweise steht die Sonne so tief, dass man, will man Sonne und Licht tanken, im Nordschwarzwald nicht viele Wandermöglichkeiten hat. Entweder man wählt die Strecke Dobel-Hohloh oder die Wanderwege auf den Kämmen der Tausender. Sonntags ist dort alle Welt unterwegs, angesichts des langen Herbstes bleibt man auch jetzt noch nicht vor den Motorradverbrechern verschont. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fuhr also am Freitag, den 11.11.11 mit der Bahn nach Baden-Baden und dem Bus zum Mummelsee. In Hundseck: Nebel, in Sand: Nebel. Zwischen Untersmatt und dem Mummelsee riss der Nebel endlich auf, ein Blick aus dem beschlagenen Busfenster über das endlose Nebelmeer. Am Mummelsee: Nebel. "Das wird knapp", dachte ich, etwa 140 Höhenmeter sind es von hier auf die Hornisgrinde. Zum 42. Mal wollte ich auf den höchsten Berg des Nordschwarzwalds steigen, bloß schnell hoch in die Sonne, dachte ich. Ein paarmal schon hatte ich es erlebt, dass die Nebelobergrenze zwischen dem Mummelsee und der Hornisgrinde lag. Kurz überlegte ich, ob ich Fahrstraße nehme oder den normalerweise viel begangenen Weg am Katzenkopf vorbei zum Gipfel. Ich wählte die Fahrstraße. Alle zehn Höhenmeter ist dort eine Linie eingezeichnet: 1040 m, 1050 m bis 1160 Meter. Der Nebel riss nicht auf, die Sonne schien milchig, ein kalter Ostwind blies. Ich war froh, keinen Weg durch den Wald gewählt zu haben, denn von den Bäumen splitterte Eis und es tropfte. Der nachts angefrorene Nebel taute jetzt knapp über Null Grad auf. Naja, vielleicht kommt die Sonne noch heraus, hoffte ich, es ist früh am Morgen.&lt;br /&gt;Die Hornisgrinde nenne ich gerne einen "geschundenen Berg". Heute wird die eindrückliche Grindenlandschaft von tausenden und abertausenden Touristen heimgesucht, die sich im schlimmsten Falle mit Krücken über die Fahrstraße vom Tollhaus Mummelsee heraufquälen. An den Rändern der Wege gedeihen Apfelbäumchen, Gräser und Blumen, die sonst nur im Tal wachsen, einige Schwachmatiker marschieren durch das Hochmoor-Gelände, um sich von ihrer Stöckelschuhgattin fotografieren zu lassen. Nein, es ist die militärische Vergangenheit mit den zahllosen verfallenden Bunkeranlagen und Bauruinen, die seit zwanzig Jahren zerbröseln und die Landschaft verschandeln. Die Gemeinde Seebach schaffte es zwar mit Hilfe von Spendengeldern den Hornisgrindeturm des Schwarzwaldvereins zu restaurieren und mit einer verglasten Aussichtskanzel zu versehen, aber nicht die Altlasten der französischen Armee zu beseitigen. Vor einigen Jahren stand ich während der kürzesten Tage des Jahres auf dem "kleinen Turm", dem Bismarck-Turm, der große Hornisgrindeturm war geschlossen. Ich blickte mutterseelenallein kurz vor Sonnenaufgang zu den Alpen, als der "Hornisgrinde-Schäfer" mit seinem Jeep angefahren kam und sich mit dem Fernglas zu mir gesellte. Der knarzige Schäfer duzt jeden, wir fachsimpelten, welche Gipfel wir in bis zu 234 km Entfernung wir sahen und er verriet mir, dass in den Bunkeranlagen wohl noch reichlich undichte Öltanks lagern, eine Sauerei ohnegleichen. Ich hatte Glück, der Schäfer nahm mich mit seinem Jeep mit zum Mummelsee, es war bitter kalt geworden nach Sonnenuntergang.&lt;br /&gt;Am 11.11.11 rannte ich auf dem Gipfelplateau dreimal im Kreis. Richtung Norden wurde der Nebel dichter, am südlichen Ende schien eine milchige Sonne. Ich überlegte, ob ich einfach wieder nach Hause fahren sollte, aber siehe da: Der Aussichtsturm wurde geöffnet. Also trank ich erst einmal einen heißen Kaffee. Die junge Dame meinte, die letzten Tage sei die Alpensicht erstklassig gewesen und es habe bis zu 16 Grad gehabt. Sie habe Hoffnung auf Sonne! Ich drehte eine vierte Runde auf dem Gipfelplateau: Nichts als Nebelschwaden! Also stieg ich auf den Turm. Vielleicht, so dachte ich, würde die Sonne dreißig Meter über dem Gipfelplateau eher scheinen. Auf dem Turm war ich logischerweise allein, die Sonne schien etwas weniger milchig durch den Nebel, Richtung Westen zeigte sich gar blauer Himmel. Wenn der Wind von Osten kommt, reißt vielleicht der Nebel auf der Westseite auf, vermutete ich und hielt Brotzeit im beheizten Glasdach des Turms.&lt;br /&gt;Für Wanderer und Naturfreunde ist die Hornisgrinde nur in den Monaten November bis Januar/ Februar zu empfehlen und das auch nur an schönen Wochentagen. Ansonsten ist der Gipfel eine Plage, genauer: Von Plagegeistern überlaufen. Vorgestern, am Sonntag, waren Anja und ich bei klarem Wetter und besten Sichtverhältnissen wieder rund um die Hornisgrinde wandern (es gibt dort immer noch einsame und wunderschöne Pfade, die ich aber nicht verrate!), tausende suchten und fanden die Sonne. Besonders schön ist es am Nachmittag, kurz vor Sonnuntergang, wenn die letzten Touristen verschwinden, denn dann treten die Alpen deutlich hervor, am Sonntag beobachteten wir über eine Stunde lang die schönsten Luftspiegelungen mit dem Fernglas. Von der Schönheit des orange-roten Nebelmeeres und den herausragenden Schwarzwaldkuppen ganz zu schweigen. Der Winter ist unsere Hornisgrindejahreszeit!&lt;br /&gt;Ich beendete meine Brotzeit und stieg den Pfad an der Westseite der Hornisgrinde ab. Plötzlich blauer Himmel, strahlende Sonne und Wärme! Auf dem Katzenkopf, einer südlich vorgelagerten Schulter mit herrlichem Blockfeld legte ich mich für zwanzig Miunten auf einen flachen Felsen und genoss das Licht. Hinter mir, unter mir, über mir der Nebel, kalte Schwaden. Nach zwanzig Minuten war wieder alles dicht. Also zurück auf das Gipfelplateau, dachte ich, vielleicht ist es 60 Meter über mir jetzt endlich besser. Auf dem Turm genoss ich noch einige Minuten Sonne, dann verschwand sie endgültig im Nebel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/7519197"&gt;Berner Alpen von der Hornisgrinde&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/11057158"&gt;Fata Morgana vom Hohloh&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foto (c) Matthias Kehle&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-6087972049188417300?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/6087972049188417300/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/wandertagebuch-hornisgrinde.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/6087972049188417300'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/6087972049188417300'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/wandertagebuch-hornisgrinde.html' title='Wandertagebuch - Hornisgrinde'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-ltdEkJVkKTE/TsKFTZi9QJI/AAAAAAAAAYA/Ylt6-iPuSQs/s72-c/06.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-6977646233502254051</id><published>2011-11-08T19:26:00.003+01:00</published><updated>2011-11-08T19:29:54.980+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurioses'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mountainbiker'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='4000er'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bishorn'/><title type='text'>Mit dem Mountainbike auf dem Bishorn</title><content type='html'>Apropos Viertausender: Nichtmal auf Viertausendern hat man vor der Pest der Berge seine Ruhe, den Mountainbikern. Da prahlen doch ein paar Jungs damit, mit ihrem Fetisch auf dem Bishorn gewesen zu sein. Ich finde, man kann sein Testosteron-Problem auf angenehmere Weise in Griff bekommen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=416336"&gt;Der Beweis!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-6977646233502254051?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/6977646233502254051/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/mit-dem-mountainbike-auf-dem-bishorn.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/6977646233502254051'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/6977646233502254051'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/mit-dem-mountainbike-auf-dem-bishorn.html' title='Mit dem Mountainbike auf dem Bishorn'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-6706384444521626808</id><published>2011-11-08T17:24:00.004+01:00</published><updated>2011-11-08T17:31:32.812+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleines Matterhorn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gran Paradiso'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allalinhorn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berner Oberland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Walliser Alpen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ewigschneefeld'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Breithorn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weissmies'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='4000er'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiescherhorn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bishorn'/><title type='text'>Latsch-Viertausender</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-oj8jJVOdwrs/TrlZSHZLERI/AAAAAAAAAXQ/BglvXmq8CpA/s1600/Gipfelgrat%2BAllalinhorn%2B%2528c%2529%2BMatthias%2BKehle.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-oj8jJVOdwrs/TrlZSHZLERI/AAAAAAAAAXQ/BglvXmq8CpA/s320/Gipfelgrat%2BAllalinhorn%2B%2528c%2529%2BMatthias%2BKehle.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672663373406998802" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(aus: Badisches Tagblatt, 24. September 2011, alle Rechte bei Matthias Kehle, Foto: Gipfel des Allalinhorns)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Echte Bergsteiger rümpfen die Nase: „Altweiberviertausender“ seien Berge wie das Allalinhorn (4027 m) oder das Breithorn (4165 m), beide in den Walliser Alpen. Tatsächlich gibt es eine Handvoll Berge jenseits der magischen Marke 4000, die jedem gesunden, einigermaßen trainierten und akklimatisierten Wanderer zugänglich sind. Mit Einschränkungen versteht sich, denn ohne Bergführer geht nichts, zu groß sind die Gefahren durch Gletscherspalten oder bei einem Schlechtwettereinbruch. Es sind Seilbahnen, welche die einfache Ersteigung der genannten Berge möglich machen: Von Saas Fee führt die „Metro Alpin“ auf 3500 Meter Höhe, von Zermatt schwebt man bequem auf das Kleine Matterhorn (3883 m), von wo aus sich das Allalin- bzw. das Breithorn in einem Spaziergang mit Steigeisen am Seil des Bergführers besteigen lassen - selbst an der Hornisgrinde im Nordschwarzwald gibt es steilere Passagen. Wer einen „Latschviertausender“ besteigen will, sollte sich in den Tagen zuvor auf einem Wanderdreitausender akklimatisiert haben, sei am überlaufenen und einfachen Oberrothorn bei Zermatt oder dem anspruchsvollen Mittaghorn bei Saas Fee. 200 Franken pro Person kostet ein Bergführer mindestens, will man auf das Allalinhorn steigen. Es ist wie das Breithorn eine Halbtagestour, Angebote gibt es im Internet oder vor Ort reichlich.&lt;br /&gt;Etwas mehr Höhenmeter überwinden und mehr Franken auf den Tisch blättern muss der ambitionierte Wanderer, will er auf die Weissmies (4017 m), einen formschönen, vergletscherten Gipfel östlich von Saas Fee. Die Seilbahn führt nach Hohsaas, 3100 Meter hoch gelegen, der Anstieg beträgt also knapp tausend Höhenmeter. An schönen Tagen pilgern hunderte von Bergsteigern auf die genannten Gipfel, und wer zu spät losmarschiert, muss sich ab Mittag durch aufgeweichten Firn quälen – es ist also ratsam, die erste Seilbahn zu nehmen.&lt;br /&gt;Die Bahn aufs Jungfraujoch und die auf 3650 Metern Höhe gelegene Mönchsjochhütte verkürzen auch den Anstieg auf manchen Berner Viertausender beträchtlich, allerdings sind von diesen nur wenige Normalsterblichen zugänglich. Nach einer Übernachtung auf der höchsten erwanderbaren Hütte Europas – eine Stunde ab Jungfraujoch – bricht man mit Bergführer in der Morgendämmerung zum Mönch (4107 Meter) auf, allerdings muss man hier leichte Felsklettereien und einen schmalen Gipfelgrat überwinden, was auch für die beiden Fiescherhörner (4049 und 4025 m) gilt. Besonderer Reiz bei den Fiescherhörnern: Man marschiert über das Ewigschneefeld, der größten zusammenhängende Firnfläche Mitteleuropas. &lt;br /&gt;Strammere Waden benötigt man für das Bishorn (4153 m), dem kleinen Nachbarn des Walliser Weißhorns. Sage und schreibe 2500 Höhenmeter hat man hier zu bewältigen, beim Aufstieg hilft keine Seilbahn, als Gipfelstürmer kann und muss man deshalb in der 3248 m hoch gelegenen Tracuithütte übernachten. Ähnlich viel Kondition verlangt auch der Gran Paradiso (4061 m) in Norditalien.&lt;br /&gt;Wer diese Viertausender und noch eine Handvoll mehr erklommen hat, die als „leicht“ gelten und obendrein einige anspruchsvolle Wanderdreitausender wie den Piz Julier (3380 m) in seinem Tourenbuch stehen hat, darf sich dann mit Bergführer auf jene Gipfel wagen, vor denen auch „echte“ Bergsteiger Respekt haben und die dennoch als „wenig schwierig“ gelten. Darunter sind so bekannte Namen wie die Jungfrau oder Castor und Pollux, und selbst der Montblanc ist nicht nur Hardcore-Bergsteigern vorbehalten. Diese tummeln sich lieber am Teufelsgrat im Montblanc-Gebiet oder versuchen sich an den Lauteraarhorn-Türmen im Berner Oberland. Für die größeren Viertausender muss man übrigens ein wenig mehr Kleingeld für den Bergführer bereit halten: Das Matterhorn ist ab 1369 Franken pro Person zu haben, Normalsterbliche sollten vom „Berg der Berge“ aber Hände und Füße lassen!&lt;br /&gt;Falls übrigens die Gemeinde Zermatt die Vision des Künstlers Heinz Julen verwirklichen sollte, gibt es bald ein Viertausender-Erlebnis der besonderen Art: Auf dem 3883 m hohen Kleinen Matterhorn soll nämlich eine 120 Meter hohe Pyramide samt Hotel an der Spitze errichtet werden, in deren Zimmern man gefahrlos in einem Luftdruck übernachten kann, der dem in  2200 Metern Höhe entspricht. Nach Bekanntwerden der Pläne brach allerdings eine ungeahnte Protestwelle über die Gemeinde herein. Matthias Kehle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Info:&lt;br /&gt;Richard Goedecke: 4000er. Die Normalrouten auf alle Viertausender der Alpen. Bruckmann Tourenführer, ISBN 3-7654-3997-5, 19,95 Euro&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-6706384444521626808?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/6706384444521626808/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/latsch-viertausender.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/6706384444521626808'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/6706384444521626808'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/latsch-viertausender.html' title='Latsch-Viertausender'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-oj8jJVOdwrs/TrlZSHZLERI/AAAAAAAAAXQ/BglvXmq8CpA/s72-c/Gipfelgrat%2BAllalinhorn%2B%2528c%2529%2BMatthias%2BKehle.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-4017741156489305450</id><published>2011-11-06T09:03:00.013+01:00</published><updated>2011-11-06T15:20:46.094+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bunderspitz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wandertagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berner Oberland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Adelboden'/><title type='text'>Wandertagebuch - Bunderspitz (2546 m)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-zpfzrTbkw74/TrZSlM6Dn0I/AAAAAAAAAXE/7tofmoJIcNs/s1600/126-3110%2BBlick%2Bvon%2BBunderchrinde%2B-%2Bhier%2BWinter%252C%2Bda%2BHerbst.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-zpfzrTbkw74/TrZSlM6Dn0I/AAAAAAAAAXE/7tofmoJIcNs/s320/126-3110%2BBlick%2Bvon%2BBunderchrinde%2B-%2Bhier%2BWinter%252C%2Bda%2BHerbst.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5671811579793088322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foto: Links Winter, rechts Herbst. Blick von der Bunderchrinde auf Albristhorn und Gsür. Im Tal Adelboden. (c) Matthias Kehle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint so, als würde das Jahr 2011 alle Wetterrekorde brechen und sogar wärmer werden als 2003, jedenfalls, was die Wetterdaten hier in Karlsruhe betrifft. In Saas Fee sagte unser Bergführer an einem der wenigen schönen Tage im Juli, dass es im Winter 2010/2011 auf dem Feegletscher zwölf Meter Schnee weniger hingelegt habe als sonst. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es nun, Anfang November, möglich ist, Wanderungen auf Südwestseiten bis an die 3000 Meter Höhe zu unternehmen. Am 31. Oktober machten wir unsere vorletzte Alpenwanderung in diesem Jahr. Die Tage sind kurz, die Schatten lang, trotz strahlender Sonne ist es in dunklen Hochtälern frisch. Es sollte die Bunderspitz (2546 m) bei Adelboden sein, ein wenig bekannter Berg nördlich der Lohnergruppe. Wäre er gangbar, könnte man den Grat von der Bunderspitz bis zu First, Stand und Elsighorn marschieren. Bunderspitz hin und zurück, das ist eine Fünfstundentour vom Parkplatz Bonderle aus, hinter dem gleichnamigen Ortsteil, den man erreicht, wenn man am ersten Kreisel in Adelboden nach links abbiegt. Der felsdurchsetzte Grasgipfel leuchtete in der Morgensonne, die Lohnergruppe klirrend kalt im Schatten vor uns. Sonnenaufgang war gegen halb zwölf etwas oberhalb der Bunderalp - binnen zehn Sekunden wurde es so warm, dass wir uns mehrerer Lagen entledigten und kurzärmlig dem Gipfel zusteuerten. Übrigens mag zwar das Matterhorn den beiden Toblerone-Erfindern als Vorbild gedient haben, doch bekanntermaßen werden die Schokodreiecke "in Reihe" verkauft. Die beiden Chocolatiers Theodor Tobler und Emil Baumann waren wohl im Jahr 1907 oder 1908 in der Adelbodener Gegend wandern, denn nur hier gibt es echte Toblerone-Felsformationen in den Bergen. Am schönsten sieht man sie, wenn man in Richtung Gsür wandert oder aber Richtung Bunderspitz bzw. Bunderchrinde (einem Passübergang nach Kandersteg). Hier am Nünihorn sind die Felsdreiecke perfekt aneinandergereiht, und am frühen Morgen an einem Spätherbsttag mit entsprechender Sonnenbrille wirken die Felsen schokoladenbraun. Erst recht, wenn sie am Spätnachmittag in der untergehenden Sonne leuchten. Unsere Schokolade (Milka Noisette) futterten Anja und ich, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;bevor &lt;/span&gt;wir um halb zwölf in die wärmende Sonne kamen, an der verlassenen Hütte der Vorderen Bunderalp. Natürlich liegt diese Alp um diese Jahreszeit den ganzen lieben langen Tag im Schatten des Lohners, und es war bitterkalt, eine undichte Wasserleitung hatte schon für riesige Eisplatten gesorgt. Fünf Minuten später und 50 Höhenmeter höher hätten wir nicht mehr jämmerlich gefroren. &lt;br /&gt;Kaum in der Sonne, stellte Anja fest, dass bei der Sendung über Tirol, die sie am Abend zuvor gesehen hatte, ihr jener Landstrich gründlich vergällt wurde. Die Zillertaler Musik sei etwas zu fröhlich, zu aufgesetzt, sie habe gar nichts Heiteres. Beim Aufstieg auf die Bunderchrinde lästerte sie über die Österreicher, die Tiroler. Die Häuser und Dörfer seien überkandidelt, hier eine Lüftlmalerei, dort ein Herrgöttle. Die Diskutanten in der Sendung bei Markus Brock unterschieden gar zwischen Tirolern und Menschen, sprich: "Es gibt Tiroler und Menschen." Das klingt wie: "Es gibt Tiere und Menschen", meint aber wohl etwas anderes, nämlich das Gegenteil. Und stolz waren die Tiroler auf ihre Kitzbüheler Promi-Gäste! Kitzbühel sei ja der mondäne Ort schlechthin! Und wen fuhren sie in der Fernsehsendung auf? Thomas Gottschalk, Arnold Schwarzenegger und Uschi Glas. Wir als bekennende Helveticophile amüsierten uns prächtig. Als wir einmal an einem Ostermontag in Montreux am Genfer See flanieren waren, liefen uns Film- und Rockstars gleich reihenweise über den Weg. Die berühmtesten Tiroler sind hingegen Toni Sailer und der Andreas-Hofer-Hut. Gut. Wir stiegen also auf einen Schweizer Berg und lästerten über Tiroler.&lt;br /&gt;Einer der Reize beim Anstieg auf die Bunderspitz ist die Tatsache, dass nach und nach die großen Berner Gipfel auftauchen - ein erhebendes Gefühl, zumal es an diesem Mittag glasklar war. Tief unten ruhte der Oeschinensee buchstäblich, im unbewegten Wasser spiegelten sich die Felswände der Blümlisalp. Ich hatte die Befürchtung, dass der zerfurchte Klotz des Chly Lohners uns die Sicht auf das Balmhorn verdecken könnte, aber der 3699 Meter hohe Doppelgipfel Balmhorn-Altels ragte bald darüber. Ein einsamer Wanderer stieg ab, als wir den Gipfel betraten. Erst einmal genossen die Rundsicht und die Tiefblicke ins Gasteretal, ein dunkles Loch mit einem See, der vor zwei Wochen beim letzten Hochwasser entstanden war. Bietschhorn, Hockenhorn und Aletschhorn lugten durch die Lücken der vorderen Bergreihe, wir hatten schöne Blicke auf Adelboden, das immer noch hübsch anzuschauen ist (im Gegensatz etwa zum Tiroler Obergurgl lästerte Anja weiter), nur ein protziger Neubau trübt den idyllischen Eindruck von oben. Hier in Adelboden machen diejenigen Ferien, die dafür bezahlen, dass man ihnen ein ursprüngliches, nicht verschandeltes Dorf bietet, lästerten wir weiter, wer sich das nicht leisten kann, geht nach Tirol. Als Postscriptum zur Lästerei ist anzumerken, dass wir selbst gerne in Tirol Urlaub machen. Zum Beispiel im Ötztal. Vent lieben wir heiß und innig, aber dazu ein anderes Mal. Dann lästere ich über die Schweizer. Am Gipfel gab es eine einsame Brotzeit im Windschatten des Gipfelsteinmanns mit dem leckersten Brot der Welt, dem Schweizer Ruchbrot. Bei knapp über null Grad konnten wir sogar eine kleine Siesta in der Sonne halten. So lange sie vom wolkenlosen Himmel knallt, ist es auch Ende Oktober noch kuschelig warm. Sobald jedoch eine dünne Schleierwolke vorüberzieht, wirds knackig frisch. So richtig eindösen konnten wir auch deshalb nicht, weil in der Ferne immer wieder Militärflugzeuge dröhnten. Sie flogen wohl durchs Haslital. Dort kann man werktags vor lauter Lärm oft überhaupt nicht wandern, einmal beschwerten wir uns sogar entnervt im Touristenbüro. Wofür brauchen die Schweizer noch ihr Militär? Die armen europäischen Nachbarn werden wohl kaum in der Alpenrepublik einfallen, sonst werden sie mit ein paar Milliarden Fränkli aufgekauft und in Kantone umgewandelt. In der Schweiz geht immer noch nur eines über den Tourismus, nämlich das Militär. Wie sagte unser alter, vor vier Wochen verstorbener, Schweizer Freund Ernst einmal so schön: "Wir hätten den Adolf nicht mit Mistgabeln empfangen" und zeigte uns stolz seinen Waffenschrank, obwohl er ein höchst friedliebender, wenn auch stockkonservativer Mensch war, der mit seiner Frau übrigens mein Berg- und Schweizbild von Kindheit an geprägt hat, als meine Eltern mit uns Kindern in dem mustergültigen Berner Oberländer Dorf Gsteigwiler regelmäßig Ferien machten. &lt;br /&gt;Wegen dieser banalen Zirruswolke, die uns alsbald schlottern ließ, brachen wir unsere Siesta ab und verabschiedeten uns von dem Prachtpanorama inclusive kompletter Niesenkette mit seinen drolligen Bergnamen wie Drümännler, Mäggisserhore, Tschiparellehore oder Drunengalm. Beim Abstieg wählten wir eine Variante und querten durch die riesigen Schuttfelder des Chly Lohners zur Bunderchrinde, dem erwähnten Passübergang nach Kandersteg. Etwa abenteuerlich erschien uns das schon, hatten wir doch schon beim Aufstieg die verschneite, schattige Zickzackspur gesehen und hofften, dass darunter kein Blankeis war. Es ging zuletzt an der Felswand des Chly Lohners entlang mit seinen eigenwilligen, spitzkantigen Verwitterungsformen, für Kletterer wahrscheinlich höchst unangenehm.&lt;br /&gt;Ende Oktober, Anfang November herrscht in den Alpen Ruhe. Man hört lange Zeit nichts, absolut gar nichts außer die Geräusche, die man selbst verursacht. Bleibt man einmal für einige Sekunden stehen, ist es nur das Rauschen im eigenen Schädel, das man vernimmt, sonst nichts. Keine Kühe, keine Kuhglocken, keine Arbeitsgeräusche auf Almen, kein ferner Motor- oder Motorradlärm, keine jodelnden Sommerfrischler. Nichts. So flanierten wir in dieser Seelenruhe dahin, bis uns eine gewaltige Detonation fast zu Tode erschrecken ließ. Der Einsturz des World-Trade-Centers war dagegen ein kleines Fürzchen, denn der Knall wurde von sämtlichen Bergwänden reflektiert und verstärkt. Nur kurz überlegten wir, was das wohl war, binnen weniger Sekunden war klar: Nein, das war kein Bergsturz, das war wieder mal ein gemeiner Militärjet, der die Schallmauer durchbrochen hatte. iIr fragten uns, wann wir zum letzen Mal in Deutschland einen Überschallknall gehört hatten - es musste wohl in unserer Kindheit gewesen sein.&lt;br /&gt;Der Ausblick von der Bunderchrinde ins Gasteretal: Noch tiefer, noch schwärzer. Und der Abstieg auf dem Zickzackweg war hamlos. Dort in den Kessel, der zur Oberen Alp führt, war seit den letzten Schneefällen wohl kein Sonnenstrahl eingedrungen, kein Blankeis versteckte sich unter dem Schnee, der Abstieg war das reinste Vergnügen. Kurz vor der vorderen Bunderalp, als wir wieder in der wärmenden Sonne auf einem Güterweg marschierten, stellte ich einen "Antrag ans Universum", was ich bei Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" gelernt habe. Eine seiner Mitwanderinnen stellte eben jene Anträge (sie benötigte beispielsweise eine Isomatte) und bekam diese aus unerfindlichen Gründen erfüllt, so wie Kinder vom Christkind ihre Weihnachtswünsche erfüllt bekommen. Mein Antrag lautete: "Liebes Universum, bitte schicke uns bis zum Abzweig des Wanderweges in den kalten Wald ein Auto vorbei, das uns bis zum Parkplatz mitnimmt." Wir standen exakt am Abzweig des Wanderweges vom Fahrweg, als uns drei ältere Schweizer einluden, die ihre Hütte winterfest gemacht hatten. Mit den Anträgen ans Universum sollte man übrigens keinen Missbrauch treiben und etwa unsinnige Anträge stellen. Wobei das Universum durchaus Humor hat. Mit leerem Magen stellte ich beim Aufstieg auf die Bunderspitz delirierend und nach einer kurzen Diskussion mit Anja über den Euro und den teuren Schweizer Franken den Antrag, ich möge auf dem Gipfel doch eine Goldmünze finden, ein Vreneli vielleicht, besser natürlich einen Goldbarren. Das Universum belohnte mich mit einer circa ein Kilogramm schweren Eisenstange. Ich erinnere mich, dass Anja auf einer anderen Wanderung einmal den Antrag auf einen 100-Franken-Schein stellte, worauf sie am Gipfel immerhin ein 5-Franken-Stück fand. Ungelogen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-4017741156489305450?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/4017741156489305450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/wandertagebuch-bunderspitz-2546-m.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4017741156489305450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4017741156489305450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/wandertagebuch-bunderspitz-2546-m.html' title='Wandertagebuch - Bunderspitz (2546 m)'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-zpfzrTbkw74/TrZSlM6Dn0I/AAAAAAAAAXE/7tofmoJIcNs/s72-c/126-3110%2BBlick%2Bvon%2BBunderchrinde%2B-%2Bhier%2BWinter%252C%2Bda%2BHerbst.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-6492008370412277637</id><published>2011-11-03T16:00:00.003+01:00</published><updated>2011-11-03T16:13:45.505+01:00</updated><title type='text'>Der kleine Unterschied</title><content type='html'>Auf dem Weg zur Braunarlspitze fragte mich eine Frau, die zur Göppinger Hütte unterwegs war, wohin des Wegs. Ich verriet es ihr, worauf sie kopfschüttelnd anmerkte: "Dass Männer immer auf die Spitz' müssen." Das ist ganz klar evolutionsbedingt. Der Mann verschafft sich auf der erhöhten Position eine bessere Übersicht. Er sieht sowohl den Feind besser als auch das Wild, das es zu erlegen gilt. Frauen gehen logischerweise von Hütte zu Hütte, von Höhle zu Höhle. Dort finden sie Schutz für ihre Brut und können den erschöpften Jäger versorgen.&lt;br /&gt;Bleibt die Frage, ob Männer lieber auf Berge steigen, welche die "Spitze" oder das "Horn" im Namen tragen und Frauen eher auf die Gipfel mit Namen - sagen wir - "Fluh". Also ob Männer sich auf einer Braunarlspitze oder einem Schwarzhorn wohler fühlen und Frauen auf einer Mohnenfluh. Und was ist mit Bergen wie Ochsen, Niesen, Turnen oder Männlifluh?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-6492008370412277637?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/6492008370412277637/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/der-kleine-unterschied.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/6492008370412277637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/6492008370412277637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/der-kleine-unterschied.html' title='Der kleine Unterschied'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-6541260789252441233</id><published>2011-11-02T09:41:00.005+01:00</published><updated>2011-11-02T09:52:54.993+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Augstmatthorn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berner Oberland'/><title type='text'>No Kruzifix - Das Kreuz mit dem Kreuz</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-u0YTQglH7FI/TrEE2EUNm2I/AAAAAAAAAW4/DHFubNU6t0c/s1600/P1190203.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-u0YTQglH7FI/TrEE2EUNm2I/AAAAAAAAAW4/DHFubNU6t0c/s320/P1190203.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5670318732754131810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von Österreich bin ich es ja gewöhnt, dass jeder Gipfel von einm kapitalen Kreuz markiert wird. Beim Fotografieren ist es mitunter im Weg, manchmal steht es recht dekorativ herum. Auf dem Gipfel des Augstmatthorns in der Schweiz, der nicht sehr geräumig ist, steht seit Jahrzehnten der für das Berner Oberland typische gelbe Wanderwegweiser. Nun wird dieser Gipfel (auf den der vermutlich schönste Grat der Welt führt) auch noch von gleich zwei Kreuzen verunziert. Nicht nur, dass da oben nun ein zirka zwei Meter großes, schlichtes Holzkreuz montiert wurde, nein: Die christlichen Gutmenschen mussten auch noch ein ca. 20 cm großes Kreuz an den Pfosten des Wanderschildes knoten. Na gut, daran kann man wenigstens seine Wanderstöcke oder Jacken aufhängen. Siehe Foto. Wenn jeder auf jedem Berggipfel seine Weltsicht demonstrieren täte, hingen da auch noch endlose Gebetsfahnen, stünden Buddhafiguren, klebten dort Anti-AKW-Aufkleber oder flatterten Wimpel der Stuttgart-21-Gegner.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-6541260789252441233?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/6541260789252441233/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/no-kruzifix-das-kreuz-mit-dem-kreuz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/6541260789252441233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/6541260789252441233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/11/no-kruzifix-das-kreuz-mit-dem-kreuz.html' title='No Kruzifix - Das Kreuz mit dem Kreuz'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-u0YTQglH7FI/TrEE2EUNm2I/AAAAAAAAAW4/DHFubNU6t0c/s72-c/P1190203.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-891801424010176952</id><published>2011-10-26T09:27:00.004+02:00</published><updated>2011-10-26T09:44:49.991+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nationalpark Nordschwarzwald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordschwarzwald'/><title type='text'>Weshalb ich für einen Nationalpark Nordschwarzwald bin</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-pffs9bht0VQ/Tqe5uOW2zyI/AAAAAAAAAWk/tI-nDcz_Cm0/s1600/P1020959.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-pffs9bht0VQ/Tqe5uOW2zyI/AAAAAAAAAWk/tI-nDcz_Cm0/s320/P1020959.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5667702859848142626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Jahrzehnten wandere ich in meiner Heimat Nordschwarzwald. Schöner ist es hier nicht geworden, lediglich der Sturm Lothar hat die Vorherrschaft der Fichten gebrochen. Der Wald wird immer stärker genutzt, von Wanderern, Mountainbikern, vor allem von der Holzwirtschaft, die in Naturpfade riesige Schneisen hineingeschnitten hat und den Wald wirtschaftlich nutzt und teilweise zerstört, in dem sie ohne Rücksicht auf Verluste (Kleinbiotope) mit gewaltigen Maschinen die Wälder durchpflügt und immer breitere Forstwege planiert. Parallel dazu ist von Tourismus nicht mehr viel zu spüren. Überall stehen Hotels, Gasthäuser und Ferienwohnungen leer, die Immobilienpreise sind eingebrochen, Arbeitnehmer pendeln mit ihren Autos in die Städte. Wer in diesem Blog nach "Nordschwarzwald" sucht, findet genügend Belege für den Zustand der Region. Was die gewaltigen Schneisen betrifft, erdreistete sich der Bürgermeister von Forbach einmal in einem Schreiben an mich zu behaupten, diese wären binnen weniger Jahren zugewachsen und nicht mehr sichtbar. Das Gegenteil ist der Fall, das obige Foto vom Schwarzkopf zwischen dem Mummelsee und dem Ruhestein dokumentiert das, die deutlich erkennbare Schneise existiert mindestens seit dem Sturm Lothar 1999.&lt;br /&gt;Tourismusflaute, Vorrang für die totale Holzwirtschaft, die mit einer starken Lobby gegen den Nationalpark agitiert, das ist der Stand der Dinge. Andere Regionen weltweit wären froh um einen Nationalpark, bestehende Nationalparks sind große touristische Attraktionen. Nur der eigentlich wunderschöne Nordschwarzwald liegt brach bzw. wird von einer mächtigen Holzindustrie monopolhaft ausgebeutet.&lt;br /&gt;Es kann mit einem Nationalpark Nordschwarzwald nur besser werden. Es wird für die Holzindustrie lange Übergangszeiten geben. Und "Strukturwandel" hat es schon immer und überall gegeben. Dann muss eben eine einflussreiche Minderheit umdenken und umlernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(c) Foto Matthias Kehle&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-891801424010176952?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/891801424010176952/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/weshalb-ich-fur-einen-nationalpark.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/891801424010176952'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/891801424010176952'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/weshalb-ich-fur-einen-nationalpark.html' title='Weshalb ich für einen Nationalpark Nordschwarzwald bin'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-pffs9bht0VQ/Tqe5uOW2zyI/AAAAAAAAAWk/tI-nDcz_Cm0/s72-c/P1020959.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-2793456064841058616</id><published>2011-10-24T16:50:00.010+02:00</published><updated>2011-10-24T17:26:48.097+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buchtipp Wandern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Outdoor-Sex'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nacktwandern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Barfußwandern'/><title type='text'>Geld sparen und Nacktwandern</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-SBzWq-b1TVQ/TqWBjVLJfBI/AAAAAAAAAWY/JrRvv2XGsgI/s1600/Wunram-Cover.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 170px; height: 244px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-SBzWq-b1TVQ/TqWBjVLJfBI/AAAAAAAAAWY/JrRvv2XGsgI/s320/Wunram-Cover.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5667078150094945298" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Unten ohne und fast ohne alles", so heißt ein Kapitel in unserer "Wanderbibel" (die übrigens in der 2. Auflage ist) übers Barfuß- und Nacktwandern. Und wer ohne alles wandert, der spart eine Menge Geld - eine Freizeitbeschäftigung maßgeschneidert also für Schwaben. Man spart zum Beispiel die Kohle für's Funktionshemd oder für die Zipp-Hosen. Sparen kann man sich auch die 7,90 Euro, die das Outdoor-Handbuch von Nicole Wunram zum Thema "Nacktwandern" kostet. Das schmale Büchlein ist nicht nur schlecht geschrieben, sondern bietet keinerlei neue Informationen. "Wie geht Nacktwandern?", fragt eine Kapitelüberschrift, Vor- und Nachteile des Nacktwandern werden aufgelistet. "Der am meisten hervorzuhebende Vorteil ist das intensive Spüren der Natur", schreibt die Autorin sehr erhellend, unter der Rubrik "Gefahren" werden überraschenderweise Zecken, Dornen und Brennesseln aufgelistet. Und weil der "Erste deutsche Naturistenstieg" im Harz auch schon hinlänglich bekannt ist, füllt Nicole Wunram ihr 96-Seiten-Büchlein nicht nur mit Bildern, sondern auch mit Zitaten bekannter Menschen wie Albert Einstein ("Wozu Socken, sie schaffen nur Löcher") oder anderen Nacktsportarten wie Nacktschwimmen oder Nacktkegeln. Ja sogar "Nackt zu Hause" heißt ein Kapitelchen. Man höre und staune: "Sämtliche Tätigkeiten des Haushalts können selbstverständlich auch nackt durchgeführt werden." Wenn dann die hübsche Nachbarin oder der muskelbepackte Nachbar mit dem Fernglas zuschaut und zum Seitensprung animiert wird, dann empfiehlt sich ein Büchlein aus der gleichen Reihe mit dem Titel: "Outdoor-Sex. Vorbereitung - Technik - Varianten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicole Wunram: Nacktwandern. Outdoor-Basiswissen für Draussen. Conrad Stein Verlag, 96 Seiten, 7,90 Euro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Sex-Vorbereitung-Varianten-Basiswissen-Draussen/dp/3866860161/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1319468834&amp;sr=8-1"&gt;Link Outdoor-Sex-Buch&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-2793456064841058616?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/2793456064841058616/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/geld-sparen-und-nacktwandern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2793456064841058616'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2793456064841058616'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/geld-sparen-und-nacktwandern.html' title='Geld sparen und Nacktwandern'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-SBzWq-b1TVQ/TqWBjVLJfBI/AAAAAAAAAWY/JrRvv2XGsgI/s72-c/Wunram-Cover.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-4983574981025984631</id><published>2011-10-21T16:31:00.006+02:00</published><updated>2011-10-21T17:00:00.588+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wanderbibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Barfußwandern'/><title type='text'>Barfußwandern light - Kondome für die Füße</title><content type='html'>Barfußwandern ist trendy, das steht so in der "Wanderbibel" zu lesen. Ein wenig googeln nach der Wandersaison 2011 verrät: Die Outdoor-Industrie hat sich etwas einfallen lassen, wer nämlich so gar keine keine Schuhe trägt, dem kann der Schuhhersteller auch kein Geld aus der Tasche ziehen. Die ursprüngliche Idee ist wohl den banalen Sandalen abgeschaut. Zwar ist der Mensch nach kurzem Training angeblich fähig, auch auf hartem Untergrund wie Beton und Asphalt verletzungsfrei zu laufen, schließlich hat der Urzeitmensch seine Beutetiere so lange verfolgt, bis diese tot aus den Latschen gekippt sind. Doch die Angst vor Glasscherben bei Barfußwanderen ist anscheinend groß. Die Firma Vibram hat deshalb "Barfuß-Schuhe" entwickelt. Was wie ein Widerspruch in sich scheint, wurde bereits 1999 erfunden - "Fingerschuhe", die den Fuß nachbauen inclusive Zehen, paßgerecht wie ein Euro-Norm-Kondom. Seit 2010 ist die Produktpalette mit reichlich Modellen vom Indoor-Gebrauch bis zu Vollneopren (Wandern im Wasser) und Leder (für kältere Tage) weltweit erhältlich. Gemeinsam ist ihnen die dünne Sohle mit angedeutetem Profil und - eben wie bei Handschuhen - Ausstülpungen für Zehen. Mehr Geh-Gefühl gibt es angeblich bei diesem Barfußwandern-Light nicht.&lt;br /&gt;Auch "The Swiss Barefoot Company" läßt sich nicht lumpen und hat die "Swiss Protection Socks" auf den Markt gebracht. Natürlich grenzt man sich vom Mitbewerber Vibram ab (die Firma warnt übrigens auf ihrer Website nachdrücklich vor Fälschungen ihrer Zehenschuhe). Die Schweizer Sockenfabrikanten schreiben:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Es gibt Schuhe, die neuerdings das Barfussgefuehl proklamieren. Schuhe können das naturgemäß nicht, denn immer trennt eine Sohle den Fuss vom Untergrund und sie schützt auch nicht vor Verletzungen: Beides kann nur die 'Swiss Protection Sock', lassen Sie sich nicht beirren."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die TÜV-geprüften Schnittverletzungs-Verhüterli bestehen aus einem "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;besonderen, schnittschützenden Strickgut mit einer eingeschweißten Polyester Noppensohle".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine einzige Barfußwanderin mit Verhüterli ist mir in diesem Jahr übrigens begegnet, und zwar am Saulakopf in Vorarlberg. Sie hatte einen etwas verklärten, ja entrückten Gesichtsausdruck und war offenbar am Erreichen des Gipfels nicht interessiert. Sie stakste am Wanderweg entlang und empfahl mir, mit der Natur Fußkontakt aufzunehmen. Mir scheint, für den richtigen Bergwanderer sind Kondome für die Füße nichts. Sie schützen vor sportlicher Betätigung, sind doch die meisten Barfußwanderwege gerade mal ein bis fünf Kilometer lang und haben verschiedenartige Erlebnisstationen zum Balancieren, zum Waten durch Lehm, Moor oder Wasser. Wikibooks schreibt: "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Diese Barfußpfade oder Barfußparks, wie sie meist genannt werden, finden häufig großen Anklang, der manchmal die Erwartungen der Initiatoren weit übersteigt. In einigen Fällen werden mehr als hunderttausend Besucher pro Jahr gezählt.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;(&lt;a href="http://de.wikibooks.org/wiki/Barfu%C3%9Fwandern"&gt;Link zu Wikibooks&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://barfuss-schnitt-schutz.de/"&gt;Die Schweizer Socke&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.zehenschuhe.de/"&gt;Zehenschuhe&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-4983574981025984631?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/4983574981025984631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/barfuwandern-light-kondome-fur-die-fue.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4983574981025984631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4983574981025984631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/barfuwandern-light-kondome-fur-die-fue.html' title='Barfußwandern light - Kondome für die Füße'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-8127872297620684229</id><published>2011-10-19T15:34:00.005+02:00</published><updated>2011-10-21T22:27:46.528+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mountainbiker'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordschwarzwald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Westweg'/><title type='text'>Der größte Feind des Wanderers - der Mountainbiker</title><content type='html'>Der größte Feind des Wanderers ist der Mountainbiker. Siehe "Die Wanderbibel". Nicht unbedingt in den Alpen, sofern man Wanderungen in der Senkrechten unternimmt bzw. sich in Gebieten befindet, wo das Miteinander geregelt ist. Hier Wanderwege, dort Radwege. Nicht so im Nordschwarzwald. Zwar gilt auch hier die 2-Meter-Regel und das Landeswaldgesetz, demzufolge Radler nichts auf Wegen unter zwei Metern Breite zu suchen haben. Dass einige der ehemaligen Pfade und heutigen Wege über zwei Metern Breite erst von Mountainbikern breitgewalzt wurden, steht auf einem anderen Blatt. Besonders beliebt ist der Westweg mit seinen wenigen, schmalen Pfaden, und das obwohl parallel dazu der ausgeschilderte Radweg verläuft. Einen traurigen Höhepunkt erlebte ich letzten Sonntag, als ein Mountainbiker auf meine Kritik u.a. erwiderte: "Ich fahr einen Wanderer um, der mir im Weg ist." Künftig wird der Wanderer im Nordschwarzwald wohl nur noch bewaffnet seiner Wege gehen können. Es sei denn der Schwarzwaldverein übernimmt die wunderbare Idee, die man in Vorarlberg hatte. Jeweils am Anfang eines Pfades, der Wanderern vorbehalten bleiben soll, stellt man ein großes Verbotsschild mit einem durchgestrichenen Fahrrad auf. Und nicht wie im Nordschwarzwald versteckte Schildchen mit gefühlter Schriftgröße 7 Punkt, die der Mountainbiker beim besten Willen nicht lesen kann, erst recht nicht, wenn er mit dreißig bis fünfzig Sachen einen Wanderweg runterdonnert. Einstweilen werde ich mich bis an die Zähne bewaffnen. Liebe Mountainbiker: Am Sonntag werde ich wieder unterwegs sein: Vorsicht Schußwaffengebrauch!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-8127872297620684229?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/8127872297620684229/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/der-grote-feind-des-wanderers-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8127872297620684229'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8127872297620684229'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/der-grote-feind-des-wanderers-der.html' title='Der größte Feind des Wanderers - der Mountainbiker'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-8974202473371213368</id><published>2011-10-17T15:28:00.010+02:00</published><updated>2011-10-17T16:06:27.467+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wasserblasen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Tricks und Kniffe'/><title type='text'>Was eine Wasserblase mit einem Orgasmus gemeinsam hat</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-0DGvttGjTPk/Tpw1206hIwI/AAAAAAAAAWM/Tn7rohx0434/s1600/171-0510%2BSiestaplatz%2Bauf%2BWinterstaude.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-0DGvttGjTPk/Tpw1206hIwI/AAAAAAAAAWM/Tn7rohx0434/s320/171-0510%2BSiestaplatz%2Bauf%2BWinterstaude.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664461647358534402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob sich in diesen Schuhen wohl Wasserblasen gebildet haben? &lt;br /&gt;(c) Matthias Kehle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine üble Malaise sind Wasserblasen, die sich beim Wandern bilden, und eigentlich weiß niemand so recht, weshalb sie entstehen. Von mangelndem Training der Füße, sprich zu wenig Hornhaut, meinen die einen. Das kann nicht unbedingt sein, denn weshalb habe ich mir ausgerechnet gestern, am Ende der Bergsaison, eine dicke Wasserblase erlaufen? Neue Schuhe verursachen Wasserblasen, meinen andere, weshalb man sie ordentlich einlaufen muss. Das kann auch nicht sein, denn gestern trug ich die völlig ausgelatschten Schuhe, die nur noch fürs Mittelgebirge taugen. Ein wenig googeln bringt auch keine Lösung des Rätsels "Wasserblasen". Schlecht sitzende Schuhe werden jedenfalls immer wieder genannt. Und dann wäre da noch die Frage, was man gegen Wasserblasen tun kann? Besonders beliebt ist das Abkleben, das Ab-tappen mit speziellen Pflastern oder mit Klebeband.&lt;br /&gt;Eine Wienerin, die mich beim Trampen in der Silvretta mitnahm, weil ich einige pralle Wasserblasen hatte, empfahl mir zur Prophyllaxe, ungewaschene Socken zu tragen. Sie selbst trage ihre Wandersocken erst einmal in der Stadt, quasi in den Pumps, und dann erst beim Wandern im Gebirge. Ich selbst schwöre auf zwei paar Socken, und ziehe erst eine dünne Lage Socken über die nackten Füße, dann darüber die Wandersocken. Außerdem "züchte" ich im Frühling sehr bewusst Wasserblasen, um die Hornhautbildung an den Füßen anzuregen, was meine Frau für ziemlich durchgeknallt, weil schmerzhaft, hält. Bei meinen Schwarzwaldwanderungen im Frühling trage ich "schlecht sitzende", ausgelatschte Wanderstiefel und leide spätestens bei der zweiten Hälfte der Tour. Allerdings freue ich mich spätestens auf dem Heimweg im Bus oder der S-Bahn auf den kleinen Orgasmus, der mir bevorsteht: Kann es für einen Mann etwas Schöneres geben, als mit einer desinfizierten Stecknadel in eine pralle Wasserblase zu stechen? Mann drücke mit einem Finger auf die Wasserblase und steche zu. Flutsch ergießt sich ein dünner und überaus strammer Strahl quer durch das Zimmer. Oder bis zur Zimmerdecke. Wahrhaft orgiastisch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer auf Nummer Sicher gehen will, dass er die Wunde beim pedalen Orgasmus nicht verunreinigt, steche erst am Tag nach Zuziehen der Blase zu, desinfiziere sie nach dem Akt und klebe sie mit einem Pflaster ab. Ich persönlich halte nichts vom Rat meines Apotheker-Freundes (kein Wanderer), der meinte, ich solle meine Blasen einfach in Ruhe abklingen und abheilen lassen.&lt;br /&gt;Wenn ich dann im Frühsommer richtig dicke Hornhaut an meinen Füßen gezüchtet habe, wird es Zeit für's Hochgebirge. Selbst bei den Ochsentouren bleiben dann die Wasserblasen aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichts für Wanderer, sondern nur für Warmduscher und Jogi Löws, ist der letzte Schrei der Fußpflege-Industrie, die sogenannte "Fisch-Pediküre". Es gibt nämlich neuerdings Fußpflegestudios (ja, auch in Karlsruhe), bei denen man seine schwieligen Füße ins Aquarium taucht. Schwupps kommt ein Rudel Fischchen und knabbert die beim Wandern so wichtige Hornhaut weg. Der Beweis:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kosmetik.biz/2009/11/09/die-fisch-pedikure/"&gt;Hier klicken!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.blick.ch/life/fische-entfernen-hornhaut-die-bilder-dsid21866"&gt;Bilder gibts hier!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-8974202473371213368?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/8974202473371213368/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/was-wasserblasen-mit-einem-orgasmus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8974202473371213368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8974202473371213368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/was-wasserblasen-mit-einem-orgasmus.html' title='Was eine Wasserblase mit einem Orgasmus gemeinsam hat'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-0DGvttGjTPk/Tpw1206hIwI/AAAAAAAAAWM/Tn7rohx0434/s72-c/171-0510%2BSiestaplatz%2Bauf%2BWinterstaude.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-471833922380567885</id><published>2011-10-14T08:38:00.005+02:00</published><updated>2011-10-14T09:20:39.248+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karhorn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bregenzerwald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klettersteig'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mojstrovka'/><title type='text'>Klettersteiggeher sind bessere Menschen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-cCFbGg8rNn8/TpfhhyCpz5I/AAAAAAAAAV0/G-20x7Ge28w/s1600/062-0210%2BKarhorngipfel.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-cCFbGg8rNn8/TpfhhyCpz5I/AAAAAAAAAV0/G-20x7Ge28w/s320/062-0210%2BKarhorngipfel.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5663243026926522258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es sollte das Karhorn (2416 m) sein. Und zwar am Sonntag, dem 2. Oktober. "Das ist ein langes Wochenende," dachte ich mir, "da wirst Du vielen Menschen begegnen und lustige Dinge erleben, über die Du schreiben kannst". Auf das Karhorn im hinteren Bregenzerwald führt ein "Normalweg", außerdem wurden zwei Klettersteige angelegt, ein kurzer und leichter sowie ein langer, schwieriger. Ich bin kein großer Freund (mehr) von Klettersteigen, also wählte ich den "Normalweg", der auch nicht ganz ohne ist. Bis zum Abzweig unterhalb des Warther Horns marschierte ich an zahlreichen Klettersteig-Freunden vorbei, zwei Offenburger musste ich an einem Wanderschild fotografieren, Zitat: "Ha, wer weiß, ob mir den Gipfel überhaupt erreiche." Übrigens erinnere ich mich lebhaft an meine allerersten Versuche, mit meinem Klettersteigset Erfahrungen zu sammeln. Die alten Fensterrahmen meines Arbeitszimmers gehörten dringend gestrichen. Es sind große Fenster, wir wohnen im 4. Obergeschoss, und sie gehörten auch außen gestrichen. Also schlüpfte ich in den Gurt und befestigte die Karabiner an der Wandverankerung der Heizung. Nun stellte ich mich auf die Außenfensterbank und konnte in aller Seelenruhe, zwölf Meter über dem Garten, den Pinsel schwingen. Sehr zum Vergnügen der Nachbarn, die alsbald an ihren Fenstern hingen.&lt;br /&gt;Den beiden Offenburgern am Karhorn begegnete ich nicht mehr, aber bald machte ich Bekanntschaft mit zwei anderen Klettersteigfreunden, die den Normalweg hinabstiegen und mir entgegen kamen. Oder soll ich sagen entgegen torkelten? Die Karabiner klirrten, ihr Gesicht war Angst verzerrt, und sie traten jeden erdenklichen Stein los, einer traf mich an der Schulter. Es war wohl ihr erster Berg oder zumindest ihr erster Klettersteig, mit dem ungesicherten Normalweg kamen sie offenbar nicht zurecht.&lt;br /&gt;Einer unserer ersten Klettersteige war etwas heftiger als der Karhorn-Spaziergang meiner Sonntagsausflügler. Es war der Mojstrovka-Nordwand-Klettersteig, ein mittelschwerer Klettersteig &lt;a href="http://www.klettersteig.de/klettersteig/mala_mojstrovka_nordwand_klettersteig/513"&gt;(Mehr Infos hier klicken)&lt;/a&gt;, dessen oberer Teil allerdings nicht gesichert war. Vielleicht wäre die Tour vergnüglicher gewesen, hätte es mehr als zehn Grad gehabt und hätte nicht ein grausiger Sturm aus Nordosten getobt. Und wäre Anja nicht plötzlich verschwunden gewesen. Eine gute Viertelstunde machte ich mir Sorgen um die Gattin, ich stieg sogar einige Meter zurück, als sie frierend und missmutig auftauchte. Was war passiert? Sie hatte pinkeln und sich - sie ist ja kein Mann - an einem sicheren Platz aus der Montur schälen müssen, ihre Rufe, ich solle warten, waren im Sturm unter gegangen.&lt;br /&gt;Am Gipfel des Karhorns angekommen, tranken die Klettersteig-Freunde ihr Gipfelschnäpschen und prahlten mit ihren Klettersteig-Erlebnissen der letzten Jahrzehnte. Ein Alpinist gab an, auf jedem Gipfel der Allgäuer Alpen gestanden zu sein, ein anderer erklärte einem Kollegen ebenso stolz wie selbstbewusst, dafür aber grottenfalsch, die umliegenden Gipfel. Und als ich meine Brotzeit auspackte, packte sich ein älterer Herr ebenfalls aus. Jedenfalls entledigte er sich seines stinkenden Hemdes und seiner Jacke und platzierte beide gefühlte zehn Zentimeter neben mir. Das war fast so widerlich wie die Hunde jenes Paares auf dem Gaißhorn, die gleich an meinem Kaminwurzen schnupperten, davon nach einer Ermahnung durch Frauchen abließen, sich dafür aber neben mir niederließen. Ich packte zusammen mit der Bemerkung, dass die possierlichen Tierchen dringend in die Badewanne gehörten und speiste zehn Meter unterhalb des Gipfels weiter.&lt;br /&gt;Nein, lustige Geschichten erlebte ich leider mit den Klettersteig-Spezialisten nicht, zumal ich das Gefühl nicht los wurde, dass mich die Jungs dort oben müde belächelten. Ich bin ja nur ein dämlicher, unsportlicher Normalwanderer, der Schiss hat vor einem ordentlich verdrahteten Steig. Wie pflegte meine Großmutter - Gott hab sie selig - immer zu sagen: "Riech Du erstmal dorthin, wo ich schon hingemacht habe."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-471833922380567885?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/471833922380567885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/klettersteiggeher-sind-bessere-menschen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/471833922380567885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/471833922380567885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/klettersteiggeher-sind-bessere-menschen.html' title='Klettersteiggeher sind bessere Menschen'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-cCFbGg8rNn8/TpfhhyCpz5I/AAAAAAAAAV0/G-20x7Ge28w/s72-c/062-0210%2BKarhorngipfel.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-8959053940149358222</id><published>2011-10-08T18:46:00.006+02:00</published><updated>2011-10-09T10:04:37.287+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Altes Wegerecht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordschwarzwald'/><title type='text'>Altes Wegerecht</title><content type='html'>Kürzlich mailte mich ein Leser (Kosmo) aus dem Nordschwarzwald an. Wir tauschten unsere Erfahrungen aus, und er wunderte sich, dass ich auch entlegene, nicht markierte Pfade kenne. Die Diskussion kam auf den Begriff "Altes Wegerecht". Kosmo erklärte mir den Begriff und schrieb einen kleinen Beitrag über seine Erfahrungen bezüglich entlegener Pfade und altes Wegerecht. Hier sein Beitrag (danke Kosmo!):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mit dem Begriff 'Altes Wegerecht' auf Waldwegen und Pfaden wurde ich zum ersten Mal anlässlich einer knapp vereitelten Spontanverhaftung durch Befugte konfrontiert. Er wurde vom damaligen Herbergsvater in der Halle des Naturschutzzentrums Ruhestein ausgesprochen. Allerdings nahm ich dieses etwas antiquiert und leicht martialisch anmutende Wortpaar zuerst nicht ganz ernst und steckte es als nachlässig ins Unreine gesprochene in das Genre mittelalterlicher Rollenspiele, dessen der Ausprechende, zumindest vom Äusseren her, zugeneigt zu sein schien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Anlaß zur oben erwähnten beinahe Spontanverhaftung war die harmlose Frage in erwähntem Gebäude, wes Arbeit die im moorigen Zwickel zwischen Altsteigerskopf und Geisskopf deutlich zu erkennenden Grab- und Wühlspuren waren. Meine Begleiterin und ich tippten auf Wildsäue tierischer Gattung, schlossen aber die der menschlichen nicht unbedingt aus. Aber  anstatt uns die Frage fachmännisch zu beantworten, wurden wir mit der barschen Gegenfrage konfrontiert, was wir da oben denn um alles in der Welt zu suchen hatten und wie wir überhaupt dort hingekommen seien, denn es handele sich ja ganz offensichtlich um wegloses, sich selbst überlassenes, mit Sperrriegeln und Warnschildern abgegrenztes Naturschutzgebiet. Das Ende vom Lied war eben jener markige Begriff des 'Alten Wegerechts' dessen recht unspektakuläre Bedeutung nun gelüftet werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Waldgesetz erlaubt uns grundsätzlich die Betretung des Waldes, auch ausserhalb der Wege. In bestimmten Gebieten kann es aber zu Einschränkungen kommen, wie etwa beim 'Wegegebot' in Naturschutzgebieten und Nationalparks. Es heißt nichts anderes, als dass man doch bitte die markierten Wege benutzen soll und diese sind nicht zu verlassen. Das ist auch überaus sinnvoll, denn der erhöhte Besucherandrang in diesen Gebieten wird dadurch gelenkt und es kommt zu keinen größeren Störungen durch fehlende Ortskenntnis und die daraus resultieren Querfeldeinmärsche bei Orientierungsverlust auf allmählich zuwachsenden Wegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gibt es aber noch die einheimischen Nutzer dieser Gebiete, die noch gut die alten, jetzt unmarkierten Wege und Pfade kennen, welche nun von der Natur allmählich zurückgefordert werden und somit kaum noch zu erkennen, wohl aber vorhanden sind. Und somit sind wir wieder am Anfang, beim Begriff des 'Alten Wegerechts', welches den Einheimischen also weiterhin die Möglichkeit gibt, sich auf den gewohnten Pfaden in sensiblem Gelände umher zu bewegen. Jedoch hört sich das alles ziemlich vage und unpräzise an, was genügend Raum für Auslegung und Interpretation lässt. Viel Erfolg also beim disputieren mit dem zuständigen Waldschütz (altdeutsch: Ranger).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier noch ein passendes Zitat aus einer aktuellen Information zum nordschwarzwälderischen Streitthema Nationalpark: &lt;br /&gt;'Durch ein gezieltes Angebot an attraktiven Wegen, Informationen und geführten Touren sollen die Besucher die Möglichkeit haben, unberührte Natur zu erleben, ohne ihr zu schaden. Für Einheimische gelten in vielen Nationalparken alte Wegerechte weiter.' (Der Plural von 'Park' wäre hier noch zu diskutieren)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleiner Wermutstropfen für Einheimische: diese müssen die väterliche Linie als ortsansässig (direkt am Gebiet angrenzende Gemeinden) bis zum Stichtagsjahr 1431 lückenlos nachweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und übrigens: Der Urheber der Torfstecherei im moorigen Gelände am Sattelplatz des Altsteigerskopf blieb mir bis heute verborgen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kosmo&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-8959053940149358222?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/8959053940149358222/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/altes-wegerecht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8959053940149358222'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8959053940149358222'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/10/altes-wegerecht.html' title='Altes Wegerecht'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-2586709822194676867</id><published>2011-09-27T10:11:00.002+02:00</published><updated>2011-09-27T10:15:45.855+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordschwarzwald'/><title type='text'>Die Tourismus-Flaute im Nordschwarzwald</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die Tourismus-Flaute im Nordschwarzwald &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;In der Debatte um den geplanten Nationalpark spielt der Fremdenverkehr eine besondere Rolle&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Rainer Haendle (mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darbt der Tourismus im Nordschwarzwald und könnte er deshalb einen Nationalpark als zusätzliche Attraktion gut gebrauchen – oder ist die Urlaubsregion schon so hervorragend aufgestellt, dass ein derartiges Projekt gar keinen Sinn macht? Seit die Debatte um ein Großschutzgebiet zwischen Ruhestein und Kaltenbronn wieder entflammt ist, wird viel über den Fremdenverkehr in der Region debattiert. Das Problem: Es sind viele verschiedene Zahlen im Umlauf, weshalb der Laie schnell den Überblick verliert. &lt;br /&gt;Im Moment klingelt es in den Kassen der Hotels und Gaststätten. Von Januar bis Juli schnellten die Übernachtungszahlen gegenüber dem Vorjahrszeitraum landesweit um fünf Prozent nach oben – vor allem dank eines Zustroms ausländischer Gäste. Im Nordschwarzwald lag das Übernachtungsplus immerhin noch bei 2,8 Prozent und damit leicht über den Gesamtzahlen des Schwarzwaldes (2,5 Prozent). Also alles in Butter? Ist der Nordschwarzwald „als eine der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands bestens gerüstet und hervorragend aufgestellt“, wie die Nationalpark-Gegner in ihrem Flyer behaupten? Diese Aussage trifft wohl nur auf Baden-Baden und Baiersbronn zu, wie die Recherchen zeigen, für den großen Rest der Fremdenverkehrsgemeinden sieht es eher düster aus. &lt;br /&gt;Landestourismus-Chef Andreas Braun verweist auf ein extremes Stadt-Land-Gefälle im Nordschwarzwald. Das aktuelle Wachstum gehe in erster Linie auf das Konto der drei großen Städte Karlsruhe, Baden-Baden und Pforzheim. Braun ist ein Befürworter des Nationalparks, er sieht darin vor allem im Wettbewerb um mehr ausländische Gäste ein Alleinstellungsmerkmal. Die könnten nicht nur die ländlichen Gebiete im Nordschwarzwald, sondern auch die im Mittleren Schwarzwald gut gebrauchen. Denn auch an dieser Region ist der aktuelle Boom der Tourismusbranche mit einem mickrigen Übernachtungsplus von 0,1 Prozent völlig vorbeigegangen. &lt;br /&gt;Da Tourismuszahlen von Jahr zu Jahr immer Schwankungen ausgesetzt sind, lohnt in der Nationalpark-Debatte der Blick über einen längeren Zeitraum. Die Schwarzwald Tourismus GmbH hat für die BNN die Übernachtungszahlen einiger Gemeinden, die im möglichen Einzugsgebiet eines Nationalparks liegen, für die vergangenen drei Jahrzehnte zusammengestellt. In diesen Zahlen des Statistischen Landesamtes sind seit 1981 alle Beherbergungsstätten mit mehr als acht Gästebetten erfasst. Beim Blick auf die Grafik wird eines sofort deutlich: Mit Ausnahme von Baden-Baden, das mit dem Festspielhaus und dem Burda-Museum eine touristische Renaissance erlebt, befinden sich alle anderen Orte im extremen Sinkflug. Beispiel Forbach, wo der Protest gegen den Nationalpark besonders groß ist: Die Murgtal-Kommune hat 60 Prozent eingebüßt. Noch schlimmer dran ist Bad Wildbad, wo heute die Fachtagung zum Nationalpark stattfindet: Trotz Rossini-Festival und Palais Thermal verlor das einst so stolze Staatsbad drei Viertel seiner Übernachtungen. &lt;br /&gt;Viele altgediente Tourismusexperten aus dem Nordschwarzwald bestätigen das Bild, das die Langzeit-Statistik zeichnet. Mit Ausnahme der drei genannten Städte und der Fremdenverkehrsgemeinde Baiersbronn, die dank starker Hotels und erstklassiger Gourmetadressen eine Sonderrolle einnehme, befinde sich der Fremdenverkehr in der Region eher auf dem absteigenden Ast. Immer wieder gebe es leerstehende Hotels und Gaststätten. Hätte Forbach nicht eine Jugendherberge und Gernsbach nicht das Papiermacherzentrum wäre die Situation im vorderen Murgtal noch verheerender, heißt es beispielsweise. Einig sind sich die Experten, dass sich das touristische Angebot in den zurückliegenden Jahren deutlich verbessert habe. Als Beispiele werden der Wildnis- und der Lotharpfad an der B 500 sowie die Murgleiter von Gaggenau auf den Schliffkopf als Premium-Wanderweg genannt. Doch damit würden bislang eher die Naherholungssuchenden angelockt. Tagesgäste aus Karlsruhe oder Stuttgart würden jedoch viel weniger Geld im Schwarzwald lassen als beispielsweise ein Urlauber aus dem Ruhrgebiet, der sich für eine Woche einquartiert habe. &lt;br /&gt;Viele der Gesprächspartner wollen ihren Namen nicht in der Zeitung lesen, weil sie in der aufgeheizten Debatte Nachteile befürchten. Eine Ausnahme ist Tino Rettig. Der Geschäftsführer der Tourist-Info Bühlertal sagt klipp und klar: „Der Nordschwarzwald hat ein erhebliches Imageproblem. Wenn wir uns halten wollen, dann muss endlich etwas passieren“. Der Nationalpark könnte als „ganz starke Marke“ so etwas wie eine Vitalspritze für den kränkelnden Fremdenverkehr im Nordschwarzwald darstellen. Rettig hat sich im Sommer im Nationalpark Bayerischer Wald intensiv umgeschaut und ist mit einem sehr differenzierten Bild zurückgekommen. Bei der Gründung des Nationalparks vor 40 Jahren sei das dortige Zonenrandgebiet völlig unterentwickelt gewesen, weshalb der Tourismus in der Folgezeit für ein florierendes Wachstum gesorgt habe. Im Nordschwarzwald sei ein vergleichbarer Boom sicher nicht zu erwarten, da die Region viel stärker wirtschaftlich geprägt sei, sagt Rettig. Umgekehrt liege hier auch ein Teil der Probleme begraben: Weil es Bosch oder Daimler immer gut ging, sei der Tourismus oft nur das fünfte Rad am Wagen gewesen. Zudem habe die Hotellerie im Kampf um Ausbildungsplätze stets die schlechteren Karten gegenüber der Industrie gehabt. &lt;br /&gt;„Bei uns krankt es auch an privaten Investoren im Fremdenverkehr“, sagt der Bühlertaler Geschäftsführer. Durch einen Nationalpark könne sich dies ändern, hofft er. Und er fügt hinzu: „Für unsere Betriebe würde es dann wieder interessanter, sich um den klassischen Feriengast zu bemühen, statt nur noch auf Geschäftsreisende zu setzen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Aus: Badische Neueste Nachrichten, 24. September 2011)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-2586709822194676867?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/2586709822194676867/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/09/die-tourismus-flaute-im-nordschwarzwald.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2586709822194676867'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2586709822194676867'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/09/die-tourismus-flaute-im-nordschwarzwald.html' title='Die Tourismus-Flaute im Nordschwarzwald'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-2468601985805305984</id><published>2011-09-21T19:45:00.003+02:00</published><updated>2011-09-21T19:51:31.550+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lesung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die Wanderbibel'/><title type='text'>"Häusliches Zielwandern"</title><content type='html'>Nach unserer Wanderbibel-Lesung in Freudenstadt schrieb mir "Kosmo" eine lange ausführliche Mail. Ich fand sie so interessant, dass ich ihn gebeten habe, Teile daraus in meinem Wanderblog veröffentlichen zu dürfen (Danke!):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"habe in unserer Tageszeitung, dem Schwabo, den Bericht über die Lesung im Bärenschlössle gelesen und mir gedacht, dass ich das Buch, obwohl es ums Wandern geht, in meinen Besitz bringen sollte. Zufällig hatte die Arkadenbuchhandlung sogar noch ein käufliches, handsigniertes Exemplar parat, welches jetzt gerade leergelesen neben mir liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Sachbuch mit 250 Seiten von mir mit Freude verschlungen, das gibt es selten. Und dazu bin ich auch noch, aus Imagegründen, bekennender Nichtwanderer. Es wäre wie das outen der Liebe zur Gartenarbeit, zur Modelleisenbahn oder zum Briefmarkensammeln. Es geht einfach nicht. Aber trotzdem bin ich sehr gerne zu Fuß unterwegs und hiermit komme ich zum eigentlich Grund meiner Nachricht. Denn in eurer Bibel fehlt eine Rubrik unter den Wanderarten, deren heimlicher Verehrer und Jünger ich mich nennen darf: der häuslichen Zielwanderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als häuslicher Zielwanderer begebe ich mich direkt von meinem Zuhause aus auf den Weg Richtung Ziel. Manchmal zweckgebunden, wie etwa Anfang September der Marsch von Freudenstadt ins Mitteltal zur 50er-Feier eines Bekannten. Oder einfach nur so zum Spaß, wie vor Kurzem die frühabendliche Tour von Freudenstadt nach Alpirsbach, unterwegs gestärkt durch eine Fürstenberger Pilsette, was dem Ganzen leider den Nimbus einer Pilgerfahrt ins Alpirsbacher Biermekka nehmen sollte. Die häusliche Zielwanderung, kurz HZW, kam bei mir schon in jungen Jahren vor, einfach um einen Ortswechsel vorzunehmen. Sei es, um spätabends von einem Dorffest, welches aus den Fugen zu geraten schien und der einzig bevollmächtigte PKW-Fahrer keine Anstalten zur Heimfahrt machte, einfach nur nach Hause ins weiche Bett zu gelangen. Da nimmt man dann gerne mal zwei Stunden Fußmarsch in Kauf. Meist war man dabei auch nicht allein. Oder auch ganz profan, weil der Bus mal wieder nicht kam oder Verspätung hatte oder gesprengt wurde odersonstwaswar. Auch hier war marschieren angesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurzum, die HZW hat auf mich einen mental nicht zu unterschätzenden Sinnvorteil, welcher bei einer Rundwanderung teilweise abgeht, da diese durch maximale Abkürzung auch komplett entfallen könnte. Voraussetzung ist aber immer ein Ableisten der Hin- oder Rückfahrt durch andere Verkehrsmittel es sei denn, man begibt sich auf die doppelte häusliche Zielwanderung, welche die gleiche Strecke wieder retour nimmt. Nur soviel: ich bin bekennender Retournist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der HZW kommt hinzu, dass die kürzeste Strecke den Vorzug bekommt und diese dann selten mit berühmten Wanderwegen deckungsgleich ist. Dies hat wiederum den für mich entscheidenden Vorzug, völlig allein zu wandeln. Ein Vorzug, der zu Zeiten der noch existenten und fordernden Familie mit zwei spätpubertierenden Töchtern sowie eines beruflichen Tätigungsfeldes, welches auf Kommunikation basiert, quasi in Gold aufzuwiegen wäre. Sobald die Zivilisation mit ihren Flaneuren, Hundebesitzern, Joggern, Walkern, Nordicwalkern usw. hinter einem liegt, beginnt die Zeit der Stille und Einsamkeit. Schon allein aus diesem Grund ist es mir nur schwer  nachzuvollziehen, auf bekannten und vielbesuchten Wanderwegen oder in den Alpen, wochenends unterwegs zu sein. Es kommt bei mir praktisch nie vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch eins zu den Mountainbikern, die in eurem Buch nicht besonders gut wegkommen. Da ich, als Mountainbiker der allerersten Stunde, auch hier fast ausschließlich häusliche Zieltouren unternommen habe und die Gegend um das beschauliche Freudenstadt eben recht beschaulich und weltfern erscheint und auch ist, habe ich noch nie das Problem, das angeblich zwischen Fuß- und Radvolk bestehen soll, selbst erfahren. Oft wurde sogar gesmalltalked über den jeweils weiteren Verlauf. Aber hier kann ich gut nachvollziehen, dass es eben auch andere Gegenden gibt und vor allem andere Protagonisten. Ich habe mich allerdings auch schon vor Jahren vom Wettrüsten, der Kommerzialisierung, ja vom bekleidungs- und materialtechnischen Overkill im Mountainbikesport stark distanziert. Aus dieser Distanz sehe ich tatsächlich den modernen, urban geprägten, stylisch hippen Biker als Alien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.freudenstadt-massenvertraeglichkeit-im-massenlager.4502f9d7-cbe2-4a24-8a40-4e581b9118ae.html"&gt;Link zum Schwarzwälder Boten&lt;/a&gt; Anmerkung: Ich bin der in der roten Jacke rechts, Mario Ludwig ist der dritte von rechts.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-2468601985805305984?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/2468601985805305984/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/09/hausliches-zielwandern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2468601985805305984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2468601985805305984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/09/hausliches-zielwandern.html' title='&quot;Häusliches Zielwandern&quot;'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-6347316047004017599</id><published>2011-09-06T15:35:00.006+02:00</published><updated>2011-09-06T16:18:44.916+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ötztaler Alpen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dreitausender'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berner Oberland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die Wanderbibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Silvretta'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schwierigkeitsgrade'/><title type='text'>Einteilung von Gipfeln</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-cPKF9mXZ8LU/TmYoistQ8EI/AAAAAAAAAVg/ELfel8FVbjs/s1600/070-260810-zwischen-den-Barrhoernern-UEsser-Barrhorn.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-cPKF9mXZ8LU/TmYoistQ8EI/AAAAAAAAAVg/ELfel8FVbjs/s320/070-260810-zwischen-den-Barrhoernern-UEsser-Barrhorn.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649247359164543042" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gipfel dieser Welt werden nach Schartenhöhe, nach absoluter und relativer Höhe, nach Dominanz, nach Schwierigkeitsgraden eingeteilt - so ganz einfach ist das allerdings nicht. Ich pflege neuerdings meine Gipfel nach dem Grad des Andrangs einzuteilen, also von A0 bis A6. Auf einem Gipfel A0 herrscht so wenig Andrang, dass ich selbst noch nicht oben war. Aus naheliegenden Gründen kenne ich keinen Gipfel mit A0. &lt;br /&gt;A1 bedeutet, dass ich bin auf dem Gipfel samt Auf- und Abstieg allein bin und keiner Menschenseele begegne. Und zwar unter standardisierten Bedingungen an einem Augustmontag bei schönem Wetter. Die 2007 Meter hohe Wetterlatte im Berner Oberland ist so ein A1-Berg - kein Wunder, sie steht im Schatten ihrer größeren Nachbarn Dreispitz, Schwalmere oder Morgenberghorn. Die Pointe mit der Morgenlatte spare ich mir. &lt;br /&gt;A2 meint: Auf dem Weg zum Gipfel stößt man auf einige versprengte Einheimische, die meist auch noch beruflich unterwegs sind, also etwa Wanderwegsmarkierer. Beim Verlassen des Gipfels darf sich schonmal jemand dem höchsten Punkt nähern. Der Tafamunter Augstenberg (2489 m) im Verwall mit einem herrlichen Silvrettablick ist so ein Fall. Der Grund: Alle Welt steigt auf die benachbarte, obendrein niedrigere Versalspitze. &lt;br /&gt;Ein Gipfel mit Andrang A3, etwa Piz Ot (3246 m) im Engadin, hat eine erlesene Handvoll von Kennern zu Besuch. Der Grund hier: Piz Ot ist nicht ganz einfach zu erreichen. Mäßig gut besucht ist auch der Große Moosstock (3059 m) in der Rieserfernergruppe, dereinst mein erster Dreitausender. Der Große Moosstock ist nämlich kein "Latschdreitausender", die der Dreitausendersammler nämlich zuerst sammelt, bevor er sich Torturen wie den Großen Moosstock und seinen 1400 Höhenmetern Auf- und Abstieg und Klettereien bis II antut. Gipfel A3 sind also in der Regel erstrebenswerte Berge, die allerdings nicht leicht zugänglich sind.&lt;br /&gt;A4 heißt: Am Gipfel befinden sich andere Wanderer oder Bergsteiger, allerdings ist nach der Brotzeit eine Siesta noch möglich. Der exakt 3000 Meter hohe Schafkopf in den westlichen Ötztaler Alpen ist A4 oder aber gut erreichbare, aber etwas mühselige Hochmaderer (2823 m) in der Silvretta.&lt;br /&gt;Ein Gipfel A5 ist überfüllt. Man bekommt einen Gipfelschnaps angeboten und muss während der Brotzeit ein Dutzendmal "Berg Heil" antworten. Der Mittagskogel (2144 m) in den Karawanken ist eindeutig A5, er ist nämlich ein prächtiger Aussichtsberg und leicht zu besteigen. Mit etwas Glück sieht man sämtliche Seen im Drautal und blickt bis in die Hohen Tauern zu Großglockner und Großvenediger. Auch der höchste Wanderberg der Schweiz, das Üsser Barrhorn (3610 m, siehe Foto) fällt in die Kategorie A5, und das obwohl man in der Turtmannhütte übernachten muss. Dass das gewisse, naja sagen wir, Unbequemlichkeiten mit sich bringt, ist in der "Wanderbibel" nachzulesen.&lt;br /&gt;A6 ist die Schesaplana, ein alles überragender, eindrucksvoller und leicht erreichbarer Fastdreitausender (2965 m). A6 bedeutet: Der Gipfelschnaps ist ausgegangen, man geht leer aus und wird alle naselang von "Ihm" gefragt, ob man ein Foto "Er plus Gattin am Gipfelkreuz" machen könne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foto: Üsser Barrhorn (c) Matthias Kehle&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-6347316047004017599?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/6347316047004017599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/09/einteilung-von-gipfeln.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/6347316047004017599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/6347316047004017599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/09/einteilung-von-gipfeln.html' title='Einteilung von Gipfeln'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-cPKF9mXZ8LU/TmYoistQ8EI/AAAAAAAAAVg/ELfel8FVbjs/s72-c/070-260810-zwischen-den-Barrhoernern-UEsser-Barrhorn.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-4405704252861990132</id><published>2011-08-08T19:12:00.004+02:00</published><updated>2011-08-08T19:34:24.781+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Viertausender für Wanderer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Monte Moro'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allalinhorn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Walliser Alpen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hoher Riffler'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sparrhorn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Widderstein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Saas Allmagell'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='4000er'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleines Furkahorn'/><title type='text'>Ein lausiger Bergsommer</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-pvZh4PaU2XI/TkAaiSeBPKI/AAAAAAAAAVQ/ElBh8TQRIlY/s1600/Aufstiegsspur%2BAllalinhorn%2Bkurz%2Bunterm%2BGipfel%2B%2528c%2529%2BMatthias%2BKehle.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-pvZh4PaU2XI/TkAaiSeBPKI/AAAAAAAAAVQ/ElBh8TQRIlY/s320/Aufstiegsspur%2BAllalinhorn%2Bkurz%2Bunterm%2BGipfel%2B%2528c%2529%2BMatthias%2BKehle.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638535909843483810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie oft trällerten wir in diesem Juli 2011 das Liedchen "Wann wird es endlich wieder Sommer?" vor uns hin.Wir waren im Wallis unterwegs und gedachten, auf den einen oder anderen Drei- oder Viertausender zu steigen. Die Weissmies wollten wir unter anderem machen, unseren ersten Viertausender. Doch wir waren logischerweise nicht die einzigen, die im Schweizer Fernsehen gesehen und gehört hatten, dass für Montag, den 11. Juli ein Zwischenhoch angekündigt war. Also keine "Chwellwulche", Schauer und Gewitter spätestens ab dem frühen Nachmittag, sondern strahlender Sonnenschein war prognostiziert. Mit Ach und Krach bekamen wir noch einen Bergführer auf's Allalinhorn. Sage und schreibe 500 Höhenmeter von der Bergstation "Metro Alpin“ zum Gipfel! Wir waren zum Glück die Ersten am Gipfel, nach uns folgten Heerscharen. Das Allalinhorn ist zwar wunderschön, vor allem die Sicht auf die Walliser Riesen, doch ausgelastet waren wir Hardcore-Wanderer an diesem Tag nicht. &lt;br /&gt;Ganz nach unserem Geschmack war dann schon eher der Marsch von Saas Allmagell zur Allmageller Alp und der einsame Höhenweg nach Kreuzboden. Angekündigt waren "Chwellwulche", Schauer und Gewitter ab dem Mittag. Das Wetter hielt, wir nahmen noch das Jegihorn (3206 m) mit, eine genüssliche Blockkletterei, während sich übrigens auf dem sehr beliebten Jegihorn-Klettersteig dutzendweise holländische Kinder vergnügten, die sich dann beim Abstieg über den Normalweg, naja, sagen wir: etwas schwer taten und den Weg blockierten. Das war wohl ihr erster Ausflug über die Dutch Mountains hinaus. &lt;br /&gt;Nebel, Nebel, nichts als Nebel hatten wir auf dem Monte-Moro-Pass, und das, obwohl wir bereits kurz vor acht Uhr morgens vor der Madonnen-Statue standen. Nichts mit grandioser Sicht auf die Monte-Rosa-Ostwand. Etwas mehr Glück hatten wir am Sparrhorn. Des morgens schalteten wir den Fernseher an, das Schweizer Fernsehen zeigte die üblichen Webcams. Auf dem Gornergrat schien die Sonne, auf Diablerets auch. Ab 3000 Metern also bestes Wetter! Na gut, dachte ich, das kann sich zwar ändern, versuchen wir es doch mit dem Sparrhorn - 3021 Meter hoch. Den Beginn des Wanderweges fanden wir nur schwer, so dicht war der Nebel. Auf 2500 Meter herrschte Nebel, auf 2800 sahen wir kaum die Hand vor Augen, auf 2900 Metern Nebel, Nebel, nichts als Nebel. Auf 2950 Metern schimmerte die milchige Scheibe der Sonne und einige hellblaue Löcher taten sich auf, auf 3000 Metern wurden die Löcher dunkelblau, und auf 3021 Metern strahlte uns das Aletschhorn an, von Ferne die Mischabelgruppe, das Weißhorn und das Matterhorn. Das war knapp, der Berg hätte keine 50 Meter niedriger sein dürfen.&lt;br /&gt;Dass Wandern und Schnaps trinken offenbar elementar miteinander verknüpft sind, ist schon in der "Wanderbibel" nachzulesen. Diesmal hielten wir auf der Schwarzbergalpe oberhalb des Mattmarkstausees eine Brotzeit am Tisch vor der Hütte, wo ein Slowake während des lausigen Sommers elf Rinder hütete. Er gesellte sich zu uns und radebrechte, schnell standen zwei PET-Flaschen mit Selbstgebranntem auf dem Tisch, ein Apfel- und ein Kräuterschnaps mit gefühlten 90% Alkohol. Dass mir während der Siesta hundert Meter oberhalb der Hütte erste Regentropfen das Gesicht benetzt hatten, bemerkte ich erst nach dem Schläfchen. Ganz zu schweigen von dem Vollrausch, den ich hatte, als mich unser Vermieter vor der Weiterreise ins Engadin mit Grappa abfüllte. Ein ungleicher Kampf: Hier trank ein Hundertkilomann (er) ein 60-Kilo-Männchen (ich) unter den Tisch. Nichtsdestoweniger standen wir am nächsten Morgen um fünf Uhr auf, fuhren auf den Furkapass, bestiegen bei schönstem Föhnwetter das Kleine Furkahorn und reisten nachmittags weiter Richtung Engadin. Ich mit höllischen Wadenschmerzen. Was uns in der folgenden Woche erwartete, hüllen wir lieber in ein Mäntelchen des Schweigens. Regen, Regen, Regen und Schnee unter 3000 Meter. Naja, dachten wir nach drei Tagen, fliehen wir doch auf die Nordseite, da sind die Berge niedriger. Es folgte Regen, Regen, Regen und Schnee bis unter 2400 Meter. Doch eine Bilanz des Bergjahres 2011 wird erst im Oktober gezogen! Ich will nicht sehr lautstark bei Petrus klagen, neben den genannten Gipfeln stehen bis jetzt unter anderem auch der Widderstein und der Hoher Riffler im Tourenbuch 2011.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(c) Foto Matthias Kehle, Gipfelaufstieg zum Allalinhorn&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-4405704252861990132?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/4405704252861990132/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/08/ein-lausiger-bergsommer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4405704252861990132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4405704252861990132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/08/ein-lausiger-bergsommer.html' title='Ein lausiger Bergsommer'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-pvZh4PaU2XI/TkAaiSeBPKI/AAAAAAAAAVQ/ElBh8TQRIlY/s72-c/Aufstiegsspur%2BAllalinhorn%2Bkurz%2Bunterm%2BGipfel%2B%2528c%2529%2BMatthias%2BKehle.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-172221979885841131</id><published>2011-08-07T20:17:00.002+02:00</published><updated>2011-08-07T20:21:44.986+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hohloh'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Forbach'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Westweg'/><title type='text'>Alle Jahre wieder: Ärgernisse auf dem Westweg</title><content type='html'>Wir schreiben Samstag, den 6. August 2011. Sommerferien in Baden-Württemberg. Auf dem berühmten und berüchtigten Westweg von Pforzheim nach Basel sind Hunderte von Wanderern unterwegs. Dazu kommen Tagesausflügler und Sommerfrischler. Wir beschlossen, eine Trainingseinheit zu absolvieren. Das heißt, einmal Dobel-Hohloh und zurück, macht 30 Kilometer. So ganz ernst nahmen wir diese Trainingseinheit allerdings nicht. Hier hielten wir einen kleinen Schwatz mit Wanderern, dort plauderten wir mit Rennradlern. An der idyllischen Kreuzlehütte machten wir Brotzeit und gedachten eine kleine Siesta einzulegen, ein Schläfchen zu halten, derweil Wanderer an uns vorbeimarschierten, mal mit Hund, mal ohne Hund, mal klapperten die Wanderstöcke, mal nicht. Wir dösten, mal zogen Wolken vor die Sonne, mal wärmte sie unsere satten Bäuche. &lt;br /&gt;Plötzlich von Ferne ein Dröhnen, das immer näher kam und bedrohlich laut wurde. Wir setzten uns auf und siehe da: An diesem Samstag während der Sommerferien, während Dutzende von Touristen die Schönheit des Nordschwarzwalds genießen wollten, wälzte sich eine gewaltige High-Tech-Planierraupe auf dem berüchtigten Westweg hin und her und verbreiterte die bei Wanderern so verhasste drei Meter breite Schotterpiste auf vier Meter. Äste knackten, Jungbäume wurden platt gedrückt, Pfützen, in denen Kaulquappen wimmelten, beseitigt. Der Westweg kurz vor dem beliebten Kaltenbronn ist damit noch ein Stück scheußlicher geworden - vor den Augen kopfschüttelnder Wanderer, die erschreckt zur Seite gingen. Bleibt zu hoffen, dass die neue Landesregierung es schafft, den geplanten Nationalpark Nordschwarzwald tatsächlich zu installieren. Bis dahin versucht die Holzindustrie noch möglichst viel Schaden anzurichten und Holz aus den Wäldern rund um Forbach zu ziehen. Ohne Rücksicht auf Verluste, Wanderer und Touristen, die in Zukunft Geld bringen könnten. So lange hier kein Umdenken stattfindet, werden zwischen Dobel und Forbach immer mehr Hotels, Pensionen und Restaurantbetriebe leerstehen und Gemeinden wie Dobel beispielsweise ihr Hallenbad schließen müssen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-172221979885841131?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/172221979885841131/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/08/alle-jahre-wieder-argernisse-auf-dem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/172221979885841131'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/172221979885841131'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/08/alle-jahre-wieder-argernisse-auf-dem.html' title='Alle Jahre wieder: Ärgernisse auf dem Westweg'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-4306575822172039360</id><published>2011-05-17T08:40:00.002+02:00</published><updated>2011-05-17T08:42:16.552+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die Wanderbibel'/><title type='text'>Die Wanderbibel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-1pXyrD6_vWk/TdIYvxNm5yI/AAAAAAAAAVE/xL5Aco8xnkU/s1600/Cover%2BWanderbibel.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 201px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-1pXyrD6_vWk/TdIYvxNm5yI/AAAAAAAAAVE/xL5Aco8xnkU/s320/Cover%2BWanderbibel.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607571694973019938" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die halbe Nation wandert. Bestsellerautor Mario Ludwig und Matthias Kehle erzählen von Menschen, die Gipfel sammeln wie andere Briefmarken, von skurrilen Begegnungen zwischen Gucci und Schöffel und analysieren politisch unkorrekt Stockenten und Spaßterroristen. Eine Offenbarung für alle, die dem Freizeittourismus in seiner schönsten Form verfallen sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Matthias Kehle und Mario Ludwig beweisen: Nichts ist vielfältiger als das Wandern. Und nichts ist komischer! Das Autorenduo untersucht etwa, wie viel Masse ein Massenlager verträgt oder es wandert feiertags in einem völlig verlassenen Industriegebiet. Mit reichlich Humor erzählen sie, was passiert, wenn drei italienische Schulklassen auf einem Dreitausender im Engadin einfallen, beobachten Nacktwanderer oder besuchen einen kleinen Horrorladen, den Outdoor-Shop. Oft politisch unkorrekt entstauben die beiden jede Hüttenromantik.&lt;br /&gt;Wer nach der Lektüre dieser Bibel nicht schmunzelnd seiner Wege geht, ist wirklich unverbesserlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wanderbibel ist das ultimative Buch für alle, die das Wandern mit heiligem Ernst betreiben - und für all diejenigen, die über sich und ihresgleichen lachen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Matthias Kehle, geboren 1967, lebt als freier Journalist und Schriftsteller in Karlsruhe. Für seine viel gelobten Erzähl- und Gedichtbände erhielt er u.a. das Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg. Er schreibt regelmäßig Reportagen und Kulturkritiken für Tageszeitungen. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Wanderer und Bergsteiger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Mario Ludwig, geboren 1957, lebt als Biologe und Wissenschaftsautor in Karlsruhe. Er hat bisher 17 Bücher veröffentlicht, mit seinen "Unglaublichen Geschichten aus dem Tierreich" landete er auf der Focus-Bestsellerliste. Ludwig ist ein gern gesehener Gast in TV-Talkshows und anderen Fernseh- und Hörfunksendungen und ist Wanderprofi, Bergkletterer und Freizeittourist in einem.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-4306575822172039360?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/4306575822172039360/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/05/die-wanderbibel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4306575822172039360'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4306575822172039360'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/05/die-wanderbibel.html' title='Die Wanderbibel'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-1pXyrD6_vWk/TdIYvxNm5yI/AAAAAAAAAVE/xL5Aco8xnkU/s72-c/Cover%2BWanderbibel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-128541571658565416</id><published>2011-05-05T15:11:00.002+02:00</published><updated>2011-05-06T15:32:17.327+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die Wanderbibel'/><title type='text'>"Die Wanderbibel" ist lieferbar</title><content type='html'>Seit heute ist "Die Wanderbibel" lieferbar:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Die-Wanderbibel-Bergwandern-Nacktwandern-Stadtwandern/dp/3453601858/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1304600999&amp;sr=8-1"&gt;Hier klicken!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-128541571658565416?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/128541571658565416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/05/die-wanderbibel-ist-lieferbar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/128541571658565416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/128541571658565416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/05/die-wanderbibel-ist-lieferbar.html' title='&quot;Die Wanderbibel&quot; ist lieferbar'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-8883237922627021155</id><published>2011-04-28T22:09:00.002+02:00</published><updated>2011-04-28T22:12:29.433+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die Wanderbibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karlsruhe'/><title type='text'>Klappe Auf: "Die Wanderbibel"</title><content type='html'>Eine erste Reportage über "Die Wanderbibel" hat das Karlsruher Stadtmagazin in seiner Mai-Ausgabe veröffentlicht. Anlass ist die Buchpräsentation am 24. Mai um 20 Uhr im Karlsruher Literaturhaus.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://klappeauf.de/php/inhalte/index.php?id=8030"&gt;Klappe Auf über "Die Wanderbibel"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.stephanusbuch.de/veranstaltungen.php?file=20110524001&amp;sub=direct&amp;PHPSESSID=5j2v7qqvkbpmudttgk6kudmp84"&gt;Veranstaltungshinweis&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-8883237922627021155?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/8883237922627021155/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/04/klappe-auf-die-wanderbibel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8883237922627021155'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8883237922627021155'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/04/klappe-auf-die-wanderbibel.html' title='Klappe Auf: &quot;Die Wanderbibel&quot;'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-2237535893961166356</id><published>2011-04-14T11:44:00.002+02:00</published><updated>2011-04-14T11:46:56.089+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die Wanderbibel'/><title type='text'>Reinschmökern in "Die Wanderbibel"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-ILbFBZnJbTg/TabCbdDwRiI/AAAAAAAAAU8/JMCH45HzL6I/s1600/Cover%2BWanderbibel.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 201px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ILbFBZnJbTg/TabCbdDwRiI/AAAAAAAAAU8/JMCH45HzL6I/s320/Cover%2BWanderbibel.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5595373363967051298" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wer schonmal in "Die Wanderbibel" reinstöbern möchte, kann dies bei Heyne tun. Die ersten 26 Seiten sind online zu lesen!&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.randomhouse.de/press/infodetail.jsp?edi=364474&amp;pub=1&amp;men=0"&gt;Reinschnuppern und amüsieren!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-2237535893961166356?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/2237535893961166356/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/04/reinschmokern-in-die-wanderbibel.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2237535893961166356'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2237535893961166356'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/04/reinschmokern-in-die-wanderbibel.html' title='Reinschmökern in &quot;Die Wanderbibel&quot;'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-ILbFBZnJbTg/TabCbdDwRiI/AAAAAAAAAU8/JMCH45HzL6I/s72-c/Cover%2BWanderbibel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-7363459627092849832</id><published>2011-04-11T15:20:00.002+02:00</published><updated>2011-04-11T15:22:12.253+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Seekopf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Forbach'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Badener Höhe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordschwarzwald'/><title type='text'>Nachtrag</title><content type='html'>Die Firma, die den Seekopf "wie die Sau den Trog verlassen hat", war die ENBW. Am Seekopf fanden Probebohrungen für die Erweiterung des Pumpspeicherkraftwerks zur Schwarzenbachtalsperre statt. Hier dazu die Pressemitteilung:&lt;a href="http://www.enbw.com/content/de/der_konzern/_media/pdf/ausbaupumpspeicher/Sondierungsbohrungen_Forbach.pdf"&gt;Sondierungsbohrungen&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-7363459627092849832?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/7363459627092849832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/04/nachtrag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/7363459627092849832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/7363459627092849832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/04/nachtrag.html' title='Nachtrag'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-1516455792665128172</id><published>2011-04-10T21:07:00.010+02:00</published><updated>2011-04-10T21:46:39.266+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Murgleiter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Seekopf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Forbach'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Badener Höhe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordschwarzwald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Westweg'/><title type='text'>Weitere Zerstörung von Wanderwegen im Nordschwarzwald</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-urcXiSpErQ0/TaIIwf3l-lI/AAAAAAAAAU0/pNtrVNLKy2E/s1600/PICT0735.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-urcXiSpErQ0/TaIIwf3l-lI/AAAAAAAAAU0/pNtrVNLKy2E/s320/PICT0735.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594043316428995154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Seekopf ist der unbekannte Nachbar der Badener Höhe mit seinem weithin sichtbaren Aussichtsturm. Auf seinem höchsten Punkt steht ein Gedenkstein (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seekopf_%28Forbach%29"&gt;Hier klicken&lt;/a&gt;), hinter ihm wächst ein gewaltiger Rhododendronstrauch, und ein hübsches Bänkchen machte den Gipfel zu einem herrlichen Platz für eine Brotzeit. Von der Badener Höhe führte ein schmaler, teils felsiger Pfad zum Gipfel, weiter führte dieser hinab zum Herrenwieser See. Wohlgemerkt: führte. Der Gipfel ist nämlich neuerdings völlig zerstörtes Gelände. Diesmal waren es wohl keine riesigen Baumerntemaschinen - der Wald ist ein Wirtschaftsgut, und zwar vor allem und zuvorderst! - wenn ich die Röhre und die Absperrung richtig interpretiert habe, wurden da oben irgendwelche Leitungen verlegt, welcher Art auch immer. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: Über den Seekopf verläuft der Westweg, einer der bekanntesten deutschen Weitwanderwege. Mindestens ein halbes Dutzend weiterer Wanderrouten führt über die Bergkuppe. An schönen Tagen wird der Berg pro Stunde von dutzenden Wanderern überschritten. Und dann verlegt irgendeine Firma irgendwelche Gas- oder Stromleitungen, vielleicht auch Telekommunikationsleitungen, walzt die Wanderwege auf eine Breite von drei Metern platt, füllt diese mit grauem Schotter auf und frisst noch weitere Kiesautobahnen rund um den Gipfel ohne Rücksicht auf Verluste, auf Gestrüpp, Heide, Baumwurzeln, Tümpel, geschreddert wurde schlicht alles, was im Weg war.&lt;br /&gt;So blöd - mit Verlaub - ist man nur im Nordschwarzwald, so rücksichtslos wird Landschaft nur hier zerstört, nein: Mit Tourismus hat man hier nichts, aber auch gar nichts am Hut. Liebe Wanderer, die ihr immer noch glaubt, Forbach sei das idyllische Schwarzwalddorf schlechthin und das Murgtal eines der schönsten im Ländle: Wandert im Hunsrück, auf Mallorca oder im Südschwarzwald. Und meidet vor allem den Westweg! Jeder Feldweg vor Eurer Haustür in Castrop-Rauxel oder Fukushima ist schöner und idyllischer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foto: Zerstörungen am Gipfel des Seekopfs (c) Matthias Kehle&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-1516455792665128172?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/1516455792665128172/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/04/weitere-zerstorung-von-wanderwegen-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/1516455792665128172'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/1516455792665128172'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/04/weitere-zerstorung-von-wanderwegen-im.html' title='Weitere Zerstörung von Wanderwegen im Nordschwarzwald'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-urcXiSpErQ0/TaIIwf3l-lI/AAAAAAAAAU0/pNtrVNLKy2E/s72-c/PICT0735.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-1194095447144549479</id><published>2011-02-22T12:24:00.006+01:00</published><updated>2011-02-22T22:15:38.258+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Piz Julier'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Höhenangst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bregenzerwald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Titlis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die Wanderbibel'/><title type='text'>Höhenangst</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-eRkZtviZxS0/TWOdE_z_LXI/AAAAAAAAAUs/bpdf0ts2tlA/s1600/362b-2007-Maddl-ueberm-Abgrund.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-eRkZtviZxS0/TWOdE_z_LXI/AAAAAAAAAUs/bpdf0ts2tlA/s320/362b-2007-Maddl-ueberm-Abgrund.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5576473472789327218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich bin eine alte Bergziege, und schon als Siebenjähriger kletterte ich auf die höchsten Bäume. Nicht nur das. Mit meinem alten Kinderfreund Michael klaute ich auf Baustellen morsche Seile, dazu alle möglichen Eisenstifte und Hämmer. Wir radelten ins Albtal, wo wir zwischen Ettlingen und Busenbach (ja, so heißt dieser Ortsteil von Waldbronn tatsächlich) in einem stillgelegten Sandsteinbruch klettern wollten wie Bergsteiger. Zum Glück wussten das unsere Eltern nicht. Weit kamen wir nicht, wir wussten die Eisenstifte und Seile nicht einzusetzen, weil der Steinbruch aus zum Teil überhängenden Blöcken bestand. Heute sind große Teile eingestürzt und zugewuchert. &lt;br /&gt;Umso erstaunlicher war es für mich, dass ich im zarten Alter von 40 Jahren plötzlich eine ausgewachsene Höhenangst entwickelte - nach hunderten von Wanderungen im Hochgebirge. Ich erinnere mich lebhaft, wie ich von der Lombachalp im Berner Oberland eine meiner   Lieblingswanderungen unternahm. Mit meiner Frau stieg ich zum sechsten oder siebten Mal auf das Augstmatthorn. Im oberen Teil gelangt man auf einen wunderbaren und harmlosen Grat mit 1600 Metern Tiefblick auf den Brienzer See und Weitblick zu den Riesen des Berner Oberlandes. Der Grat ist an seiner schmalsten Stelle etwa zwei Meter breit. Ich hatte urplötzlich höllische Angst abzustürzen, in mir machte sich Panik breit. Meine Frau schüttelte den Kopf, ich war nahe daran, junge Eltern zur Sau zu machen, weil sie ihre kleinen Kinder auf diese gefährliche Tour mitgenommen hatten. Anderntags stiegen wir vom Klein-Titlis auf den Titlis, gut anderthalb Meter rechts von mir die senkrechten Südabstürze des Berges, links relativ flaches, harmloses Gletschergelände. Statt den klaren Tag und die popelige Tour zu genießen, schiss ich mir wieder in die Hosen. Eine kleine Kletterei auf den höchsten Punkt erschien mir wie eine Tortur, am Gipfel hatte ich Angst vor dem Abstieg und konnte den Weitblick bis zum Nordschwarzwald, zum Ortler und zu den Walliser Alpen kaum genießen. Die weiteren Touren in diesem Herbst suchte ich so aus, dass mir keine "exponierten" Stellen mehr unter die Füße kamen.&lt;br /&gt;Was mit mir geschehen war, kann ich erst heute im Nachhinein beurteilen, nachdem ich eine typische Midlife-Crisis inclusive Depression mitgemacht habe. Die Höhenangst, die Phobie inclusive Schweißausbrüche, Panikattacken und Herzrasen war Teil dieser Depression. Ich will keinen Leser mit meiner persönlichen "Leidensgeschichte" langweilen, deshalb an dieser Stelle ein Link für weitere Informationen zum Thema Höhenangst:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dr-mueck.de/HM_Angst/Hoehenangst-Hoehenphobie.htm"&gt;Hier klicken!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Herbst 2009 begegnete mir ein junger Mann im Bregenzerwald, dem es ähnlich ging. Ich turnte wieder mit großem Vergnügen den schmalen, leicht exponierten Grat aufs Glatthorn hinauf, und er litt. Womöglich war seine Höhenangst auch ein Vorbote einer Midlife-Crisis oder Depression, jedenfalls empfahl ich ihm vorsorglich eine Verhaltenstherapie. Angst ist kein körperlicher Dauerzustand, Angst läßt nach, wenn man sich ihr aussetzt. Und so habe ich in den folgenden Jahren nach 2007 mir die Höhenangst wieder abtrainiert. An Stellen mit außerordentlichem Tiefblick oder an exponierten Passagen blieb ich stehen, hielt mich sofern das ging, an einem Felsen fest und blickte in die Tiefe. Und zwar so lange, bis das Herz aufhörte zu rasen und die Angst entfleuchte. Und das immer wieder.&lt;br /&gt;Zwei Jahre später war ich meiner Frau schon wieder zu waghalsig, im vergangenen Jahr machte ich quasi den finalen Therapieschritt: Wir stiegen auf Piz Julier, ein Wanderberg mit einigen steilen Passagen, vor allem mit drei, vier sehr ausgesetzten Stellen mit einem Tiefblick von 800 Metern auf einem Gratstück von - sagen wir - einem halben Meter Breite. Ich hatte zwar noch gehörig Fracksausen, aber ich packte den Berg, ohne das Bedürfnis zu haben umdrehen zu müssen.&lt;br /&gt;Auf die weitere Entwicklung meiner Höhenangst darf ich nach einem Sturz im letzten Herbst gespannt sein. Auf einem völlig banalen Wanderweg rutschte ich aus und zog mir eine kläffende Fleischwunde unterhalb des Knies zu. Welche merkwürdigen Dinge inclusive Hubschrauberflug ich dabei erlebte, wie teuer die Geschichte war und wer den mittleren vierstelligen Betrag bezahlte - das alles ist ab Mai in der "Wanderbibel" nachzulesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(c) Foto: Matthias Kehle. Über dem Abgrund am Piz Julier&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-1194095447144549479?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/1194095447144549479/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/02/hohenangst.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/1194095447144549479'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/1194095447144549479'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/02/hohenangst.html' title='Höhenangst'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-eRkZtviZxS0/TWOdE_z_LXI/AAAAAAAAAUs/bpdf0ts2tlA/s72-c/362b-2007-Maddl-ueberm-Abgrund.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-2197527283941179442</id><published>2011-02-02T16:23:00.013+01:00</published><updated>2011-02-02T17:07:33.641+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wandertagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Monte Vago'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Piz Julier'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dreitausender'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engadin'/><title type='text'>Wandertagebuch - Monte Vago (3059 m)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TUmAbnMU1-I/AAAAAAAAAUY/4iH2Wcc-ldk/s1600/309-1807%2Bohne%2BWorte.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TUmAbnMU1-I/AAAAAAAAAUY/4iH2Wcc-ldk/s320/309-1807%2Bohne%2BWorte.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569123626085832674" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TUmAaxpwhiI/AAAAAAAAAUQ/eDDjrdn0QJQ/s1600/316-1807%2BGipfelensemble%2B-%2Bwir%2Bsind%2Ban%2Beinem%2BSonntag%2Ballein.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TUmAaxpwhiI/AAAAAAAAAUQ/eDDjrdn0QJQ/s320/316-1807%2BGipfelensemble%2B-%2Bwir%2Bsind%2Ban%2Beinem%2BSonntag%2Ballein.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569123611713766946" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TUmAaNewxHI/AAAAAAAAAUI/cFLrHuyZ-9E/s1600/313-1807%2BTele%2BPiz%2BJulier.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TUmAaNewxHI/AAAAAAAAAUI/cFLrHuyZ-9E/s320/313-1807%2BTele%2BPiz%2BJulier.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569123602003969138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TUl_1sUHJHI/AAAAAAAAAUA/gkQvNpoJY94/s1600/327-1807%2BLago%2BVago%2Bund%2BBerninagruppe%2Bam%2BNachmittag.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TUl_1sUHJHI/AAAAAAAAAUA/gkQvNpoJY94/s320/327-1807%2BLago%2BVago%2Bund%2BBerninagruppe%2Bam%2BNachmittag.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569122974625637490" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich ja schon als Dreitausender-Sammler geoutet, aber im Engadin fällt es dem konditionsstarken Bergwanderer schon schwer, keinen Dreitausender zu besteigen. Reihenweise gibt es dort "Latschdreitausender" (Munt Pers), "Logenplätze" (Munt Pers) oder höchst anspruchsvolle Dreitausender (Munt Pers). Und natürlich Gipfel wie Piz Ot (ein herrlicher leichter Kletterberg), Piz Julier (einmal und nie wieder), Piz Languard (Rubrik "Logenplätze") sowie Geheimtipps (Munt Cotschen). &lt;br /&gt;Zu den Geheimtipps (auch in Anführungszeichen) gehört sicherlich Monte Vago, der streng genommen, bereits zu den Livigno-Alpen zählt und - eben aus dem Livigno-Tal gesehen - ein ansehnlicher Gipfel ist. Das Livigno-Tal ist übrigens einen Besuch wert. Nicht nur wegen des zollfreien Sprits (78 Cent für einen Liter Diesel am 18. Juli 2010), sondern wegen seiner Hollywood-Kulissen. Jeder Ortsteil, jeder Straßenzug scheint ein anderer Klon von Alpendorfklischee zu sein. Es finden sich Pseudo-Bauwerke aus aller Herren Alpenländer, und zwar überzeichnet zu gnadenloser Scheußlichkeit. Nun, von oben, von Monte Vago, sieht man das nicht. Dafür schaut man schnurstracks geradeaus durch das Livigno-Tal, wo sich anscheinend ein großes friedliches Dorf ausgebreitet hat, das an einem See endet, der wiederum an einem Tunneleingang endet, durch den man zurück ins Engadin entfleuchen kann: Für ein paar Euro Maut gelangt man auf die Ofenpass-Straße. Die eingesparten Spritkosten wären wieder dahin, aber man will ja nicht noch einmal zurück durch dieses Tal und über den Bernina-Pass ins Quartier. So ging es jedenfalls uns.&lt;br /&gt;Noch ein kleiner Umschweif: Ich glaube ja eigentlich nicht an ominöse, höchst seltene Nebenwirkungen von Medikamenten, aber in diesem Urlaub plagten mich die Nebenwirkungen eines Antibiotikums, die auf dem Beipackzettel unter "Ferner liefen" laufen: Meine Hände waren extrem Kälte- und Schmerzempfindlich. Ab einer Außentemperatur von etwa 10 Grad fühlte es sich an, als würden in zwei Quadratzentimetern Haut ein Dutzend Stecknadeln stecken. Und zwar exakt in den Schmerzpunkten. Auf Monte Vago hatte es null Grad, auf Munt Cotschen noch weniger. Dass mich meine Frau am Gipfel nicht füttern musste, weil ich die Hände in den Handschuhen nicht aus den Hosentaschen nehmen konnte, war gerade alles.&lt;br /&gt;Nun zu Monte Vago. Wir hatten eine kleine Bergtour vor, Piz Julier schoben wir noch respektvoll vor uns her. Auf der Passhöhe Livigno parkten wir unseren alten Golf, der Bruckmann-Tourenführer "Engadin" (von Peter Deuble, sehr zu empfehlen) veranschlagte eine Gesamtgehzeit von vier Stunden. Wir lasen: "Ein idealer Einstiegsdreitausender, um sich auf größere Ziele wie Piz Julier oder Piz Ot einzustimmen." Der Aufstieg ist schlicht großartig. Der Beginn oberhalb des Passes ist zwar unspektakulär - mal geht es durch Bergwiesen, mal durch steinige Passagen, dann allerdings folgt ein Bergsee, indem sich die Bernina-Gruppe in ungewohnter Perspektive spiegelt. Auf etwa 2900 Metern Höhe schließlich beginnt ein kurzer Grat, der zum Gipfel führt. Festes Gestein, grobe Blöcke, das Klettern und Steigen ist Vergnügen pur. Mal steigt man ein wenig südlich des Grates, mal ein wenig nördlich. Wenn die Schmerzen in den Händen nicht gewesen wären...&lt;br /&gt;Am Gipfel waren wir allein. Fast allein. Gegen später hechelte ein junger Italiener neben uns, für den Monte Vago der erste Dreitausender war. Er beherrschte keine der gängigen Fremdsprachen, wir leider kein Italienisch. Ein wenig Radebrechen und er entfleuchte schon wieder. Stundenlang hielten wir uns an diesem glasklaren Tag am Gipfel auf und genossen die Nahblicke in die Berninagruppe und die Fernblicke in die Silvretta sowie in die eigenwilligen Nationalparksberge. Wir futterten, wir dösten, die Sonne heizte meine Hände durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(c) Fotos Matthias Kehle. Von oben nach unten&lt;br /&gt;- Werbung am Gipfel&lt;br /&gt;- Gipfelensemble mit Gattin&lt;br /&gt;- Tele Piz Julier&lt;br /&gt;- Lago Vago und Berninagruppe&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-2197527283941179442?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/2197527283941179442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/02/wandertagebuch-monte-vago-3059-m.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2197527283941179442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2197527283941179442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/02/wandertagebuch-monte-vago-3059-m.html' title='Wandertagebuch - Monte Vago (3059 m)'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TUmAbnMU1-I/AAAAAAAAAUY/4iH2Wcc-ldk/s72-c/309-1807%2Bohne%2BWorte.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-2532974884413236430</id><published>2011-01-25T19:24:00.014+01:00</published><updated>2011-01-25T22:14:08.549+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Baden-Baden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bad Wildbad'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dobel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freudenstadt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Badischer Bäder-Weg'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bad Herrenalb'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Baiersbronn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordschwarzwald'/><title type='text'>Badischer Bäder-Weg</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TT88Ym-zxTI/AAAAAAAAAT4/qJuOoKY7mMg/s1600/Eyachmuehle.JPG_595.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TT88Ym-zxTI/AAAAAAAAAT4/qJuOoKY7mMg/s320/Eyachmuehle.JPG_595.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566234057931736370" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzige Gegend im Nordschwarzwald, die touristisch sinnvoll vermarktet wird, ist die um Baiersbronn und Freudenstadt. Kein Wunder, Baiersbronn ist das kulinarische Mekka Deutschlands mit der größten Sternedichte. Wobei es böse Zungen gibt, die behaupten, hier speisten nur jene Wohlhabenden, die keine Schule besuchen durften, in der man Fremdsprachen lernt. Für Wanderer gibt es eigene Wanderkarten, der "Baiersbronner Wanderhimmel" wird konsequent vermarktet. Auch der Premiumweg "Murgleiter" (die leider einiges an Attraktivität eingebüßt hat) beginnt oder endet - je nach Wanderrichtung - in Baiersbronn. Von anderen hübschen Wanderwegen ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;Doch im Nordschwarzwald gibt es zahllose herrliche Ecken, die aber kein Schwein kennt. Wohl weil die Touristik-"Spezialisten" der Kommunen nicht über ihren Tellerrand schauen können. In relativer Nähe zueinander liegen drei Bäder: Baden-Baden genießt Weltruf, Bad Herrenalb zehrt von ruhmreicher Vergangenheit, liegt aber immerhin idyllisch im oberen Albtal zwischen tiefgrünen Hügeln und markanten Sandsteinfelsen. Von hier marschiert man zwei-, dreimal über die Buckel und ist in Bad Wildbad, das nach ruhmreicher Vergangenheit einen tiefen Abstieg hinter sich und sich seit dem S-Bahn-Anschluss des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) wieder erholt hat. Überhaupt sind alle drei Bäder mit der S-Bahn bequem und günstig zu erreichen. So lassen sich Ausflüge in die nähere und vor allem weitere Umgebung unternehmen.&lt;br /&gt;Weshalb fragt sich der wandernde Einheimische und Kenner der Gegend, weshalb kam noch niemand auf die Idee, diese drei Kommunen gemeinsam zu vermarkten? &lt;br /&gt;Folgendes: Der Genuß- und Wellnesswanderer reist an Tag 1 nach Baden-Baden, logiert in einem der prächtigen Hotels und läßt seinen Körper in den weltberühmten Thermen verwöhnen. An Tag 2 wandert er über das Alte Schloss (mit Restauration) am Felsenweg des Battert entlang weiter auf einem von mehreren Wegen nach Gernsbach. Eine hübsche Altstadtidylle an der Murg erwartet den Schwarzwaldfreund. Am Ufer des Flüsschens läßt sich - die Tagesstrecke war nicht allzu anstrengend - das eine oder andere badische Rieslingviertele schlotzen. Tag 3 wird anstrengender, dafür wartet am Ende des Tages wieder Wellness auf den strapazierten Körper. Der Weg führt steil hinauf zur aussichtsreichen Teufelsmühle (895 m), am besten über die "Alte Weinsteige", damit die Kalorien vom Vortag wieder verbrannt werden. Auf der Teufelsmühle läßt sich prima und gut bürgerlich einkehren. Der Abstieg nach Bad Herrenalb erfolgt ebenso steil vorbei an den eindrücklichen Felsformationen des "Großen Loches". Abends gehts Schlemmen, danach in die Herrenalber Therme, abschließend genießt der Wandersmann einen seligen Schlaf. Tag 4 folgt. Durch das idyllische Albtal führt der Weg ins Hintere Gaistal (hier ist Kaffeetrinken angesagt) und den Ortsteil Zieflesberg. Ein schlecht markiertes Steiglein führt hinauf am Albursprung vorbei hinauf zum Westweg am Langmartskopf. Nun geht es gemütlich, teils auf breiten Wegen, teils auf hübschen, verwunschenen Pfaden zum 720 m hoch gelegenen Örtchen Dobel. Unterkünfte gibt es genügend, leider hat kann der Wellnesswanderer nicht mehr plantschen, denn die finanziell gebeutelte Kommune hat 2010 ausgerechnet die letzte Attraktion geschlossen, nämlich ihr Hallenbad - das einzige Minus am "Badischen Bäder-Weg". An Tag 5 geht es wenig anstrengend weiter, leider erstmal durch dichten Wald hinunter zur Eyachmühle (Kaffeetrinken), dann steil hinauf zum Eselskopf mit einigen reizvollen Aussichten zurück nach Dobel. Gemütlich führt der Weg nun über den Wildbader Kopf, dann hinab nach Bad Wildbad mit hinreißenden Aussichten auf den Ort und durch hübsche Vorgärten hindurch. Bad Wildbad ist nun die letzte Station dieser fünftägigen Bäder-Wanderung, besonders schön ist der Kurpark, wo man hübsche Bunnys ebenso beobachten kann wie alte Tanten mit Kaffeelöffeln oder Ähnlichem an den Ohrläppchen.&lt;br /&gt;Na, das wär doch was, wenn er geboren würde und nicht nur hier sein virtuelles Dasein fristete, der Badische Bäder-Weg! Die Teilstrecken sind so attraktiv, dass er Chancen hätte, Premiumweg zu werden. So einfach könnte Vermarktung sein! Und für Tag 6 und 7 dieser einen Woche Nordschwarzwald hätte ich reichlich Einfälle, um dem anspruchsvollen Genußwanderer Erlebnisse satt zu bieten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Foto: Eyachmühle, auf dem Weg zwischen Dobel und Bad Wildbad (c) Matthias Kehle)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-2532974884413236430?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/2532974884413236430/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/01/badischer-bader-weg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2532974884413236430'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2532974884413236430'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/01/badischer-bader-weg.html' title='Badischer Bäder-Weg'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TT88Ym-zxTI/AAAAAAAAAT4/qJuOoKY7mMg/s72-c/Eyachmuehle.JPG_595.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-2094143132975292356</id><published>2011-01-24T08:27:00.003+01:00</published><updated>2011-01-24T08:34:28.106+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die Wanderbibel'/><title type='text'>Wieviel Masse verträgt ein Massenlager?</title><content type='html'>Ich erinnere mich, es war im Jahr 2007, wir joggten in aller Herrgottsfrühe von Vent zur Martin-Busch-Hütte, meine Frau sagte 200 m vor der Hütte: "Ich will auch mal wieder in einer Hütte übernachten." Das änderte sich schlagartig, als sie die Hütte betrat und ihr ein ganzes Rudel Twens mit reichlich Restalkohol entgegen taumelte - ein Geruch, den man morgens um acht nicht unbedingt verträgt. Ich erinnere mich auch lebhaft an die Stirnlampen dreier Schweizer, nachts um halb drei auf der Turtmannhütte. Sie leuchteten mir, vor allem aber meinem Wanderkameraden und Co-Autor Mario Ludwig, in die verschlafenen Augen. Nein, die Schweizer wollten nicht etwa aufstehen, sie wollten von Mario einfach nur die Uhrzeit wissen. Apropos Mario Ludwig: Was man so alles auf einer Berghütte, in einem Massenlager erleben kann, auch das ist in der "Wanderbibel" nachzulesen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Die-Wanderbibel-Bergwandern-Nacktwandern-Stadtwandern/dp/3453601858"&gt;Hier vorbestellen&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-2094143132975292356?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/2094143132975292356/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/01/wieviel-masse-vertragt-ein-massenlager.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2094143132975292356'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2094143132975292356'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/01/wieviel-masse-vertragt-ein-massenlager.html' title='Wieviel Masse verträgt ein Massenlager?'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-3920984477639344413</id><published>2011-01-21T07:37:00.006+01:00</published><updated>2011-01-21T08:42:16.879+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mummelsee'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dobel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hornisgrinde'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordschwarzwald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Westweg'/><title type='text'>No-Go-Areas für Wanderer - Hornisgrinde, der geschundene Berg</title><content type='html'>Auf seinem Gipfelplateau ragt ein über 200 m hoher Sendemast der Telekom in den Himmel, die Hochfläche ist ein Hochmoor, das von Wanderwegen und Bohlenpfaden zerstückelt ist. Zerfallende Bunkeranlagen liegen unter der Oberfläche verborgen und mit ihnen - vermutlich - Altlasten der militärischen Nutzung, die den Boden durchtränkt haben könnten. So sagte es mir jedenfalls einmal ein einheimischer Schäfer, als wir vor einigen Jahren Mitte Dezember kurz vor Sonnuntergang auf dem Turm standen und die Alpensicht genossen. Ansonsten war damals die Hornisgrindehochfläche ausnahmsweise wie ausgestorben. Es war ebenso bitter kalt wie klar.&lt;br /&gt;Dieser "geschundene Berg" ist an jedem schönen Wochenende überlaufen wie kein anderer Berg im Schwarzwald, außer dem Feldberg. Kein Wunder, 150 Meter tiefer befindet sich der Mummelsee mit seinen riesigen Parkplätzen am Rand der Schwarzwaldhochstraße samt tausenden von Motorradverbrechern und Busladungen voller übergewichtiger Senioren aus Sachsen oder der Pfalz sowie Bier- und Bratwurstgeruch. &lt;br /&gt;Die Gegend ist eine typische No-Go-Area für Wanderer, sie ist hoffnungslos "verschandelt" - eine Vokabel, die tödlich ist für jede Gegend, die Wanderer anlocken möchte. Der Wanderer ist nämlich ein Naturliebhaber, der exakt das Gegenteil liebt, nämlich Ruhe, Meditation, Beschaulichkeit und vor allem Natur und keine Hochmoorreste, an deren Ränder schon kleine Apfelbäumchen gedeihen, weil die vielen Touristen regelmäßig ihren Bioabfall mit Schwung entsorgen. "S'isch jo eh alles Natur", sagt der schwarzgekleidete, dickliche Zahnarzt Mitte 50, der im einen Arm eine junge Blondine und im anderen einen Motorradhelm hält, sich also gleich zwei Jugendträume erfüllt hat. Der Wanderer rümpft die Nase und schleicht sich von dannen, um die Gegend rund um den Mummelsee und die Hornisgrinde künftig zu meiden.&lt;br /&gt;Nun lese ich heute in den "Badischen Neuesten Nachrichten": "Neues Tourismus-Konzept für die Hornisgrinde." Was plant man? Etwa einen Rückbau und sanften Tourismus? Weit gefehlt: "Natur und Sport sind für die beteiligten Gemeinden Lauf, Sasbach, Sasbachwalden und Seebach... keine Gegensätze." Angedacht sei ein neuer Skihang im Bereich Unterstmatt, "der mit einer Länge von 800 Metern das bisherige Pistenangebot entlang der Schwarzwaldhochstraße deutlich übertreffen würde." &lt;br /&gt;Liebe Tourismusexperten: Es könnte sein, dass die letzten drei Winter nur deshalb so schön kalt und schneereich waren, weil der Klimawandel kurzzeitig einen Bogen um uns gemacht hat. Das war reiner Zufall! Fragt mal einen Klimatologen!&lt;br /&gt;Nun gut, was lese ich weiter: "Für das neue Gasthaus auf der Hornisgrinde gibt es bereits einen Bauvorbescheid." Allerdings seien diese beiden Großprojekte (!!) noch Zukunftsmusik. Auch die weiteren Maßnahmen des Konzepts lesen sich wie ein Horrorszenario für Wanderer: "Dazu gehören die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Bau von Wohnmobilplätzen ebenso wie die Schaffung von großflächigen Tiergehegen für Wolf, Luchs und Auerochse." Was immer unter Letzterem zu verstehen ist. "Investieren will man in das Wegenetz für Wanderer und Mountainbiker, ebenso in Schneeschuhtrails und Loipen." Ein Wegenetz für Mountainbiker? Wenigstens das, denn sobald es Wege für Mountainbiker gibt, weiß der Wanderer: Hier kann ich in aller Ruhe auf den Mountainbikewegen wandern, denn diese Spaßterroristen fahren ja grundsätzlich auf Wanderwegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da lobe ich mir doch die kleine, wunderbar gelegene und idyllische Gemeinde Dobel oberhalb von Bad Herrenalb. Wie die Hornisgrinde liegt Dobel am Westweg. Dort ist man einfach zu blöd, um auf Tourismus zu setzen. Gastronomie gibt es wenig, erst recht kein Café am Straßenrand, das die vorbeidonnernden Motorradverbrecher zum Verweilen einladen könnte, von Wanderern ganz zu schweigen, das Hallenbad wurde gleich ganz geschlossen. Stattdessen denkt man über ein Oldtimermuseum nach, und das, obwohl die nächste Autobahnausfahrt etwa 20 Kilometer entfernt ist und man außer ein paar einheimischen Einmalbesuchern kaum jemanden anlocken könnte: "What the Fuck is Dobel?",mag mancher Leser ganz richtig denken. Hans Joachim Klein, international renommierter Museumsexperte und Besucherforscher, der gerade mal ein paar Kilometer weiter wohnt und zufällig zu meinem näheren Bekanntenkreis gehört (war mal mein Chef an der Uni), Hajo Klein jedenfalls entlockte die Idee mit dem Oldtimermuseum einen Heiterkeitsanfall. Es gab kürzlich sogar einen Dobler Lokalpolitiker, der öffentlich darüber nachdachte, auf dem ganzjährig geschlossenen (!) extrem aussichtsreichen Aussichtsturms ein Drehrestaurant zu errichten - wohl nach dem Vorbild des Schildhorns im Berner Oberland, James Bond läßt grüßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei wäre es so einfach, dieses wunderbare Örtchen touristisch aufzuwerten: Es liegt zwischen den Großstädten Karlsruhe und Pforzheim und ist als Naherholungsgebiet für die von der schlechten Luft geplagten Städter, die sich ein wenig in ihrer Heimat auskennen, sehr beliebt. Kürzlich sah meine Frau dort sogar Ministerpräsident Mappus am Rodelhang herumstehen, während sich seine Familie tatsächlich bewegte (was er besser auch mal getan hätte).&lt;br /&gt;Das nächste Mal blogge ich mehr zum Thema: Touristische Dummheiten im Nordschwarzwald.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-3920984477639344413?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/3920984477639344413/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/01/no-go-areas-fur-wanderer-hornisgrinde.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/3920984477639344413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/3920984477639344413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/01/no-go-areas-fur-wanderer-hornisgrinde.html' title='No-Go-Areas für Wanderer - Hornisgrinde, der geschundene Berg'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-2677140400301802941</id><published>2011-01-20T16:01:00.001+01:00</published><updated>2011-01-20T16:03:38.990+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engadin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berner Oberland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die Wanderbibel'/><title type='text'>Interview zur Wanderbibel</title><content type='html'>Eine Karlsruher Journalisten und Bloggerin war die erste, die entdeckte, dass im Mai ja "Die Wanderbibel" zusammen mit Mario Ludwig erscheint. Sie hat mit mir ein kleines Interview gemacht.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://phileablog.wordpress.com/2011/01/20/matthias-kehle-zu-seinen-lese-und-reisegewohnheiten/"&gt;Hier klicken&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-2677140400301802941?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/2677140400301802941/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/01/interview-zur-wanderbibel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2677140400301802941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2677140400301802941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/01/interview-zur-wanderbibel.html' title='Interview zur Wanderbibel'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-8072237910008346085</id><published>2011-01-09T15:11:00.004+01:00</published><updated>2011-01-09T15:19:01.565+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dreitausender'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die Wanderbibel'/><title type='text'>Dreitausender mit Weg</title><content type='html'>Die meisten Besucher dieses Blogs kommen übrigens über Google-Anfragen wie "Dreitausender mit Weg", "Dreitausender ohne Gletscher" bzw. "Wanderdreitausender". Auch dazu wird es in der "Wanderbibel" ein eigenes Kapitel geben ("Dreitausender für alle"). Es gibt logischerweise einfache und schwierige Wanderdreitausender. Ein paar Dinge seien verraten: Die "lustigsten" Sachen erlebten wir auf Munt Pers im Engadin, der einsamste Dreitausender war Monte Vago in den Livigno-Alpen, gleich gefolgt vom weglosen Munt Cotschen. Einmal und nie wieder steigt man auf Piz Julier. Vor allem, wenn man kleiner ist als 1,60 (wie meine Frau). Es gibt einige sehr ausgesetzte Stellen, der "Weg" ist steil und der reinste "Zwergenschinder", sprich, die Tritte sind sehr hoch. Die schönste Aussicht im Wallis genießt man vom "Latschdreitausender" Bela Tola, sehr einfach sehr hoch hinaus geht es... Tja, am besten in der "Wanderbibel" weiterlesen! Wieviele Dreitausender ich schon bestiegen habe, verrate ich natürlich nicht, das überlasse ich den Wanderkollegen mit Angeber-Websites.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-8072237910008346085?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/8072237910008346085/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/01/dreitausender-mit-weg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8072237910008346085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8072237910008346085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2011/01/dreitausender-mit-weg.html' title='Dreitausender mit Weg'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-8985043903735326607</id><published>2010-12-19T11:58:00.000+01:00</published><updated>2010-12-19T11:59:23.968+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die Wanderbibel'/><title type='text'>Infos zur Wanderbibel</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Die halbe Nation wandert. Bestsellerautor Mario Ludwig und Matthias Kehle erzählen von Menschen, die Gipfel sammeln wie andere Briefmarken, von skurrilen Begegnungen zwischen Gucci und Schöffel und analysieren politisch unkorrekt Stockenten und Spaßterroristen. Eine Offenbarung für alle, die dem Freizeittourismus in seiner schönsten Form verfallen sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Matthias Kehle und Mario Ludwig beweisen: Nichts ist vielfältiger als das Wandern. Und nichts ist komischer! Das Autorenduo untersucht etwa, wie viel Masse ein Massenlager verträgt oder es wandert feiertags in einem völlig verlassenen Industriegebiet. Mit reichlich Humor erzählen sie, was passiert, wenn drei italienische Schulklassen auf einem Dreitausender im Engadin einfallen, beobachten Nacktwanderer oder besuchen einen kleinen Horrorladen, den Outdoor-Shop. Oft politisch unkorrekt entstauben die beiden jede Hüttenromantik.&lt;br /&gt;Wer nach der Lektüre dieser Bibel nicht schmunzelnd seiner Wege geht, ist wirklich unverbesserlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wanderbibel ist das ultimative Buch für alle, die das Wandern mit heiligem Ernst betreiben - und für all diejenigen, die über sich und ihresgleichen lachen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Matthias Kehle, geboren 1967, lebt als freier Journalist und Schriftsteller in Karlsruhe. Für seine viel gelobten Erzähl- und Gedichtbände erhielt er u.a. das Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg. Er schreibt regelmäßig Reportagen und Kulturkritiken für Tageszeitungen. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Wanderer und Bergsteiger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Mario Ludwig, geboren 1957, lebt als Biologe und Wissenschaftsautor in Karlsruhe. Er hat bisher 17 Bücher veröffentlicht, mit seinen "Unglaublichen Geschichten aus dem Tierreich" landete er auf der Focus-Bestsellerliste. Ludwig ist ein gern gesehener Gast in TV-Talkshows und anderen Fernseh- und Hörfunksendungen und ist Wanderprofi, Bergkletterer und Freizeittourist in einem.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-8985043903735326607?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/8985043903735326607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2010/12/infos-zur-wanderbibel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8985043903735326607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8985043903735326607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2010/12/infos-zur-wanderbibel.html' title='Infos zur Wanderbibel'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-963346728779973276</id><published>2010-11-28T21:41:00.005+01:00</published><updated>2010-12-13T21:19:43.145+01:00</updated><title type='text'>Die Wanderbibel - bei amazon vorbestellen</title><content type='html'>Ab sofort kann man "Die Wanderbibel" bei Amazon vorbestellen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Die-Wanderbibel-Bergwandern-Nacktwandern-Stadtwandern/dp/3453601858/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1290976511&amp;sr=8-1"&gt;Hier klicken!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TQZ_gQ--agI/AAAAAAAAATc/Q3pm55ieG2U/s1600/51WxcdjGYnL._SS500_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TQZ_gQ--agI/AAAAAAAAATc/Q3pm55ieG2U/s320/51WxcdjGYnL._SS500_.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5550263783072360962" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-963346728779973276?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/963346728779973276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2010/11/die-wanderbibel-bei-amazon-vorbestellen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/963346728779973276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/963346728779973276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2010/11/die-wanderbibel-bei-amazon-vorbestellen.html' title='Die Wanderbibel - bei amazon vorbestellen'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/TQZ_gQ--agI/AAAAAAAAATc/Q3pm55ieG2U/s72-c/51WxcdjGYnL._SS500_.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-4106805083454620829</id><published>2010-11-24T12:33:00.001+01:00</published><updated>2010-11-24T12:34:12.161+01:00</updated><title type='text'>Die Wanderbibel</title><content type='html'>Im nächsten Frühjahr ist es soweit:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Wanderbibel"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;erscheint!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=364474"&gt;Hier klicken!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-4106805083454620829?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/4106805083454620829/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2010/11/die-wanderbibel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4106805083454620829'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4106805083454620829'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2010/11/die-wanderbibel.html' title='Die Wanderbibel'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-539292942174358559</id><published>2010-07-30T08:27:00.001+02:00</published><updated>2010-07-30T08:28:40.759+02:00</updated><title type='text'>Wanderbuch erscheint 2011</title><content type='html'>Das im letzten Posting angekündigte Wanderbuch, in dem einige der hier in vorgestellten "Geschichten" enthalten sein werden (und natürlich viele, viele mehr!), wird (voraussichtlich) im nächsten Jahr erscheinen. Demnächst mehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-539292942174358559?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/539292942174358559/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2010/07/wanderbuch-erscheint-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/539292942174358559'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/539292942174358559'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2010/07/wanderbuch-erscheint-2011.html' title='Wanderbuch erscheint 2011'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-1583606407340592204</id><published>2009-10-10T09:18:00.002+02:00</published><updated>2009-10-10T09:22:29.246+02:00</updated><title type='text'>Wanderbuch</title><content type='html'>Liebe Leser,&lt;br /&gt;es ging recht schnell, dass ich die zündende Idee zu einem Wanderbuch hatte, dessen Grundlage nun dieses Blog, diese kleine Materialsammlung ist. Ich nehme das Blog nicht offline, setze es aber vorläufig auch nicht fort. Jedenfalls werde ich in diesem Winter zusammen mit dem Bestseller-Autor Mario Ludwig, selbst leidenschaftlicher Wanderer, ein kleines Buch über das Wandern schreiben. Viel mehr will ich nicht verraten, noch steht wenig auf dem Papier, einen Verlag haben wir erst recht noch lange nicht. Eines nur: Es geht in Richtung Manuel Andrack a) für richtige Wanderer und nicht für Warmduscher und b) das Ganze in lustig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bio-sachverstaendiger.de/"&gt;Link zu Mario Ludwig&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-1583606407340592204?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/1583606407340592204/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/10/wanderbuch.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/1583606407340592204'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/1583606407340592204'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/10/wanderbuch.html' title='Wanderbuch'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-8488256782308187935</id><published>2009-09-20T10:30:00.006+02:00</published><updated>2009-09-20T10:40:19.243+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dreitausender'/><title type='text'>Dreitausendersammeln</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SrXpUD0vZWI/AAAAAAAAAQ0/48o7fFaAftI/s1600-h/Gipfelaufbau+Eisseespspitze.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SrXpUD0vZWI/AAAAAAAAAQ0/48o7fFaAftI/s320/Gipfelaufbau+Eisseespspitze.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383465460424467810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SrXpTtWhNcI/AAAAAAAAAQs/zSirYTECucU/s1600-h/Gipfelkreuz+Kreuzspitze+%C3%96tztaler+Alpen+3455+m.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SrXpTtWhNcI/AAAAAAAAAQs/zSirYTECucU/s320/Gipfelkreuz+Kreuzspitze+%C3%96tztaler+Alpen+3455+m.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383465454392128962" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SrXpTRMyKcI/AAAAAAAAAQk/t3jaTugEXF8/s1600-h/Ber%C3%BChmter+Berg+von+beliebtem+Berg+-+Piz+Pal%C3%BC+von+Munt+Pers+gesehen.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SrXpTRMyKcI/AAAAAAAAAQk/t3jaTugEXF8/s320/Ber%C3%BChmter+Berg+von+beliebtem+Berg+-+Piz+Pal%C3%BC+von+Munt+Pers+gesehen.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383465446835104194" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Menschen, die sich über die Klimaerwärmung freuen. Bergwanderer in den Alpen können nämlich auf immer mehr große Gipfel steigen, ohne einen Gletscher zu betreten, und so gibt es unter Alpinwanderern eine regelrechte Jagd auf Berge jenseits der magischen Marke 3000. Nahezu in allen Alpengebieten mit entsprechend hohen Gipfeln sind Dreitausender begehbar und markiert, angefangen bei einfachen Halbtageszielen bis hin zu schwierigen Touren, bei denen weit mehr erforderlich ist als ein wenig Schwindelfreiheit. "Latsch-Dreitausender" heißen die Gipfel, die man vom Auto aus mitnehmen kann. Einen knappen halben Tag muss man veranschlagen, "latscht" man etwa vom Umbrail-Pass an der italiensch-schweizerischen Grenze auf den 3033 m hohen Piz Umbrail und wieder zurück. Die fünfhundert Höhenmeter sind ohne Schwierigkeiten zu bewältigen, dafür hat man vom Gipfel aus eine exzellente Sicht auf die Ortler-Gruppe. Von einer anderen Passhöhe, dem schweizerischen Albula-Pass, läßt sich der 3036 m hohe Igl Compass besteigen. Immerhin 750 Höhenmeter sind dabei zu überwinden, an einer Stelle muss der Wanderer seine Hände zur Hilfe nehmen, um eine einfache Steilstufe zu erklimmen. Der Berg ist noch ein Geheimtipp, zumal er nur in wenigen Wanderführern verzeichnet ist, erst Recht nicht in den "Bibeln" für Dreitausenderwanderer. Wer etwa den Tourenvorschlägen von Dieter Seibert ("Leichte Dreitausender") folgt, muss zwar nicht gerade mit einem Massenansturm rechnen, aber mit "erhöhter Betriebsamkeit". Seiberts 99 Dreitausender finden sich allesamt in den Ostalpen, in jeder Berggruppe hat er einfache und schwierige Wanderdreitausender ausgesucht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie beim "richtigen" Bergsteigen, gibt es auch beim Alpinwandern sechs Schwierigkeitsgrade, wobei der erste Grad bei Dreitausendern nicht vorkommt - quasi flanieren mit Turnschuhen und ohne jedes Orientierungsvermögen. Ab dem 2. Grad heißt es Bergstiefel anziehen und gründlich den Weg beachten. Auf dem 2. Grad wandert, wer von der Bergstation Diavolezza im Bernina-Gebiet die knapp 250 Höhenmeter auf Munt Pers "latscht" - ein Berg, den "richtige" Alpinwanderer zwar wegen seiner Aussicht auf den Morteratsch-Gletscher schätzen, aber wegen des Massenandrangs lieber meiden. Ab dem 3. Grad ist alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Orientierungsvermögen vonnöten, ab dem 4. sollte man mit exponierten Stellen rechnen, mit kleineren Kletterpassagen oder Firnfeldern. "Anspruchsvolles" und "schwieriges Alpinwandern" begeht man in Grad T5 und T6 - hier wird die Grenze zum Bergsteigen überschritten, der Umgang mit Hilfsmitteln wie Seil, Steigeisen und Pickel sollte beherrscht werden. Das schweizerische "Standardwerk" für Dreitausenderwanderer "Freie Sicht aufs Gipfelmeer" verzeichnet nur Gipfel bis zum 4. Grad. Wer beispielsweise auf das Wahrzeichen von Sankt Moritz steigt, den Piz Julier (3308 m), sollte keine Angst vor gesicherten Stellen und schwindelerregenden Blicken in den Abgrund haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis über 3600 Meter kann man inzwischen wandern, der wohl einfachste Gipfel dieser Höhe ist das "Üsser Barrhorn" (3620 m) in den Walliser Alpen. Ein solcher Gipfel wäre in anderen Alpengebieten eine Sensation, im Wallis ragen die Nachbarn nochmal tausend Meter höher in den Himmel. In der südlichen Ortlergruppe lockt mit dem Monte Vioz (3645m) ein wahrer Bergriese die Wanderer. Vom italienschen Pèio läßt sich der Aufstieg mittels einer Seilbahn auf etwa 750 Höhenmeter verkürzen, allerdings sollte man sich zuvor auf einem Berg mit allenfalls knapp über 3000 Meter aklimatisiert haben. Auf 3538 m Höhe bringt es Europas höchst gelegener Wallfahrtsort, die Rocciamelone in den Grajischen Alpen, die jedoch einige Kletterstellen aufweist und Konditionsriesen vorbehalten ist - das Tal von Susa überragt der Gipfel um gewaltige 3100 Meter, jeden 5. August findet übrigens eine Pilgerfahrt auf die Rocciamelone statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Umgang mit Teleskopstöcken, richtiges Verhalten in Schutt- und Blockhalden und natürlich das Lesen von Karten sollten für "Dreitausendersammler" obligatorisch sein. Die meisten Unfälle passieren auf Altschneefeldern, weshalb die Wandersaison in diesen Höhen erst Anfang bis Mitte Juli beginnt. Alpine Dreitausender sind auch ohne Eis und Schnee ernstzunehmende Gipfel, ein Wetterumschwung kann einen "Latsch-Dreitausender"  lebensgefährlich machen.&lt;br /&gt;Zu empfehlen sind grundsätzlich auch regionale Wanderbücher und Tipps versierter Einheimischer. So lassen sich Geheimtipps eruieren wie die Eisseespitze (3230 m), der einsame Nachbar der überlaufenen Suldenspitze im Ortlergebiet, der Ahrnerkopf (3251 m) in der Rieserfernergruppe oder der Piz la Stretta (3104 m) östlich des Bernina-Passes - selten besuchte Gipfel selbst während der Hochsaison. "Anfänger" halten sich jedoch am besten an jene Dreitausender, die in den jeweiligen "Rother Wanderführern" beschrieben sind.&lt;br /&gt;Wer übrigens glaubt, er könne von Mittelbaden aus an einem verlängerten Wochenende im Berner Oberland mal ein, zwei Dreitausender "mitnehmen", täuscht sich: Ausgerechnet hier gibt es nur zwei begehbare Dreitausender: Die Büttlasse (3193 m), ein Nachbar des Schildhorns im Jungfraugebiet, weist den 5. Schwierigkeitsgrad auf, für den Wildstrubel (3243 m) über Adelboden benötigt man nach einem Akklimatisationstag auch bei der besten Kondition mindestens zwei Gehtage. Die meisten Dreitausender lassen sich im Oberengadin, von Vent in den Ötztaler Alpen oder von Sulden am Ortler aus "sammeln", ein Dutzend sind dort während eines "normalen Urlaubs" und mit guter Kondition "locker" zu machen, stabiles Wetter vorausgesetzt, und auch rund um Saas Fee und Zermatt locken zahlreiche Touren über 3000 Meter. Matthias Kehle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Literaturtipps:&lt;br /&gt;Dieter Seibert: Leichte Dreitausender. Die 99 schönsten Touren mit Weg, Bruckmann-Verlag, 145 Seiten, ISBN 3-7654-3677-1&lt;br /&gt;Marco Volken/ Remo Kundert: Freie Sicht aufs Gipfelmeer. 50 Wanderdreitausender zwischen Genfersee und Unterengadin. SalvioniEdizioni. per pedes, 224 Seiten, ISBN 3-9522764-0-5&lt;br /&gt;Hanspaul Menara: Die schönsten 3000er in Südtirol. Bildwanderbuch mit 70 Hochtouren, Athesia-Verlag, 260 Seiten, ISBN 978-88-8266-391-9&lt;br /&gt;Rother-Wanderführer, insbesondere "Aosta-Tal", "Dauphiné-Ost" und "Seealpen" (www.rother.de)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Badisches Tagblatt, 19. September 2009)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(c) alle Fotos: Matthias Kehle&lt;br /&gt;(1) Gipfelaufbau der Eisseespitze, links Zufallspitzen und Cevedale&lt;br /&gt;(2) Gipfelrast auf der Kreuzspitze (3455 m) in den Ötztaler Alpen&lt;br /&gt;(3) Piz Palü, gesehen auf dem Weg zu Munt Pers (3207 m)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-8488256782308187935?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/8488256782308187935/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/09/dreitausendersammeln.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8488256782308187935'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8488256782308187935'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/09/dreitausendersammeln.html' title='Dreitausendersammeln'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SrXpUD0vZWI/AAAAAAAAAQ0/48o7fFaAftI/s72-c/Gipfelaufbau+Eisseespspitze.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-2833954433394229644</id><published>2009-09-12T08:24:00.003+02:00</published><updated>2009-09-12T11:56:00.349+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Tricks und Kniffe'/><title type='text'>Kleine Tricks und Kniffe (1)</title><content type='html'>Wer unterwegs heißen Tee oder Kaffee trinken möchte, kommt nicht umhin, eine Thermoskanne mitzunehmen (oder einen selbstgebauten Spirituskocher - der ist leichter als eine Thermoskanne, dazu demnächst mehr!). Wenn man allerdings am frühen Morgen, wenn es noch kühl ist, kein eiskaltes Wasser in seinen Bauch kippen will, fülle man sich heißes Wasser in eine Plastikflasche und wickle sie in eine kleine Fleece-Decke. Hübscher Nebeneffekt: Beim Päuschen machen kann man die vorgewärmte Decke über die Beine legen. Von Sigg-Flaschen und vor allem den dazu gehörigen Isoliertaschen rate ich ab. Sie fangen schnell an zu muffeln, wenn nämlich Wasser reinläuft und nicht wieder schnell abtrocknet - wie ein schlecht getrockneter Regenschirm.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-2833954433394229644?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/2833954433394229644/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/09/kleine-tricks-und-kniffe-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2833954433394229644'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2833954433394229644'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/09/kleine-tricks-und-kniffe-1.html' title='Kleine Tricks und Kniffe (1)'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-7954260915649430904</id><published>2009-08-30T11:28:00.014+02:00</published><updated>2009-09-08T17:42:55.863+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wandern und wohnen'/><title type='text'>Einfach wandern - einfach wohnen</title><content type='html'>Es gibt wunderbare Dias von meinen Eltern, meiner Schwester und mir in den Bergen: Meine Mutter im geblümten Sommerkleid, mein Vater wie aus dem Ei gepellt. Gewandert sind wir damals selten, dafür mit sämtlichen Seilbahnen des Berner Oberlandes gefahren, inclusive Jungfraujoch, Schilthorn oder Niesen. Angetan haben es mir mir die Berge schon als Siebenjähriger im Jahr 1974 - wie man in Kindern die Liebe zum Wandern weckt, darüber schreibe ich ein anderes Mal. Gewohnt haben wir in einer kleinen Ferienwohnung im Dachgeschoss der PTT (Post Telegraph Telephon) Gsteigwiler, ein mustergültiges Dorf im Berner Oberland. Nur ein paar Kilometer abseits von Interlaken ist dort auch heute noch von Tourismus wenig zu spüren - gerademal sieben Ferienwohnungen werden derzeit angeboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals bewohnten wir eine winzige Dachwohnung, und sogar wir Kinder mussten aufpassen, dass wir uns auf dem Klo oder im Kinderzimmerchen nicht den Kopf anschlugen. Aber die Familie, bei der wir wohnten, war liebenswürdig und ganz einfach "normal", wie meine eigene Familie. Jeden Morgen wuselte unser Wirt in seinem Poststübchen, donnerte mit dem Handstempel auf die Briefmarken der aufgegebenen Briefe und stieg irgendwann aufs Mofa oder Fahrrad und verteilte im Dorf die Post.&lt;br /&gt;Einmal, ein einziges Mal, stieg mein Vater damals auf einen Berg, und zwar auf Bellenhöchst (2095 m) zum Sonnenaufgang, zusammen mit unserem Wirt, während die Wirtin morgens mit meiner Mutter die Post aus Interlaken abholte und im Dorf verteilte. Die beiden Herren erzählten, wie sie ihre Frauen mit dem Fernglas beobachtet hatten. Der knallorangerote Ascona meiner Eltern sei beim historischen Gsteigbrückchen, eine über 700 Jahre alte Holzbrücke über die Lütschine, fast mit einem anderen Auto zusammen gestoßen. Heute noch haben wir zu dem alten Postler Kontakt, mein Vater und die Frau des Dorfpostbeamten leben indes schon seit vielen Jahren nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute suchen Anja und ich die schlichten Ferienwohnungen - in Hotels bin ich aus beruflichen Gründen oft genug. Was braucht es mehr als zwei Betten, ein Schrank, eine Küchenzeile und ein einfaches Badezimmer, wenn man täglich in die Berge geht? Abends muss ein deftiges Gericht auf den Herd, das schnell fertig ist, dazu ein Bier und nach dem Essen und Spülen brüte ich über die nächste Tour und studiere die Karte. Nur einmal waren wir in den letzten Jahren in einem Komplex mit vielen Appartements untergebracht. Das war zwar ganz nett und mit Schwimmbad, aber einer unserer Nachbarn war starker Raucher, was bei offenen Fenstern kaum zu ertragen war. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Heute, in Zeiten des Internets, ist die Regel, wie man nette Unterkünfte findet, ganz einfach: Man suche primär nach dem Günstigsten. Die billigsten Ferienwohnungen sind nämlich in der Regel diejenigen, die privat vermietet werden, meist von älteren Ehepaaren, die im Dachgeschoss oder Souterrain noch eine kleine Wohnung haben, oft mit dem Charme der 70er-Jahre, aber top gepflegt.&lt;/span&gt; Ein bisschen Glück braucht man freilich. Vor einigen Jahren reisten wir ohne Unterkunft ins Ahrntal, marschierten am frühen Nachmittag zum Tourinfo und bekamen zwei Adressen. Die eine war eine scheußliche, dunkle Wohnung ohne jeden Charme in Sand samt einer potentiellen Vermieterin, die genauso muffig erschien wie die Unterkunft. Die zweite Adresse war eine riesige Siebziger-Jahre-Wohnung im Dachgeschoß eines Einfamilienhauses in Mühlen. Riesige Zimmer, Blick vom Schlafzimmer auf den Großen Moosstock, der einige Jahre zuvor unser erster Dreitausender überhaupt war, eine große und helle Küche, zwei Badezimmer sowie eine nette Wirtsfamilie in unserem Alter: Der Herr des Hauses stellte uns als erstes zwei Bier in den Kühlschrank und versorgte uns mit Wurst - er war Metzger - und mit Literatur über die Gegend samt Geheimtipps. Dieses Jahr im Engadin gerieten wir auf ähnliche Weise an ein älteres Ehepaar und eine zwar sehr kleine, aber schnuckelige Einzimmerwohnung ("Wohnklosett mit Kochnische", würde meine Mutter lästern). Auf dem Eßtisch empfingen uns Glückskäfer aus Schokolade, und der Wirt versorgte uns ebenfalls mit reichlich Geheimtipps. Als wir an einem Tag schlechtes Wetter hatten, plauschten wir bei Kaffee, Keksen und Kuchen. In welcher Pension, in welchem Appartmentblock oder Hotel erlebt man dieses?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-7954260915649430904?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/7954260915649430904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/einfach-wandern-einfach-wohnen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/7954260915649430904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/7954260915649430904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/einfach-wandern-einfach-wohnen.html' title='Einfach wandern - einfach wohnen'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-3791453434405950315</id><published>2009-08-27T15:42:00.008+02:00</published><updated>2009-09-03T12:15:46.385+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kleine Wetterkunde für Laien'/><title type='text'>Das Wetter</title><content type='html'>Wetten dass es an Weihnachten wieder mild ist und bis in die höchsten Mittelgebirge taut? Dass dem so ist, liegt an den Wettersingularitäten. Das sind Großwetterlagen, die für bestimmte Jahreszeiten typisch sind und statistisch gehäuft auftreten. Die Hundstage, die Schafskälte, die Eisheiligen. Wenn man seinen Kurzurlaub auf Mitte Mai verlegt, hat man rein statistisch gute Chancen, dass man in den Alpen im Neuschnee herumstakst. Seit vielen Jahren verlegen wir deshalb vor allem unsere kürzeren Urlaube in jene Zeiten, für die die Statistik gehäuft Hochdruckwetter verspricht. Der beste Wandermonat - das ist allgemein bekannt - ist der September, wobei sowohl am Anfang als auch am Ende des Monats die Wahrscheinlichkeit für "gutes Wetter" am größten ist.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Rein statistisch sind gute Wanderphasen zwischen dem 20. und 27. Mai mit einer Hochdruckwahrscheinlichkeit von 80%. Ungünstig ist der gesamte Juni, günstig die Hundstage sowie die letzten Tage im August. Mitte Oktober, vom 10. bis zum 19., verspricht die Statistik zu 69% Hochdruckwetter, und in den ersten Novembertagen &lt;/span&gt;unternahmen wir schon wunderbare Wanderungen im Berner Oberland oder im Schwarzwald, der Wintereinbruch steht dann unmittelbar bevor. Das Licht Anfang November ist herrlich, und von Touristen ist weit und breit keine Spur, dafür sind auch alle Seilbahnen und Hütten dicht, selbst in Interlaken kann man dann mitten auf der Hauptstraße flanieren, und nur ab und an hupen ein paar verschnarchte Autos mit Berner Kennzeichen.&lt;br /&gt;Reingefallen sind wir eigentlich nur im September 2008, als wir an sieben von zehn Tagen im Bregenzerwald im Nebel wanderten und wegen Vereisung nicht über die 2400 Meter hohe Hochkünzelspitze herauskamen. Dass sich im September eine NO-Lage einstellt, kommt allerdings äußerst selten vor. Ich erinnere mich an unsere vorletzte Tour. Wir stiegen aufs Warther Horn, es war ausnahmsweise schönes Wetter und in der Ferne sahen wir gar das Tinzenhorn im Engadin. Beim Abstieg kamen wir an einer Hütte vorbei. Die Hüttenwirtin beschloss die Saison, trug die Stühle von der Terrasse hinein. Uns waren schon die ungewöhnlich vielen Murmeltiere aufgefallen. Die Wirtin meinte: "So wie sich die Murmeltiere verhalten, gibt es einen langen und kalten Winter." Recht hatte sie. Ende September bin ich (diesmal leider ohne Anja) im Bregenzerwald. Dann werde ich mal die Wirtin fragen, wie der nächste Winter werden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Literatur: &lt;a href="http://www.fliegair.onlinehome.de/Monatswetter.htm"&gt;Fliegair&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-3791453434405950315?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/3791453434405950315/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/das-wetter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/3791453434405950315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/3791453434405950315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/das-wetter.html' title='Das Wetter'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-4261917411400123661</id><published>2009-08-26T08:38:00.011+02:00</published><updated>2009-08-26T12:29:36.063+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engadin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berner Oberland'/><title type='text'>Wandertagebuch - Munt Pers</title><content type='html'>Wenn man in eine unbekannte Gegend kommt, hält man sich an die Wanderziele, die in den sattsam bekannten Führern stehen. Im Rother-Wanderführer beispielsweise. Oder man hat einen ehemaligen Chef, der vor einigen Jahrzehnten hier und dort Berge bestiegen hat und sich daran erinnert. Also standen bei unserem ersten Besuch im Engadin in diesem Jahr auf meiner Dringlichkeitsliste ganz oben: Piz Languard, Munt Pers, Piz Ot. Pflichtveranstaltungen, sozusagen. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, Geheimtipps muss man sich erarbeiten. Die Aussicht von Piz Languard und Munt Pers ist einzigartig, keine anderen Berge bieten eine solche Sicht auf die Bernina-Gruppe (&lt;a href="http://alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=861&amp;ds"&gt;hier gucken!&lt;/a&gt;). Dass die Berge so beliebt sind, ist also kein Wunder, bei Munt Pers kommt erleichternd hinzu, dass man bis Diavolezza (2973 m) mit der Seilbahn fahren kann. Seit ich ein kleiner Junge bin, habe ich das Panorama vom Piz Cambrena bis zum Roseg im Kopf. Jedes Spitzchen kannte ich mit Namen und korrekter Höhenangabe. Es schauerte mich regelrecht, als ich in diesem Jahr auf Piz Languard und auf Munt Pers stand, beim Panorama von der Fuorcla Surley und der Boval-Hütte ebenfalls. Ich nehme "Es schauerte mich" zurück, mir standen Tränen in den Augen, weil ich es einfach nicht glauben konnte zu sehen, was ich bisher nur sozusagen als Wunsch in mir trug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bislang stand das Berner Oberland auf dem ersten Platz meiner Lieblingsalpengegenden, das Engadin ist nun nah dran. Vergleicht man übrigens die Jungfrau-Region mit der Bernina-Gruppe, legt man die beiden 1:25.000 Karten nebeneinander, so ist man überrascht, wie klein letztere ist: Man könnte sie locker in die Massive vom Eiger bis zur Jungfrau "versenken". Mich beeindruckt immer wieder die schiere Größe der Jungfrau, etwa wenn wir von Lauterbrunnen über Trümmelbach nach Wengernalp steigen, quasi auf dem kleinen Fußzeh der Jungfrau oder gegenüber von Gimmelwald diesen endlosen, 840 Meter hohen Mattenbachfall verfolgen, der in mehreren Kaskaden unterhalb des Silberhorns in die Tiefe stürzt und damit "die höchste vermessene Kaskade der Schweiz" (Schwick/ Spichtig 2007) darstellt. Über 3300 Meter beträgt die Distanz vom Lauterbrunner Talboden bis zum Gipfel der Jungfrau, definitiv übrigens mein Lieblingsberg. Nirgends in den Alpen habe ich beispielsweise eine solch elegante Firnlinie gesehen wie am Silberhorn. Weder die Schneehaube des Piz Roseg, noch die Arete de Blanc am Zinalrothorn (&lt;a href="http://www.hikr.org/gallery/photo23271.html"&gt;hier klicken&lt;/a&gt;) verfügen über eine derart perfekte Linienführung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher, als man noch nicht als Umweltsau galt, wenn man auf die Malediven oder nach Thailand flog, um Urlaub zu machen, kam ich mir ja bei meinen Bekannten und Freunden manchmal blöd vor, wenn ich zu meiner Frau sagte: "Lieber hundertmal das Silberhorn ansehen, als einmal nach Thailand fliegen." Was man in einem Urlaub in Thailand gesehen hat, vergisst man wieder. Die Jungfrau macht mich jedes Jahr glücklich - um das Pathos mit Ironie zu konterkarieren. Davon abgesehen gilt auch hier: "Man sieht nur, was man weiß." Am 11. Januar diesen Jahres standen wir mit einer Freundin auf der Hornisgrinde. Die Sicht reichte vom Bregenzerwald bis zur Jungfrau. Die Freundin ist eine begnadete Fotografin, und sie fragte mich mehrfach: "Wo ist denn die Jungfrau?" Meine Antwort: "Die kleine Pyramide ganz rechts." Für mich ganz einfach zu sehen und zu erkennen - sie sah nichts bzw. konnte nicht differenzieren. Erst als ich ihr mit dem Finger auf dem Bildschirm Eiger, Mönch und Jungfrau zeigte, erkannte sie die Berge sozusagen, und bei einem zweiten Besuch auf der Hornisgrinde wird sie die Berner Alpen mit ihren Viertausendern selbst "sehen" können. Übrigens gibt es von dem Karlsruher Lyriker Walter Helmut Fritz, der heute achtzig Jahre alt wird, wunderbare Gedichte, welche die Fallstricken der Wahrnehmung thematisieren, so auch jene Beobachtung: "Als wir vorbeikamen,/ ruhten die Schafe/ im Schatten der Mauer.// Bei der Rückkehr,/ eine halbe Stunde danach,/waren sie weg.// Aber erst jetzt/ sahen wir sie." Mich würde nicht wundern, wenn Fritz dieser Text beim Wandern ein- oder zugefallen wäre. Meine Würdigung des großen Dichters in den "Badischen Neuesten Nachrichten" ist &lt;a href="http://matthiaskehle.blogspot.com/2009/08/zum-80-geburtstag-von-walter-helmut.html"&gt;hier&lt;/a&gt; nachzulesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles wollte ich gar nicht erzählen. Anja und ich sind am 14. Juli 2009 auf Munt Pers (3207 m) gestiegen. Und zwar ohne sogenannte Aufstiegshilfe, ohne die Diavolezza-Seilbahn. Genauer gesagt, stiegen wir auf den scheinbar unscheinbaren Dreitausender Sass Queder (3066 m) und nahmen Munt Pers noch mit. Wie wir einige Tage später feststellten, ist der Sass Queder von Osten gesehen übrigens ein passabler Felsklotz. Nicht ganz so massiv wie Munt Pers, aber immerhin ein eigenständiger Berg, markanter als sein Nachbar, der beliebte Klettersteig-Gipfel Piz Trovat. Der Aufstieg verlief durch zum Teil noch tiefe Altschneefelder, aber ansonsten unspektakulär, sieht man von den Ausblicken auf die Bernina-Gruppe ab, die immer wieder durch den Morgennebel schimmerte. Und davon, dass wir auf Sass Queder allein waren und Anja am Gipfel eine leere Zuckertüte (1 Kilogramm) fand, so als habe dort oben jemand Marmelade eingekocht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wir später auf Munt Pers erlebten, war zumindest originell. Runter von Sass Queder im Trubel der Diavolezza sahen wir, wie mehrere Seilbahnen etwa hundert italiensche Schüler entließen. Samt ihren Lehr- oder Aufsichtskräften, die alsbald nach Kräften in ihr umgehängtes Mikrophon palaverten und die Kids in einem perfekten Kreis um sich scharten, so als hätten sie das vorher dutzendfach geübt. "Schnell weg hier", sagte ich zu Anja. Wir bewunderten die drei typischen Pfeiler des Piz Palü, verfolgten die Aufstiegspur der Bergsteigermassen, bewunderten den immer noch ordentlichen Pers-Gletscher und flanierten auf Munt Pers, vorbei an älteren Damen mit Kopftuch, frisch verliebten Pärchen in Turnschuhen oder einigen ganz normalen Bergwanderern, die wohl wie wir zum ersten Mal im Engadin und somit auch auf Munt Pers waren.&lt;br /&gt;Der Gipfel mit seinen zahllosen Steinmännchen war gut besucht, aber nicht überfüllt. Wir konnten uns an den höchsten Punkt setzen, vor uns in der nahen Ferne die bei Bergsteigern heiß begehrte Firnlinie des Bianco-Grates. Anja memorierte die Gipfel, während sie unseren Proviant auspackte. Sie hat leider kein gutes Berggedächtnis, während ich nur einmal einen Berg zu sehen brauche, um ihn von jeder Seite und jeder Entfernung wieder zu erkennen. Ganze Bergpanoramen auf der Website www.alpen-panoramen.de habe ich im Alleingang beschriftet. Kaum hatten wir zu kauen begonnen, fing eine ältere Dame vor uns an zu rauchen. "Stinkt!" riefen wir halblaut und hüstelten, die Dame hatte ein Einsehen und machte sich vom Acker, um zehn Meter weiter die Bergluft zu verpesten. Einen halben Landjäger und eine Ecke Brot hatte ich verspeist, als ich sie kommen sah: Die Italiener. Einhundert Schüler in Turnschuhen, Halbschuhen, Wanderschuhen, in Hot Pants, Trainingshosen, Muscleshirts, Salewa-Klamotten, mit Goldkettchen und ohne, mit Tattoo am Bein oder mit Arschgeweih, mit Piercing im Nasenflügel oder in der Ohrmuschel, einhundert normale Jungs und Mädels, Punks, Freaks, Bunnys etc. etc. Sie verteilten sich großräumig, aber vor allem um uns herum, möglichst nahe am höchsten Punkt ihres womöglich ersten, einzigen und letzten Dreitausenders. Erster Akt: Gut 80 Prozent rauchte erstmal eine Zigarette. Im Blick hatte ich nun nicht mehr den Bianco-Grat, sondern ein hübsches Bunny links vor mir, das - zweiter Akt - wie jedes zweite Mädchen, aus ihrem Rucksack Deospray holte, oben in ihren Pulli fasste und sich erstmal vom vermeintlichen Achselschweißgeruch befreite. Direkt hinter mir postierte sich eine Aufsichtskraft Anfang Dreißig, palaverte ins Mikro und plötzlich herrschte Friedhofsstille. Dritter Akt der italienischen Bergkomödie: Nach fünf Sekunden Ruhe deklamierte die Aufsichtskraft ein dröhnendes Vaterunser, mein Bunny und alle anderen bekreuzigten sich artig und quasselten hernach sogleich weiter. Viertens: Zigarette Nummer zwo. Danach packte jede und jeder (fünfter und für uns letzter Akt) eine weiße Papiertüte aus - das Freßpaket! Darin jeweils eine blaue 0,5-Liter-Plastikflasche mit Wasser, ein weißes Plastikmesser, weiße Brötchen, Salami in Alufolie, ein Plastikdöschen Brotaufstrich und ein Plastikdöschen Nutella. Nach dem Vaterunser - das vergaß ich zu erwähnen - gab's bei den Jungs ein Schnäpschen, für die Mädels gab es, kurz bevor wir die Flucht ergriffen, ein Schlückchen Rotwein, das die Aufsichtskräfte in Plastikbechern verteilten. Während wir zusammenpackten, rammten die Kids ihr Plastikmesser ins Brötchen, mein Bunny mühte sich redlich, es nicht abzubrechen, und ich hatte für eine Sekunde den Gedanken, dem Mädel mit meinem Prachtexemplar von Victorinox-Messer zu assistieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Literatur:&lt;br /&gt;Christian Schwick/ Florian Spichtig: Die Wasserfälle der Schweiz. Mit 53 Wanderungen zu spektakulären Naturschauplätzen. AT-Verlag Zürich 2007 (&lt;a href="http://www.at-verlag.ch/pages/index.cfm?dom=18&amp;rub=2409&amp;id=101835794"&gt;Link zum Verlag&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Artikel ist noch in Arbeit)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-4261917411400123661?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/4261917411400123661/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/wandertagebuch-munt-pers.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4261917411400123661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/4261917411400123661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/wandertagebuch-munt-pers.html' title='Wandertagebuch - Munt Pers'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-586692955379753659</id><published>2009-08-24T12:04:00.000+02:00</published><updated>2009-08-24T12:05:06.740+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wanderkleidung'/><title type='text'>Outdoor</title><content type='html'>"Outdoor" ist ein Wort, das ich zum Kotzen finde. "Outdoor-Shops", "Outdoor-Jacken". Wenn ich wandern gehe, brauche ich allenfalls eine Regenjacke, eine Fleecejacke oder beides. Die meisten Wanderer brauchen gar keine Outdoorjacke, weil sie bei schlechtem Wetter sowieso nicht das Haus verlassen. Vor allem brauche ich keine Outdoor-Klamotten aus dem Outdoor-Shop. Wie war am Samstag im "Badischen Tagblatt" zu lesen? "Outdoor-Jacken werden immer leichter: Auf der Fachschau 'Outdoor' wurden erstmals Drei-Lagen-Jacken mit einem Gewicht um 300 Gramm gezeigt. Der Wert sei das Limit, wenn das Gewicht nicht zulasten der Funkton gehen soll, hieß es." &lt;br /&gt;Ein Windstoß und die Jacke segelt davon, entfleucht über die Nordwände, ein Aufwind trägt sie in die Lüfte, hoch über die Viertausender, dort wo die extremen Paraglider gerade noch punktgroß auszumachen sind (wie pinkeln die eigentlich?), verheddert sich in dessen Beinen und bringt so den armen Menschen in Lebensgefahr...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-586692955379753659?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/586692955379753659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/outdoor.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/586692955379753659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/586692955379753659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/outdoor.html' title='Outdoor'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-3731552336523648661</id><published>2009-08-23T09:44:00.015+02:00</published><updated>2009-08-23T11:50:44.970+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ettlingen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karlsruhe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordschwarzwald'/><title type='text'>Wandertagebuch - Richard-Massinger-Weg</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SpENWdCRs_I/AAAAAAAAAN8/bvhF9pqZI5k/s1600-h/P1020006a.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SpENWdCRs_I/AAAAAAAAAN8/bvhF9pqZI5k/s320/P1020006a.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373090509832172530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SpENUQnjbvI/AAAAAAAAANc/8wqQu2JYDeg/s1600-h/P1010997.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SpENUQnjbvI/AAAAAAAAANc/8wqQu2JYDeg/s320/P1010997.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373090472139124466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SpENV5gDReI/AAAAAAAAAN0/B_WvikBiq1Y/s1600-h/P1020005a.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SpENV5gDReI/AAAAAAAAAN0/B_WvikBiq1Y/s320/P1020005a.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373090500293379554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Einfach wandern." Man braucht nicht viel dazu, im Prinzip nur seine Beine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SpENU9Cv-8I/AAAAAAAAANk/6YokwXzpCOk/s1600-h/P1020002a.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SpENU9Cv-8I/AAAAAAAAANk/6YokwXzpCOk/s320/P1020002a.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373090484064353218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SpENVS0IRrI/AAAAAAAAANs/m_okxhVSCkQ/s1600-h/P1020003a.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SpENVS0IRrI/AAAAAAAAANs/m_okxhVSCkQ/s320/P1020003a.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373090489908610738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Angemessene Schuhe dazu (im Zweifel immer ordentliche Bergschuhe), Marschverpflegung (keine Chemie aus dem Outdoorladen, sondern Gutes vom Metzger, aus dem eigenen oder aus fremden Gärten und dem Supermarkt) sowie einen Rucksack (Rückenbelüftung ist von Vorteil, er darf also ein bisschen mehr kosten). In alpinem Gelände sind Wanderstöcke zu empfehlen, bei Problemen mit der Rückenmuskulatur auch im Flachland oder Mittelgebirgen. Allerdings sollte man dann nicht wie semi-sportliche Hausfrauen durch den Park stöckeln, sondern mit den Stöcken arbeiten, sprich: sich so mit ihnen bewegen, dass man die Muskeln in den Armen und im Rücken auch richtig spürt. Der Bewegungsablauf darf ruhig ein bisschen beknackt wirken. Aber darüber wollte ich gar nicht schreiben, sondern von einem kleinen Lieblingswanderweg berichten, dem Richard-Massinger-Weg, der am Karlsruher Hauptbahnhof beginnt und auf den Mahlberg sowie den Bernstein führt. Das Karlsruher Stadtwiki schreibt &lt;a href="http://ka.stadtwiki.net/Mahlberg"&gt;hier&lt;/a&gt; darüber. Es ist ein einfacher, ein schlichter Wanderweg, den man früh im Jahr und während schneefreier Winter immer begehen kann, bei dem Güter- und Waldwege abwechseln. Er gehört zu den unscheinbaren und wenig bekannten Wegen, den aber leider auch schon die Mountainbiker entdeckt haben.&lt;br /&gt;Vorgestern feierte Anjas Firma, also ließ ich sie ausschlafen und grübelte darüber, welcher Wanderweg bei prognostizierten ca. 25 Grad Außentemperatur in Karlsruhe einen Platz für einen wohltemperierten Mittagsschlaf böte. Eine kleine Siesta nach der Brotzeit ist der Lustgipfel beim Wandern. Süße Träume sind garantiert, wenn wir einen ruhigen Platz gefunden haben, an dem höchstens die Vögel zwitschern oder von Ferne ein kleines Sportflugzeug seine Runden dreht.&lt;br /&gt;Ein gutes Stück des Richard-Massinger-Weges kam mir in den Sinn. Oben, bei der Carl-Schöpf-Hütte läßt es sich prächtig dösen, und zwar ein wenig entfernt im Gras. Wir radelten also von Karlsruhe nach Ettlingen. Mit meinem über 45 Jahre alten Torpedo-Dreigang-Rad, versteht sich, quasi als Aufwärmtrainig. Mit diesem habe ich auch schon bunte Hängebauchradler durch die Felder zwischen Rüppurr und Karlsruhe gejagt. Wenn die armen Dickerchen in der Midlifecrisis ihr Mountainbike gegen ein altes Rad eintauschen bzw. die ganzen Strecken zu Fuß gehen täten, wären die Ränzen bald weg. Wandern am Samstag hat übrigens den Vorteil, dass die meisten dann ihren Cayenne putzen und einkaufen müssen. Ich hab' gut lästern: Als Freiberufler kann ich unter der Woche vormittags einkaufen, bevor die Mütter und Rentner aus dem Haus kommen...&lt;br /&gt;"Einfach wandern" - durch die Städtchen, die Gärten, Vorgärten und Schrebergärten. Ein wenig zuschauen, wie ein junger Mann die Holztür seiner Garage abschleift, ein verirrtes, aber ansonsten glückliches, weil freilaufendes Huhn vom Parkplatz eines Restaurants zum Bauernhof zurück bugsieren, durch Streuobstwiesen flanieren, Birnen und Äpfel probieren wie im Schlaraffenland. Die Blütenpracht der Dorfgärten bestaunen, quasi die Früchte der Arbeit der Mitmenschen - wir Wanderer, wir Landstreicher, sind doch faules, arbeitsscheues Gesindel!&lt;br /&gt;Wir stellten die Räder beim Altenheim ab, wo mein Großvater und meine Lieblingstante ihre letzten Jahre verbringen mussten, wir wanderten durch den Horbachpark, einem ehemaligen Landesgartenschaugelände, das die Landschaftsarchitekten ausnahmsweise nicht verschandelt haben und stiegen den Kreuzelberg hinauf nach Völkersbach. Der Kreuzelberg wurde vom Sturm Lothar nahezu komplett entwaldet. Wo kein dichtes Gesträuch und Mischwald nachgewachsen ist, blickt der Schweif über die Rheinebene nach Karlsruhe: Das Wildparkstadion, die Schornsteine der Kraftwerke oder die Europahalle als urbane Fixpunkte. Dann die idyllischen und wohlhabenden Dörfer rund um Ettlingen, die Hügel bis zum Baden-Badener Fremersberg mit seinem Sendeturm, die Pfälzer Berge. Bei klaren Sichtverhältnissen erscheinen im Norden die Sandsteinfelsen bei Heidelberg, ja sogar der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Melibokus"&gt;Melibokus&lt;/a&gt;, ein vorgeschobener Odenwaldberg. Wer diese weiten Blicke über die Rheinebene liebt, der wird immer wieder den Kreuzelberg "besteigen". Im Netz findet sich ein &lt;a href="http://static.panoramio.com/photos/original/15312771.jpg"&gt;hübsches Panorama-Foto&lt;/a&gt;. In Schluttenbach immer wieder eindrücklich die über 1100 Jahre alte Linde. Und weil wir spät waren, knurrte schon dort unser Magen, so dass wir an der Carl-Schöpf-Hütte die Reste der Firmenfete meiner Frau genossen. Viel gegrilltes Fleisch, Kartoffel- und Nudelsalat, vor allem. Ganz wichtig beim regelmäßigen Wandern: das Essen. Schmecken soll's und Kalorien soll's haben. Käse, Büchsfisch, Landjäger, Vollkornbrot, Schokolade, dazu etwas Gemüse und Obst - mehr braucht es nicht, egal, was sogenannte Fachzeitschriften oder Outdoor-Prospekte anpreisen. Das gesparte Geld sollte man anderntags in einem guten Restaurant oder in soliden Rotwein für abends investieren. Gegen den kleinen Hunger zwischendurch favorisiere ich persönlich Milka-Noisette-Schokolade, für den Quickie-Energieschub einfachen Traubenzucker und natürlich genügend Wasser.&lt;br /&gt;Die Carl-Schöpf-Hütte ist auch im Winter oder Frühjahr relativ windgeschützt und sonnig mit Ausblick auf die Äcker und Felder in der Nähe und den sanften Hügeln des Nordschwarzwalds in der Ferne, wo im März oft noch nordseitig Schnee schimmert.&lt;br /&gt;Normalerweise wären wir nun weitermarschiert nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moosbronn"&gt;Moosbronn&lt;/a&gt;, ein wirklich höchst idyllischer Wallfahrtsort und zurück durch das einsame, sanft-grüne Moosalbtal sowie ein Stück entlang des &lt;a href="http://www.laufen.welcheinglueck.de/Strecken/Graf-Rhena-Weg/graf-rhena-weg.html"&gt;Graf-Rhena-Wegs&lt;/a&gt; nach Ettlingen, der leider von Radlern jeder Art überfüllt ist. Doch gestern flanierten wir durch Völkersbach mit seinen Fachwerkhäusern und alten Inschriften, vorbei an einem Spielplatz, wo Kinder den Weg mit Ästen und Sandhügel verbaut hatten und uns nicht durchlassen wollten, wieder zurück über Streuobstwiesen mit sehr leckeren Äpfeln, den Kreuzelberg runter zu den Fahrrädern. Normalerweise wandern wir hier also nicht den gleichen Weg zurück. Dafür machten wir dieses Mal hinter der Carl-Schöpf-Hütte eine merkwürdige Entdeckung: Aus einem Baum "wuchs" in etwa zehn Metern Höhe ein schwarzes Kabel, das knapp über meiner Kopfhöhe endete. Wir schauten zweimal, dreimal: Mitten aus dem Stamm drang diese Liane, ich zog kräftig und hängte mich mit meinen 60 Kilo daran und hätte gute Lust gehabt, ein Stückweit den Stamm hinaufzuklettern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotos (c) Matthias Kehle&lt;br /&gt;1) Gedenkkreuz in Malsch-Völkersbach&lt;br /&gt;2) 1100 Jahre alte Linde in Ettlingen-Schluttenbach&lt;br /&gt;3) Fachwerkhaus in Malsch-Völkersbach&lt;br /&gt;4) Richard-Massinger-Weg&lt;br /&gt;5) Carl-Schöpf-Hütte mit Anja&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-3731552336523648661?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/3731552336523648661/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/wandertagebuch-richard-massinger-weg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/3731552336523648661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/3731552336523648661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/wandertagebuch-richard-massinger-weg.html' title='Wandertagebuch - Richard-Massinger-Weg'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SpENWdCRs_I/AAAAAAAAAN8/bvhF9pqZI5k/s72-c/P1020006a.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-1271799471996695268</id><published>2009-08-20T08:37:00.004+02:00</published><updated>2009-08-20T08:54:10.532+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wanderforschung'/><title type='text'>Wanderforschung</title><content type='html'>Der Marburger Soziologe Rainer Brämer, Leiter der Forschungsgruppe Wandern und Natur des Deutschen Wanderinstituts eV., betreibt ein Portal für wissenschaftliche Wanderforschung (&lt;a href="http://wanderforschung.de/index.php?l=WF"&gt;hier klicken&lt;/a&gt;). Zahlreiche Aspekte des Wanderns, so "Gesundheit", "Zertifizierte Wanderwege" (möglichst meiden, sage ich, da von Mountainbikern durchpflügt), "Wandern und Jugend" (die kommt beim Wandern gar nicht vor, wie wir immer wieder feststellen, höchstens als Kundschaft von Outdoor-Geschäften, ich erinnere mich, wie wir auf dem Gipfel des 2612 m hohen Rauchkofels oberhalb des Klaussees im Ahrntal saßen, es war im Sommer 2003, ich in abgeschnittenen Jeans und gut durchlüftet, als ein junges Paar mit hochroten Köpfen den schönen Felsgipfel hinaufgeprustet kam. Kein Wunder, sie kamen frisch aus dem Outdoorshop, hatten nicht nur kratzerfreie Wanderstiefel an, sondern auch von Hals bis Wade schickes, tiefschwarzes Outfit am Leib).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-1271799471996695268?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/1271799471996695268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/wanderforschung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/1271799471996695268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/1271799471996695268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/wanderforschung.html' title='Wanderforschung'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-7889646929413342207</id><published>2009-08-16T12:45:00.010+02:00</published><updated>2009-08-25T10:10:38.454+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Murgleiter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umweltzerstörung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordschwarzwald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Westweg'/><title type='text'>Hohloh / Zerstörungen von Wanderwegen im Nordschwarzwald</title><content type='html'>Fotos: Noch intaktes Wegkreuz und zerstörte Passage der Murgleiter/ des Westwegs(c) Matthias Kehle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SogsmYtEtWI/AAAAAAAAANU/wDZvlDbMdAY/s1600-h/nicht+futscher+Weg.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SogsmYtEtWI/AAAAAAAAANU/wDZvlDbMdAY/s200/nicht+futscher+Weg.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370591593617470818" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SogsmLaQYdI/AAAAAAAAANM/LpnM1V75nQs/s1600-h/futscher+Weg.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SogsmLaQYdI/AAAAAAAAANM/LpnM1V75nQs/s200/futscher+Weg.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370591590048883154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich richtig gezählt habe, stand ich auf meinem Hausberg Hornisgrinde (1164 m) bislang 37 mal, auf dem Hohloh (990 m) zwanzig mal. Ich würde gerne darüber schreiben, welche wunderbar eigensinnigen und extreme Bergkuppen das sind. Kalt und unwirsch, sind sie meist. Doch ich hätte nicht gedacht, dass ich in meinem neuen Blog zuerst über die Umweltzerstörungen und die Vernichtung prächtiger Wanderwege schreiben muss.&lt;br /&gt;Den Hohloh habe ich erlebt bei sieben Grad Minus, Sturm aus Nordost, der Wind formte die Eisfahnen so, dass sie waagrecht am Geländer des Aussichtsturm wegstanden (&lt;a href="http://dia.onlinehome.de/indexjs.htm?http&amp;&amp;&amp;dia.onlinehome.de/winterhohloh.htm"&gt;wie dieser Fotograf auch dokumentierte)&lt;/a&gt;. Ich habe den Berg erlebt bei Inversion mit einer Fernsicht von 250 Kilometern - bis zu den Berner Alpen. Damit ist der Hohloh der nördlichste deutsche Punkt mit Alpensicht (&lt;a href="http://1rl.de/fotos/schwarzwald/alpenblick-001.html"&gt;hier klicken&lt;/a&gt;). Wir haben bei schönster Frühlingswärme auf dem Kaiser-Wilhelm-Turm (der über die 1000-Meter-Grenze ragt), Brotzeit gemacht, und ich erinnere mich, dass die Wipfel der Fichten noch bis zum Rand der Aussichtsplattform ragten, bevor die Stürme Wiebke, Vivien und Lothar das Plateau des Hohloh entwaldeten. Von der Hochmoorlandschaft ganz zu schweigen, deren Schönheit die einschlägigen Touristportale der Region preisen.&lt;br /&gt;Einer der schönsten Wege im Winter führt von der Teufelsmühle hinüber zum Hohloh, und zwar vor allem deshalb, weil der Weg direkt nach Süden führt und stets besonnt ist (während unten in der Rheinebene der eiskalte Nebel liegt). Abwärts nach Forbach geht es abwechslungsreich bis zu den Latschigfelsen. Falls kein Schnee liegt, kann man die Strecke joggen. Von den beiden Aussichtspunkten des Latschigfelsens und dem "Kleinen Latschig" führten steile, zum Teil felsige Serpentinen nach Forbach. Eine ideale Trainingsstrecke war dies. Mit den Wanderstöcken turnt man federleicht den Weg hinab, mehr als ein halbes Dutzend liebevoll verzierter und geschmückter Wegkreuze begleiteten den Weg. Diese hübsche Teilstrecke gehört überdies zu einem der am höchsten zertifizierten Wanderwegen Deutschlands, der sogenannten Murgleiter, außerdem zum Westweg. Es war eine der schönsten Etappen des Westweges im Nordschwarzwald. Wohlgemerkt: war. Prädikat "Premiumwanderweg" genießt die Murgleiter noch, siehe &lt;a href="http://www.wanderinstitut.de/premiumwege/baden-wuerttemberg/murgleiter/"&gt;Zertifizierung des Deutschen Wanderinstituts&lt;/a&gt;. Bereits am 17. Juli meldete das "Badische Tagblatt":&lt;br /&gt;"Die Region kann nicht mehr damit werben, den höchst zertifizierten Fernwanderweg der Republik ihr eigen zu nennen: Das Deutsche Wanderinstitut in Marburg hat der Murgleiter bei der neuerlichen Zertifizierung einen Punkt abgezogen - der Premiumweg von Gernsbach nach Baiersbronn kommt jetzt "nur" noch auf 57 statt bisher auf 58 Wertungspunkte. Die Murgleiter fällt damit in der Liste der besten Strecken-Premiumwege Deutschlands hinter den Saar-Hunsrück-Steig zurück, mit dem man zuvor punktemäßig gleichauf gelegen hatte."&lt;br /&gt;Begründung, unter anderem: "dass der Wanderer auf den verhältnismäßig langen Waldstrecken weniger Abwechslung genießen könne als auf den anderen Etappen."&lt;br /&gt;Die Zertifizierung gilt bis Juni 2011. Dann könnte die Murgleiter noch weiter zurückfallen, &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;wurde doch die schöne Serpentinen-Etappe in Teilen völlig zerstört durch die intensive Forstwirtschaft. Auch hier haben riesige Forstfahrzeuge ohne Rücksicht auf Bäume, Sträucher, Felsen, Flora und Kleinfauna breite Schneisen durch den Wald gezogen und aus dem Steiglein eine breite, plattgewalzte Autobahn gemacht. Ein scheußlicher Anblick&lt;/span&gt;, der an die übelsten Skipisten der Alpen etwa in Obergurgl erinnert und nicht an einen der angeblich schönsten Wanderwege Deutschlands.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Beitrag ist noch in Arbeit)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-7889646929413342207?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/7889646929413342207/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/hohloh-zerstorungen-von-wanderwegen-im.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/7889646929413342207'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/7889646929413342207'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/hohloh-zerstorungen-von-wanderwegen-im.html' title='Hohloh / Zerstörungen von Wanderwegen im Nordschwarzwald'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SogsmYtEtWI/AAAAAAAAANU/wDZvlDbMdAY/s72-c/nicht+futscher+Weg.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-9070784436543622955</id><published>2009-08-14T12:06:00.003+02:00</published><updated>2009-08-14T12:11:30.685+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wandern und Gesundheit'/><title type='text'>Wundermittel Bergwandern</title><content type='html'>"Bergwandern befriedigt die uralte Sehnsucht nach körperlichem und geistig-seelischem Wohlbefinden", so ist in der "WELT" vom 10. August nachzulesen, die den Internisten und Bregenzer Universitätsprofessor Egon Humpeler zitiert: "Bergwandern gegen Zivilisationskrankheiten? 'Aber ja', sagt Egon Humpeler. Bereits 1971 publizierte er eine Hochgebirgsstudie, in der er erstmals gesundheitliche Effekte des Bergwanderns darstellte. 'Die Folgen von Bewegungsmangel, Übergewicht, Problemen bei Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-System, aber auch Ängste, seelische Nöte, Motivations- und Sinnkrisen bis hin zum Burn-out-Syndrom sind in der mittleren Höhe leichter zu bewältigen. Da werden automatisch ganzheitliche Kräfte geweckt.' Er selbst steigt an den Wochenenden regelmäßig auf den 1064 Meter hohen Pfänder, den Hausberg von Bregenz. 'Das ist anstrengend, aber gut gegen den Leistungsabbau des Körpers, der zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr unabänderlich einsetzt. Das ist gut für ein langes, gesundes Leben, kurz: für die Volksgesundheit.'" &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ganze Beitrag ist &lt;a href="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article4293343/Bergwandern-wirkt-wie-ein-Jungbrunnen.html"&gt;hier!&lt;/a&gt; nachzulesen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-9070784436543622955?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/9070784436543622955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/wundermittel-bergwandern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/9070784436543622955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/9070784436543622955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/wundermittel-bergwandern.html' title='Wundermittel Bergwandern'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-7682388853025795875</id><published>2009-08-12T14:47:00.011+02:00</published><updated>2009-08-20T11:54:39.872+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wandertagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ortlergruppe'/><title type='text'>Wandertagebuch - Eisseespitze (3230 m)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SofiJQZZbAI/AAAAAAAAANE/N3wLbV7YXTs/s1600-h/04+Eisseespitze.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SofiJQZZbAI/AAAAAAAAANE/N3wLbV7YXTs/s200/04+Eisseespitze.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370509729310796802" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SofiI5PsXkI/AAAAAAAAAM8/7fyia-H5y2c/s1600-h/03+Eisseespitze.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SofiI5PsXkI/AAAAAAAAAM8/7fyia-H5y2c/s200/03+Eisseespitze.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370509723096079938" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SofiIpQuE1I/AAAAAAAAAM0/AVEY0jU0nGU/s1600-h/02+Eisseespitze.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SofiIpQuE1I/AAAAAAAAAM0/AVEY0jU0nGU/s200/02+Eisseespitze.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370509718805418834" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SofiIUnK6DI/AAAAAAAAAMs/XqATCmrKu84/s1600-h/01+Eisseespitze.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SofiIUnK6DI/AAAAAAAAAMs/XqATCmrKu84/s200/01+Eisseespitze.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370509713262438450" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Toni Hiebeler war nicht nur ein prima Bergsteiger, er war auch einer der wenigen ernst zu nehmenden Alpinschriftsteller. Der Wintererstdurchsteiger der Eigernordwand kam tragischerweise 1984 im Alter von 54 Jahren bei einem Hubschrauberabsturz in Slowenien ums Leben. Hiebelers Bücher waren die ersten Bergbücher meiner Kindheit. Elf oder zwölf Jahre war ich alt, als ich "SOS in Fels und Eis" las, mit zwölf Jahren verschlang ich den Band "Faszination Berg zwischen Alpen und Himalaya." Dort ist ein Satz zu finden, den ich nicht vergessen habe: "Ich lernte Bergwanderer kennen, in denen ich mehr den Alpinisten entdeckte als in vielen Kletterern, die sich in den schwierigsten Steilwänden der Alpen auskennen." Mit Alpinismus, mit Sport, dem "einfachen Gehen" oder, wie es Reinhold Messner in den alpinen Sprachgebrauch einführte, dem Steigen "by fair means" haben jene Zeitgenossen nicht viel am Hut, denen wir im vergangenen Jahr in der Nähe der beliebten und inzwischen knallpink gestrichenen Schaubachhütte begegneten. Die Hütte müßte bei schwulen Bergsteigern Kult sein.&lt;br /&gt;Rund um Sulden am Ortler gibt es mehr als ein halbes Dutzend Dreitausender, die für Normalsterbliche leicht zu erreichen sind. Als da wären Hinteres Schöneck (3128 m), die Hintere Schöntaufspitze (3324 m) oder (nicht ganz so einfach) die Vertainspitze (3545 m) und einige andere. Diese Gipfel haben einen Nachteil: Sie stehen im "Seibert", einer der beiden Bibeln für "Dreitausendersammler", also jenen Menschen, die eher einen banalen Dreitausender besteigen als einen anspruchsvollen Gipfel mit einer Höhe von 2930 Metern, wie etwa das Schwarzhorn im Berner Oberland, den man allerdings auch mit einer Seilbahn "abkürzen" kann. Die Dreitausender, die im "Seibert" stehen, sind also keine einsamen Berge. Auf dem Weg zur Hinteren Schöntaufspitze begegneten uns sogar Mountainbiker, die allerdings nur zum Madritschjoch wollten. Auf der Hinteren Schöntaufspitze waren wir übrigens allein, denn erstens waren wir um 6.30 Uhr in Sulden losmarschiert und zweitens zog es sich schon am frühen Vormittag zu. Für ein paar Gipfelfotos mit dekorativen Quellwolken reichte es, Schlag 12 Uhr waren wir zurück in unserer Ferienwohnung und es pladderte justament in dem Moment los, als wir die Tür aufschlossen. Uns stand also der Sinn nach einem einsamen Dreitausender - niedrigere Gipfel finden sich rund um Sulden so gut wie keine. Im Supermarkt von Sulden gab es nämlich den Band "Die schönsten 3000er in Südtirol" von Paul Menara. Ich hatte ihn mehrfach in der Hand, blätterte darin und fand ihn zunächst entbehrlich, weil ein Großteil der dort beschriebenen Gipfel nur richtigen, echten Hardcore-Bergsteigern vorbehalten ist. Der Band steht natürlich in meiner Alpinbibliothek, ich konnte es nicht lassen.&lt;br /&gt;Im Schatten der beliebten und noch vergletscherten Suldenspitze steht also der felsige Nachbar mit dem gar nicht treffenden Namen Eisseespitze. Jedenfalls von Sulden aus betrachtet. Wieder gingen wir früh los, wenn auch erst um halb Acht, der Wetterbericht versprach stabiles Wetter für den 9. Juli 2008. Erst das übliche Aufwärmtraining für Frühaufsteher und Seilbahnabstinente: Im Laufschritt ging es die Serpentinen bis zur Schaubachhütte hoch. Kurz vor der Hütte bemerkten wir eine Reihe von Geländefahrzeugen hinter uns, die vollbepackt mit bunten Jungs an uns vorbeidieselten. Oben an der Hütte stiegen die Burschen aus, läuteten mit ihren Karabinern, präsentierten Hochtourenklamotten, Seil und Gletscher-Werkzeug frisch aus dem Outdoor-Laden und dieselten alsbald weiter bis an den Gletscherrand, wo sie sich auf die weithin sichtbare Spur zur Suldenspitze begaben.&lt;br /&gt;Wir folgten ihnen zu Fuß ein Stückweit bis zum Abzweig des "Stecknersteiges", ein mit grünen Punkten markierter Bergweg aus griffigem Fels, groben Blöcken und steilen Serpentinen. Im oberen Teil mussten wir ein öfter die Hände zu Hilfe nehmen, knappe zwei Stunden benötigten wir von der Schaubachhütte aus zum Gipfel. Kurz unterhalb beginnt dann der "Eissee": Auf der Südseite erstreckt sich der Langenferner und mit etwas Phantasie glaubt man, in wenigen Schritten durch den Schnee bis auf den Monte Cevedale flanieren zu können oder noch weiter bis zur Punta San Mateo.&lt;br /&gt;Drüben, auf der Suldenspitze, dängten sich mehrere Dutzend Bergsteiger, hier oben waren wir allein und sonnten uns hinter der Felsmauer, die andere vor uns aufgeschichtet hatten. Etwas windig war's, wenn wir aufstanden. Wir hielten Brotzeit und genossen das Panorama: Nirgends, aber auch nirgends, wirkt die Königsspitze schöner als von der Eisseespitze. Weshalb dieser Eismuggel von Suldenspitze so beliebt ist, bleibt uns ein Rätsel. Von hier ist der "Kini" weit eleganter, eine perfekte, spitze Pyramide. Von der Eisseespitze hat man einen herrlichen Blick auf die Gipfelwächte, genannt "Schaumrolle". Man vergleiche nur das &lt;a href="http://alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=3783&amp;srch=Suldenspitze"&gt;Suldenspitzen-Panorama&lt;/a&gt; mit dem obigen Bild der Königsspitze, ja dem ganzen "Suldener Dreigestirn" mit Königsspitze, Zebru und Ortler. "Und was ist die Latscherei über's Eis in langen Schlangen gegen unsere Blümchen", sagte Anja, "gegen die lila Primelchen und den vielen Gletscherhahnenfuß in weiß und rosa", wie sie in ihrem Tagebuch vermerkte.&lt;br /&gt;Ganz ungetrübt war das Vergnügen Eisseespitze dann doch nicht, denn ein, zweihundert Meter unter uns, einen Kilometer Luftlinie, rund um die Madritschhütte, lärmten Bagger und Betonmischer. Nach der Mittagspause der Bauarbeiter donnernder Stadtlärm, fast wie zu Hause in der Karlsruher Ebertstraße mit seinen Straßenbahnlinien und den Nachtbaustellen. Und beim Abstieg, von der Schaubachhütte nach Sulden, dieselten wieder Karawanen nach oben: Ein Betonmischer folgte dem anderen, damit die Skifahrer im Winter ein wunderbares Skigebiet vorfinden, zum Kotzen der Gestank! Wir hätten es machen sollen wie jener "Alpinist", der an der Talstation in Sulden aus der Seilbahn und in sein Hoteltaxi stieg. "Einfaches wandern" hat seine Nachteile: Die Alpen sind nunmal ein zivilisatorisches Phänomen und fast nirgends "nur Natur". Und selbst, wenn man glaubt, sich in reiner Natur zu befinden, taucht neben einem Edelweiß ein verschissenes Tempotaschentuch auf, das der Regen und der Schnee an einen Stein geklebt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotos (c) Matthias Kehle&lt;br /&gt;1) Die Königssspitze ("Kini") von der Eisseespitze&lt;br /&gt;2) Anja macht Brotzeit am Gipfel&lt;br /&gt;3) Der Gipfelaufbau der Eisseespitze mit Zufallspitzen und Cevedale&lt;br /&gt;4) Ein schöner Felsberg - die Eisseespitze&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-7682388853025795875?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/7682388853025795875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/wandertagebuch-eisseespitze-3230-m.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/7682388853025795875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/7682388853025795875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/wandertagebuch-eisseespitze-3230-m.html' title='Wandertagebuch - Eisseespitze (3230 m)'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SofiJQZZbAI/AAAAAAAAANE/N3wLbV7YXTs/s72-c/04+Eisseespitze.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-2235104082330499927</id><published>2009-08-11T11:41:00.015+02:00</published><updated>2009-08-11T19:15:53.003+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wandertagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Engadin'/><title type='text'>Wandertagebuch - Piz Surgonda (3196 m)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SoFv1yNOcPI/AAAAAAAAAMk/LIpBGb9HZAs/s1600-h/Blick+ins+bergell.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SoFv1yNOcPI/AAAAAAAAAMk/LIpBGb9HZAs/s200/Blick+ins+bergell.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5368695200603336946" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SoFv1uEftrI/AAAAAAAAAMc/pDZIMnE6kNQ/s1600-h/Piz+Surgonda.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SoFv1uEftrI/AAAAAAAAAMc/pDZIMnE6kNQ/s200/Piz+Surgonda.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5368695199492978354" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am letzten Tag des Engadin-Urlaubs noch auf den Piz Julier steigen? Inzwischen - wir schreiben den 27. Juli 2009 - ist auch der letzte Alt- und Neuschnee soweit weggetaut, dass dort wohl keine Überraschungen drohten. Der Piz Julier ist anspruchsvoll und angeblich ausgesetzt. Ein älteres, einheimisches Ehepaar, das wir auf dem Piz Nair trafen (auf den wir natürlich by fair means zu Fuß von Celerina in Gänze hoch- und runtermarschierten, quasi zum Einlaufen zu Beginn des Urlaubs), ein Ehepaar meinte, Piz Ot und Piz Julier mache man nur einmal. Die beiden Burschen seien unangenehm. Doch Piz Ot war überhaupt nicht unangenehm, im Gegenteil, er hatte ein paar nette, einfache Kletterstellen, wir konnten sogar ein wenig Blockhüpfen. Gegen Piz Julier gab es zwei Argumente: Erstens haben wir schon Schwaben und Bayern gesichtet, d.h. auch die letzten deutschen Volksgruppen fallen nun über die Alpen her, sprich: Der Modeberg Julier dürfte auch an einem Montag zumindest gut frequentiert sein, zweitens sollte man am Tag vor der Abreise einen hübschen, unterhaltsamen und freundlichen Berg nehmen. Also wählten wir den Nachbarn, Piz Surgonda, stattliche 3196 m hoch. Der Wanderführer pries ihn an als "Berg mit der Tricolore". Unterhalb der Julierpasshöhe parkten wir unseren alten Golf (weshalb Abwrackprämie kassieren? Der fährt seit über 20 Jahren und wird auch noch die nächsten 20 fahren) auf dem Parkplatz "La Veduta". Nur für Restaurant-Gäste, montags zum Glück Ruhetag. Der erste Teil der Tour führt auf markierten Wegen um den markanten Dolomitklotz Corn Alv ins hinterste Tal L'Agnel Richtung Fuorcla d'Agnel. Wir marschierten früh morgens mal an der linken, mal an der rechten Seite des Baches entlang. Die Sonne verschwand wieder hinter Corn Alv und tauchte ein paar Dutzend Schritte weiter wieder auf. Rechterhand beweist ein gewaltiges Blockfeld, dass der Dolomit des armen Corn Alvs wohl nicht sehr stabil ist. Der Wanderführer kündigt nun bald wegloses Gelände an mit vereinzelten Spuren, man solle nur auf den Schuttrücken zusteuern, der in den Südgrat übergeht. Logische Wegführung: Über den Schuttrücken, auf den Südgrat zum Vorgipfel und weiter zum Hauptgipfel. Und tatsächlich ist der Piz Surgonda ein drei- ja vierfarbiger Berg. Der Schuttrücken besteht zum großen Teil aus weißem Gestein, das an die Kalkklötze der Julischen Alpen erinnert und in der Sonne fast blendet. Auf dem recht steilen, aber ansonsten harmlosen Südgrat tatsächlich zarte, serpentinenartige Wegspuren und grauer Fels bis zum Vorgipfel mit seinen Steintürmen. Und siehe da: Die Walliser Alpen tauchten in der Ferne auf, sogar das "Hörnli" hinter dem Allalinhorn. Der Vorgipfel wird auf der Westseite umrundet. Über einen flachen, roten Schuttrücken (&lt;a href="http://alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=1894&amp;ds"&gt;schön hier zu sehen&lt;/a&gt;), vor Jahrzehnten noch vom Gletscher glatt geschliffen, gelangten wir in wenigen Minuten in grünem Fels auf den Hauptgipfel, grün leuchtet auch der Nebengipfel. Unter uns schrumpft der immer noch passable Nordseitengletscher Vadret d'Agnel, vom Vadret Trauter Ovas sind dagegen nur noch traurige Reste übrig. Alle Felsfarben scheinen hier im Engadin versammelt: Gegenüber, auf der feuerroten Tschima da Flix, krochen ein paar Ameisen. Noch vor der Brotzeit sahen wir ausgiebig fern: Glasklar stand die gewaltige Ostwand der Monte Rosa in über hundert Kilometer Entfernung, die weiße Linie des Strahlhorns, das Rimpfischhorn, der kleine Knubbel des Allalinhorns mit dem Matterhorn im Hintergrund, der platte Buckel des Alphubels, der Dreizack der Mischabelgruppe, die oberste Nase des Weißhorns. In der Ferne identifizierten wir Teile der Berner Alpen, auf dem Klein-Titlis erkannten wir sogar die Masten der Swisscom. Auch immer markant: die Drei Türme im Rätikon, die sich mit der wandernden Sonne so sehr veränderten, dass sie nach zwei Stunden kaum wiederzuerkennen waren. Teile des Bregenzerwaldes waren an diesem für den Sommer 2009 erstaunlich klaren Tag zu sehen, die Silvretta und die Ötztaler Alpen - allerdings wird die Wildspitze vom Kesch verdeckt. Wir zählten uns die Gipfel der Ortlergruppe auf, von links nach rechts und die der Berninagruppe, soweit sie nicht vom alles dominierenden Piz Julier verdeckt wird - ein Panarama, das ich schon als Zehnjähriger inclusive Höhenangaben intus hatte. Das Bergell läßt sich vom Surgonda aus herrlich studieren. Die mustergültige Schaufel des Badile und seine steilen Nachbarn sowie die beiden ehemals großen Gletscher, die zwischen diesen Granitnadeln dahinschmelzen. Nach der Brotzeit döste Anja auf dem heißen Stein. Ich nahm mir vor, sie zu wecken, sobald das "Hörnli" in den Quellwolken abgetaucht war, was Gott sei Dank lange dauerte. Den Abstieg versüßten uns die Altschneefelder der Westseite: Vom obersten, etwas zu steilen Schneefeld abgesehen, fuhren wir ab und ersparten uns den Südgrat und einen Teil des Schutthanges. Bis zum markierten Weg hüpften wir streckenweise im Bach von Stein zu Stein, um die Blümchen nicht zu zertreten.&lt;br /&gt;Übrigens war an diesem Tag niemand außer uns auf Piz Surgonda, kein Schwabe, kein Bayer. Ein Pärchen schaffte es bis zum Vorgipfel. Sie fanden wohl den Pfad auf der Westseite und somit den Weg zum Hauptgipfel nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Info:&lt;br /&gt;Literatur: Peter Deuble; Engadin und Mittelbünden. 50 Gipfeltouren und Höhenwege. Bruckmanns Tourenführer, siehe &lt;a href="http://www.amazon.de/Engadin-Mittelb%C3%BCnden-50-Gipfeltouren-H%C3%B6henwege/dp/3765446297/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1249987782&amp;sr=8-1"&gt;Amazon&lt;/a&gt;, mit 19,90 Euro ein etwas überteuerter Wanderführer.&lt;br /&gt;Wir hatten deutlich bessere Sichtverhältnisse als &lt;a href="http://alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=5903&amp;ds"&gt;jener Fotograf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotos (c) Matthias Kehle: Blick vom Gipfel des Piz Surgonda ins Bergell/ Westseite des Piz Surgondas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-2235104082330499927?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/2235104082330499927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/wandertagebuch-piz-surgonda-3196-m.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2235104082330499927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/2235104082330499927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/wandertagebuch-piz-surgonda-3196-m.html' title='Wandertagebuch - Piz Surgonda (3196 m)'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/SoFv1yNOcPI/AAAAAAAAAMk/LIpBGb9HZAs/s72-c/Blick+ins+bergell.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-7773137878704681964</id><published>2009-08-10T19:24:00.011+02:00</published><updated>2009-08-10T21:39:40.180+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtwandern'/><title type='text'>Stadtwandern - Der Karlsruher Rheinhafen</title><content type='html'>Wo kann man an einem Ostermontag oder an Christi Himmelfahrt wandern gehen? Auf jeden Fall nicht im Schwarzwald, dachten wir uns vor einigen Jahren, es war an einem sonnigen, milden Ostermontag. Der Winter war früh verschwunden, die Forsythien und die Osterglocken blühten, wie sich das für Ostern gehört. Ganz einfach: Wir wandern zum Karlsruher Rheinhafen. Immer an der Alb lang, zartes Grün sprießt, ab und an begegnet uns eine Familie mit Hund oder ein paar bunte Radler, die hier wenig stören und dazu ein wenig die Enten beobachten. Oben rauscht streckenweise die B10, aber nach einer Stunde sind wir durch und marschieren an der Honsellbrücke und dem Heizkraftwerk-West vorbei, ein gewaltiger Quader, flankiert von Schornsteinen, dann geht es entlang den Hafenbecken. An der Schiffsanlegestelle des Beckens II vermissen wir das Fährschiff "MS Karlsruhe", das wohl mit jenen alten Tanten auf Kaffeefahrt ist, die gerade nicht in der Straßenbahn nach Bad Herrenalb oder im Bus zum Mummelsee sitzen, wo sie uns auf dem Rückweg den Platz wegnehmen würden. Obwohl durchaus rüstig und standfest, blieben sie hartnäckig sitzen und machten keinen erschöpften Wanderern mittleren Alters Platz, sondern rümpften die Nase, weil wir ihre Nasen quälten. Über hundert Jahre alte Architektur, riesige Sandsteinlagerhallen, etwa das Kalag Getreidelagerhaus oder ein &lt;a href="http://www.rheinhafen.de/ger/html/hafen07.htm"&gt;Hochwassersperrtor&lt;/a&gt;, entzücken uns, als seien es Murmeltiere, Bartgeier oder seltene Pflänzchen wie Himmelsherold, allesamt Gebäude, von denen wir bisher nicht wussten, dass es sie gibt und wofür man sie braucht.&lt;br /&gt;Ein paar Kohlekähne liegen feiertäglich untätig herum, wir flanieren vorbei an den Schrotthändlern, bei denen Osteuropäer und Hartz-IV-Empfänger ihre paar Kilo Kabel abgeben, die sie beim Sperrmüll von den Kühlschränken, Toastern oder Computern abknipsen. Berge von zerquetschten Autos erfreuen uns beinharte Fußgänger, wir amüsieren uns über merkwürdige Firmennamen und haben Aha-Effekte ("Aha, hier ist also Vollack, und hier bei Carl-Spaeter-Stahlgroßhandel, da habe ich mich mal beworben.")&lt;br /&gt;Und vor allem: Hier, im Gebiet des Rheinhafens, herrscht Stille. Kein scheußliches Geräusch, keine Motorradverbrecher wie auf der Schwarzwaldhochstraße, keine durchgeknallen Mountainbiker zwischen den Verladestellen und Fabrikhallen. Österlicher Friede liegt in den leeren Bürogebäuden und den Hecken zur Nachbarfirma, der Fuhrpark ruht, die Bagger an einer Baustelle stehen schweigend, als täte sie nie ein Mensch bedienen. Niemand ist außer uns weit und breit zu sehen. Wenn nicht diese heitere Stille wäre, es wäre fast gespenstisch - ein verlassenes Industriegebiet, Karlsruhe ist ausgestorben, die Menschen sind geflohen, nur wir haben die Flucht verpasst und irren umher. Doch die Amseln singen und die Spatzen zwitschen, und kein verwaister Hund streunt vorbei und schnüffelt am Hosenbein meiner Frau. In den Fenstern der Büros stehen Ostergestecke und deuten auf weibliches Personal hin, immer wieder rote, blaue und gelbe Primeln, Tulpen und Osterglocken, ab und an ein Plastikhäschen oder ein Scherenschnitt auf's Fenster geklebt. &lt;br /&gt;Auf dem Rückweg, kreuz und quer durch Daxlanden, überqueren wir den leeren Parkplatz eines Baumarktes, steigen in ein einsames Holzpavillion und machten dort Brotzeit. Neben uns lagern große Säcke Blumenerde, eingeschlossen in einen Drahtkäfig. Hollywoodschaukeln und Gartenstühle ruhen angekettet in Sichtweite. Von Ferne ertönt ab und zu ein fröhliches Hupen, während wir Kartoffelsalat und Landjäger essen. Schade, hier wäre ein Bier nicht schlecht...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-7773137878704681964?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/7773137878704681964/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/stadtwandern-der-karlsruher-rheinhafen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/7773137878704681964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/7773137878704681964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/stadtwandern-der-karlsruher-rheinhafen.html' title='Stadtwandern - Der Karlsruher Rheinhafen'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-8796103825880265154</id><published>2009-08-10T08:23:00.010+02:00</published><updated>2009-08-11T18:58:21.654+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grundregeln beim Wandern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ötztaler Alpen'/><title type='text'>Grundregeln beim Wandern, Teil 1 - Das Wasser</title><content type='html'>Das Wasser der Rappenseehütte ist etwa 150 Wanderern und Bergsteigern gar nicht gut bekommen. Sie erkrankten nämlich am Wochenende an einem heftigen Magen-Darm-Infekt. So heftig, dass ein Teil per Hubschrauber ausgeflogen und an den Tropf gehängt werden musste. Die &lt;a href="http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/polizeimeldungen/Polizeimeldungen-polizei;art2756,618247"&gt;Allgäuer Zeitung&lt;/a&gt; berichtet Näheres. &lt;br /&gt;Ich vermute, dass uns das nicht passiert wäre. Vermutlich hätten wir die Hütte am Wochenende sowieso gemieden, vermutlich hätten wir dort nur mitgebrachtes Wasser vor der Hütte getrunken und wären weitergestiegen. Als wir vor zwei Jahren in den Ötztaler Alpen waren, krochen übrigens einige viele Jünglinge gegen sieben oder acht Uhr morgens der Sonne entgegen - mit reichlich Restalkohol, wie vor der Hütte gut zu riechen war. Wären wir Gäste der Martin-Busch-Hütte gewesen, wir hätten eine grausige Nacht verbracht und wären müde und schlecht gelaunt auf den Marzellkamm oder die Kreuzspitze gestiegen. Doch nun kauten wir vor der Hütte unsere Milka-Noisette-Schokolade, tranken jeweils aus unserem 0,3-Liter-Becher Wasser und hatten unser Aufwärmtraining hinter uns: Von unserer Ferienwohnung sind wir die 7,5 Kilometer zur Hütte gejoggt. Milch trinken wir gelegentlich auf den Hütten, die gar nicht existieren könnten, gäbe es nur kauzige und durchtrainierte Wanderer wie uns, denen ein Aufstieg von der Hütte bis zum Gipfel an einem Tag zu popelig ist (alles bis 1000 Höhenmeter Aufstieg fällt unter die Rubrik Spaziergang). Außerdem riecht man bei vielen Hütten schon von Weitem: Aha, hier wird mit Fertigsoßen, ergo: Natriumglutamat gekocht, und das vertrage ich überhaupt nicht. Bei Natriumglutamat ergeht es mir wie den Gästen der Rappenseehütte. &lt;br /&gt;Wasser haben wir immer reichlich dabei. Zwei Personen, drei PET-Flaschen à 1,5 Liter, macht etwas mehr als zwei Liter pro Person und Tag. An heißen Tagen nehmen wir drei Liter Wasser pro Nase mit. Unsere Siff-Flaschen, pardon: &lt;a href="http://www.sigg.com/de/siggnificance/swiss-quality"&gt;Sigg-Bottles&lt;/a&gt;, haben wir entsorgt. Erstens sind sie schwerer als Plastikflaschen, zweitens sind die Verschlüsse notorisch undicht und das Wasser tropft aus dem Rucksack, drittens sind sie schnell verbeult und häßlich. Bevor die PET-Flaschen häßlich werden, kassiert man bei Aldi das Pfand oder rezykliert sie ordnungsgemäß und holt sich neue. Befüllt werden die Flaschen mit ordinärem Leitungswasser - jeder Lebensmittelchemiker bestätigt, dass dieses Wasser besser ist als jedes andere, vor allem besser als Mineralwasser, das tagelang und tausendkastenweise im Außenbereich des Getränkegroßmarktes in der Sonne steht, bevor es der dicke Papa aus der Südweststadt in seinen Geländewagen hievt. Ob Leitungswasser geschmacklich taugt, ist eine andere Frage. Das Wasser im Walliser Bergsteigerörtchen Zinal beispielsweise schmeckt scheußlich, weshalb wir unser Wasser dort aus dem nächsten Lebensmittelgeschäft bezogen, was einigermaßen lästig ist, muss man doch die Öffnungszeiten beachten und mit seinen Wanderplänen koordinieren.&lt;br /&gt;Beim Steigen achten wir darauf, pro Stunde etwa 0,3 Liter Wasser zu trinken. Nichts ist unangenehmer als zu wenig Wasser im Körper zu haben: Die Konzentration läßt nach, das Gehen fällt schwerer, gefährliche Passagen erscheinen subjektiv noch gefährlicher. Mir jedenfalls.&lt;br /&gt;Falls die zweikommax Liter Wasser pro Tag wegen der Hitze nicht ausreichen sollten, so gilt folgende Grundregel: Kein Wasser aus Bächen oder Quellen entnehmen, die unterhalb bewirtschafteten Gebietes liegen. Das nämlich kann Keime von Tieren, Düngemittel oder andere ungeliebte Stoffe enthalten. Wenn man aus einer Quelle oder einem Bach oberhalb bewirtschafteten Gebietes Wasser entnimmt, riskiert man höchstens, stark Verdünntes, von der menschlichen Niere Gereinigtes, zu sich zu nehmen - falls Bergsteiger die natürliche Spülung genutzt und in den Bach gepinkelt haben sollten. Auch hier gilt also: Die Gunst der frühen Stunde nutzen und vor allen anderen am Berg sein!&lt;br /&gt;Wasser hat gegenüber Apfelschorle oder anderen Getränken (kein Alkohol im Gebirge!) den Vorteil: Es schmeckt auch noch, wenn es mal ein paar Stunden warm ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-8796103825880265154?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/8796103825880265154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/grundregeln-beim-wandern-teil-1-das.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8796103825880265154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/8796103825880265154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/grundregeln-beim-wandern-teil-1-das.html' title='Grundregeln beim Wandern, Teil 1 - Das Wasser'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-5681042377305798835</id><published>2009-08-09T09:17:00.002+02:00</published><updated>2009-08-16T12:45:48.566+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schliffkopf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umweltzerstörung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordschwarzwald'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Westweg'/><title type='text'>Westweg im August 2009</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/Sn59zHAxsuI/AAAAAAAAAL8/H0o1lmeJkQE/s1600-h/Anja+auf+Mehliskopfturm.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/Sn59zHAxsuI/AAAAAAAAAL8/H0o1lmeJkQE/s200/Anja+auf+Mehliskopfturm.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5367866122881315554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/Sn59ucqEjGI/AAAAAAAAAL0/a5gX2kS7u3Q/s1600-h/nasses+Hemd.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/Sn59ucqEjGI/AAAAAAAAAL0/a5gX2kS7u3Q/s200/nasses+Hemd.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5367866042792316002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gestern sollte es schwülwarm werden, weshalb wir beschlossen, möglichst in der Höhe zu wandern. Die Tausender-Reihe wollten wir mal wieder gehen. Plättig - Badener Höhe - Mehliskopf und so weiter. Weiter kamen wir jedoch nicht: Waldarbeiten unterhalb des Hochkopfes. Also marschierten wir im Motorrad-Läm nach Herrenwies und weiter über Schwallung nach Forbach. Der berühmte Westweg zwischen Sand und dem Schliffkopf ist vor allem im Sommer an Scheußlichkeit nicht zu überbieten. Es ist nicht nur der Motorradlärm (der übrigens dafür sorgt, dass dort oben manche Vogelarten ihre Balzrufe nicht mehr hören können und deshalb am Aussterben sind) und Spritgestank, es sind auch die zunehmend überbreiten Güterwege, die vielen tiefen Schneisen, die den Wald durchpflügen - immer größer werden die Maschinen, mit denen die Förster "ihr Wirtschaftsgut" bearbeiten. Die schönen Wegstrecken werden immer kürzer: Die wenigen steilen Meter von Sand auf den Mehliskopf, der Abstieg von Wegscheid nach Forbach, zuletzt vorbei an den schmucken Häuschen des immer noch idyllischen Ortes. Noch vor fünf Jahren, als wir den Westweg in tutti wanderten, waren die Wege noch in besserem Zustand. Die Streckenführung des Westwegs wird übrigens regelmäßig verändert - was wohl an den zunehmenden Zerstörungen mancher Abschnitte liegen mag.&lt;br /&gt;Wanderern sind wir an diesem gestrigen Samstag kaum begegnet (vieren, um genau zu sein). Samstags müssen sie halt ihr Auto putzen.&lt;br /&gt;Dass der Westweg, vor allem im Spätherbst und Winter, herrlich sein kann, darüber schreibe ich ein anderes Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotos (c) Matthias Kehle: Am Mehliskopf (Aufnahmen von 2008).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.fernwege.de/d/westweg/003/index.html"&gt;Infos zur Westweg-Etappe Forbach-Mummelsee&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schwarzwald-tourismus.info/content/view/full/354"&gt;Infos zum Westweg&lt;/a&gt; (natürlich mit Bollenhut-Logo und allen Schwarzwald-Klischees).&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Wanderkarte-Westweg-Schwarzwald-Ausflugszielen-Freizeittipps/dp/389920395X"&gt;Wanderkarte Westweg bei amazon&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ganz ausgiebige Infos zu meinem geliebten und gehassten Westweg gibts bei:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Westweg"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-5681042377305798835?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/5681042377305798835/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/westweg-im-august-2009.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/5681042377305798835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/5681042377305798835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/westweg-im-august-2009.html' title='Westweg im August 2009'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_CUihFx94ibs/Sn59zHAxsuI/AAAAAAAAAL8/H0o1lmeJkQE/s72-c/Anja+auf+Mehliskopfturm.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2913937103552380363.post-1967688958888905230</id><published>2009-08-09T09:09:00.003+02:00</published><updated>2012-01-08T11:38:26.111+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Impressum'/><title type='text'>Impressum</title><content type='html'>Impressum:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verantwortlich für den Inhalt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Matthias Kehle, Ebertstr. 13, 76135 Karlsruhe, Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mobil: 0179-5950719&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Website wurde 2009 eröffnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Urheberrechtshinweis&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt (Copyright). 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Die nachfolgende Erklärung gibt Ihnen einen Überblick darüber, wie der Schutz gewährleistet wird und welche Art von Daten zu welchem Zweck erhoben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Datenverarbeitung auf dieser Internetseite Auf der Website von Matthias Kehle werden in den Server-Logfiles die Informationen gesammelt und gespeichert, die ein Browser an den Server automatisch übermittelt. Dies sind: Browsertyp/ -version, verwendetes Betriebssystem, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), Hostname des zugreifenden Rechners (IP Adresse) und die Uhrzeit der Serveranfrage. Diese Daten sind für Matthias Kehle nicht bestimmten Personen zuzuordnen. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen, die Daten werden zudem nach einer statistischen Auswertung gelöscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cookies Diese Website verwendet an mehreren Stellen so genannte Cookies ("Kekse"). Sie dienen dazu, das Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden und die Ihr Browser speichert. Die meisten der verwendeten Cookies sind so genannte "Session-Cookies". Sie werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Cookies richten auf Ihrem Rechner keinen Schaden an und enthalten keine Viren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Besucherzähler &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dieser Website wird noch zusätzlich der Besucherzähler "statcounter" (http://statcounter.com/), eingesetzt. Auch hierbei werden nur Informationen gespeichert, die ein Browser automatisch sendet. Diese Daten dienen ausschließlich der internen Auswertung und werden Dritten nicht zur Verfügung gestellt. Eine Zuordnung zu Personen kann nicht erfolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Analyse&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. ("Google"). Google Analytics verwendet sog. "Cookies", Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglicht. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung diese Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) werden an einen Server der Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten für die Websitebetreiber zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten der Google in Verbindung bringen. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website voll umfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden." Bitte informieren Sie sich diesbezüglich unter unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen http://www.google.com/analytics/de-DE/tos.html. Bitte berücksichtigen Sie zusätzlich Googles Datenschutzerklärung unter: http://www.google.com/intl/de/privacypolicy.html#information.&lt;br /&gt;(Kritische) Infos dazu unter http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Analytics&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2913937103552380363-1967688958888905230?l=einfach-wandern.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/feeds/1967688958888905230/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/weshalb-dieses-blog.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/1967688958888905230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2913937103552380363/posts/default/1967688958888905230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einfach-wandern.blogspot.com/2009/08/weshalb-dieses-blog.html' title='Impressum'/><author><name>Matthias Kehle</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03919148110815578570</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
